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	<title>BibelWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Klagelieder_2&amp;diff=13214</id>
		<title>Klagelieder 2</title>
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		<updated>2026-04-17T03:22:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Der Zorn des Herrn hat Jerusalem getroffen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Zorn des Herrn liegt über [[Zion]] wie eine grosse, dunkle Wolke. Wie ein Stern vom Himmel auf die Erde stürzt, so verging [[Jerusalem]]s ganze Pracht. An dem Tag, als der Zorn des Herrn losbrach, wollte er sogar von seinem [[Tempel]] nichts mehr wissen! &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Er hat die Dörfer und Felder [[Israel]]s erbarmungslos zerstört. Die befestigten Städte [[Juda]]s hat er niedergerissen, in seinem Zorn hat er über das Königreich Schande gebracht und die Mächtigen gestürzt. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr hat Israel aller Macht beraubt. Als der Feind kam, zog er seine schützende Hand zurück. Er hat das Land in Brand gesteckt wie ein loderndes Feuer, das alles ringsum verzehrt. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Er spannte seinen Bogen und stellte sich auf, die Hand bereit zum Schuss. Wie ein Feind hat er alle getötet, die uns lieb und teuer waren. Über die Häuser Zions goss er seinen Zorn aus wie Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr ist Israels Feind geworden: Er hat das land verwüstet und alle Paläste zerstört. Die befestigten Städte machte er dem Erdboden gleich und brachte unermessliches Leid über die Bewohner Judas. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Er hat seinen Tempel niedergerissen wie eine Hütte; den Ort, an dem wir uns vor ihm versammelten, hat er zerstört. Den Festtagen und Sabbatfeiern hat der Herr ein Ende bereitet. In seinem furchtbaren Zorn hat er den König und die Priester verstossen. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr will von seinem Tempel nichts mehr wissen, seinen Altar hat er entweiht. Die Feinde liess er bis in die Paläste eindringen, und selbst im Tempel hörte man sie lärmen wie an einem Festtag. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr wollte die Mauern Jerusalems zerstören. Und so spannte er die Messschnur über sie, um sie völlig zu vernichten. Er riss Mauern und Schutzwälle nieder, nun liegen sie verödet da. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Stadttore machte er dem Erboden gleich, er brach die Riegel auf und zerschlug sie. Unser König und seine Beamten müssen unter fremden Völkern leben. Niemand verkündet uns die Weisungen Gottes, und die Propheten empfangen vom Herrn keine Visionen mehr. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Ältesten sitzen stumm am Boden, sie haben sich Staub auf den Kopf gestreut und Trauerkleider angezogen. Die Mädchen von Jerusalem gehen mit gesenktem Kopf umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich weine mir fast die Augen aus, der Schmerz überwältigt mich, und es bricht mir das Herz, dass ich den Untergang meines Volkes miterleben musste. Ich sah Säuglinge und kleine Kinder auf den Plätzen der Stadt verhungern. &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Ich habe Hunger! Ich habe Durst!&amp;quot;, sagten sie zu ihrer Mutter. Dann brachen sie zusammen und lagen auf der Strasse wie tödlich Verwundete. In den Armen ihrer Mutter erlosch ihr Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Ach, Jerusalem, was soll ich dir sagen? Hat es jemals solches Elend gegeben? Wie kann ich dich nur trösten, du einst blühende Stadt? Schrecklich war dein Untergang. Gibt es einen, der dir noch helfen kann? &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Deine Propheten weissagten nichts als Lug und Trug; sie deckten deine Schuld nicht auf - nur so hätten sie das Unheil von dir abgewendet. Mit ihren Botschaften haben sie dich betrogen und verführt. &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer vorübergeht, verspottet dich; er lacht verächtlich und schüttelt den Kopf beim Anblick Jerusalems: &amp;quot;Ist das die Stadt, die als vollendete Schönheit galt, eine Augenweide für die ganze Welt?&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Deine Feinde zeihen über dich her. Sie verhöhnen dich und weiden sich an deinem Untergang: &amp;quot;Wir haben sie vernichtet! Auf diesen Tag haben wir lange gewartet, nun ist er endlich da, wir haben unser Ziel erreicht!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Was der Herr sich vorgenommen hatte, das hat er auch getan! Er hat die Drohung wahr gemacht, die er seit langer Zeit verkünden liess. Erbarmungslos hat er dich zerstört, er schenkte deinen Feinden den Triumph und stärkte ihre Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Zion, schrei laut zum Herrn! Lass wie einen Bach die Tränen fliessen Tag und Nacht, hör nicht auf damit, gönn dir keine Ruhe! &amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Steh jede Nacht auf, flehe zu Gott um Hilfe, und schütte ihm dein Herz aus! Heb deine Hände zu ihm empor, und bitte für das Leben deiner Kinder, die an allen Strassenecken verhungern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Herr, sieh doch die Menschen, über die du solches Leid gebracht hast! Frauen assen ihre eigenen Kinder, die sie vorher liebevoll gepflegt hatten. Und in deinem heiligen Tempel wurden Priester und Propheten totgeschlagen. Warum hast du das zugelassen? &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Kinder und Greise liegen auf den Strassen, Mädchen und junge Männer - durchbohrt vom Schwert der Feinde. Am Tag, als dein Zorn sie traf, hast du sie ohne Mitleid abgeschlachtet. &amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Meine Feinde hast du von allen Seiten herbeigerufen wie zu einer Festversammlung. Dein Zorn kam über mich, da gab es kein Entrinnen! Meine Kinder, die ich mit viel Liebe grosszog, sind dem Feind zum Opfer gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Klagelieder 2|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Klagelieder 1]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Klagelieder 3]]&lt;br /&gt;
* [[Buch Klagelieder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klagelieder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Psalm_150&amp;diff=13213</id>
		<title>Psalm 150</title>
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		<updated>2026-04-16T03:50:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Lobt den Herrn mit allen Instrumenten! ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;[[Halleluja]] - lobt den Herrn! Lobt Gott in seinem [[Tempel]]! Lobt ihn, den Mächtigen im Himmel! &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Lobt ihn für seine gewaltigen Taten! Lobt ihn, denn seine Grösse ist unermesslich! &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Lobt ihn mit [[Posaune]]n, lobt ihn mit [[Harfe]] und [[Zither]]! &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Lobt ihn mit [[Tamburin]] und Tanz, lobt ihn mit Saitenspiel und Flötenklang! &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Lobt ihn mit Zimbelschall und Paukenschlag! &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Alles, was lebt, lobe den Herrn! Halleluja!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Psalm 150|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Psalm 149]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Sprüche 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psalm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=1._Petrus_5&amp;diff=13212</id>
		<title>1. Petrus 5</title>
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		<updated>2026-04-15T03:15:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Die Gemeinde und ihre Leiter ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Jetzt noch ein Wort an die Leiter eurer Gemeinden. Ich selbst habe die gleiche Aufgabe wie ihr, bin ein Zeuge der Leiden Christi und werde auch an seiner Herrlichkeit Anteil haben, wenn er kommt. Deshalb möchte ich euch bitten: &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Versorgt die Gemeinde gut, die euch Gott anvertraut hat. Hütet die Herde Gottes als gute Hirten, und das nicht nur aus Pflichtgefühl, sondern aus freien Stücken. Das erwartet Gott. Seid nicht darauf aus, euch zu bereichern, sondern arbeitet gern, auch ohne Gegenleistung. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Spielt euch nicht als die Herren eurer Gemeinde auf, sondern seid ihre Vorbilder. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Nur dann werdet ihr den unvergänglichen, herrlichen Siegeskranz erhalten, wenn [[Christus]] kommt, der ja der oberste Hirte seiner Gemeinde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Den jungen Leuten unter euch sage ich: Ordnet euch den Leitern eurer Gemeinden unter! Und für euch alle gilt: Hütet euch vor [[Hochmut]]! Denn &amp;quot;die Hochmütigen weist Gott von sich; aber er hilft denen, die wissen, dass sie ihn brauchen&amp;quot;. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Deshalb beugt euch unter Gottes mächtige Hand. Gott wird euch aufrichten, wenn seine Zeit da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Ladet alle eure Sorgen bei Gott ab, denn er sorgt für euch. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Bleibt besonnen und wachsam! Denn der Teufel, euer Todfeind, läuft wie ein brüllender [[Löwe]] um euch herum. Er wartet nur auf ein Opfer, das er verschlingen kann. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Stark und fest im Glauben sollt ihr seine Angriffe abwehren. Und denkt daran, dass alle Christen in der Welt diese Leiden ertragen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Gott aber, von dem ihr so viel unverdiente Güte erfahrt, hat euch durch [[Jesus Christus]] zugesagt, dass er euch nach dieser kurzen Leidenszeit in seine ewige Herrlichkeit aufnimmt. Er wird euch ans Ziel bringen, euch Kraft und Stärke geben, so dass ihr fest und sicher steht. &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihm allein gehört alle Macht für immer und ewig. Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grüsse und Segenswünsche ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;[[Silvanus]], den ich als treuen Bruder sehr schätze, hat mir geholfen, diesen kurzen Brief an euch zu schreiben. Damit wollte ich euch Mut machen und euch bezeugen, dass Gott barmherzig ist und euch wirklich liebt. Daran haltet fest!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Gemeinde hier in [[Babylon]], die genauso von Gott auserwählt ist wie ihr, sendet euch Grüsse, ebenso [[Markus]], den ich wie einen Sohn liebe. &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Grüsst euch untereinander mit dem Kuss, der eure Liebe zueinander zeigt. Gottes Friede sei mit euch allen, die ihr mit [[Christus]] verbunden seid!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:1. Petrus 5|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[1. Petrus 4]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[2. Petrus 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1. Petrus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Jesaja_48&amp;diff=13211</id>
		<title>Jesaja 48</title>
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		<updated>2026-04-14T03:46:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Der Herr verteidigt seine Ehre ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Hört, ihr Nachkommen Jakobs aus dem Stamm Juda! Ihr tragt den Ehrennamen &amp;quot;Israel&amp;quot;. Wenn ihr einen Eid ablegt, dann schwört ihr beim Namen des Herrn. Ihr bekennt euch zu Israels Gott, aber ihr liebt ihn nicht und seid ihm nicht treu. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr seid stolz auf eure heilige Stadt Jerusalem, und ihr beruft euch auf den Gott Israels, der &amp;quot;allmächtiger Gott&amp;quot; heisst. Hört, was er euch sagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Was früher geschah, hatte ich schon längst im Voraus verkündet; ich selbst hatte es gesagt, für alle hörbar, und genauso traf es ein. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich kenne euch doch und weiss, wie starrköpfig ihr seid! Unbeugsam seid ihr, als wäre euer Nacken aus Eisen; euer Schädel ist hart wie Stein! &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Darum habe ich euch lange im Voraus wissen lassen, was ich tun werde; ihr habt davon gehört, bevor es geschah, damit ihr nicht behauptet: 'Das war unser Götze! Die goldene Statue unseres Gottes hat es so gefügt.' &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr habt also davon gehört, und es ist eingetroffen. Schaut euch nur um! Warum wollt ihr es nicht zugeben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch von heute an will ich etwas Neues ankündigen, etwas, das ihr noch nicht wisst, weil ich es bisher geheim gehalten habe. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich habe es nicht schon vor vielen Jahren geschehen lassen, sondern gerade jetzt. Ihr habt noch nie davon gehört! Darum könnt ihr auch nicht behaupten: 'Das haben wir schon lange gewusst!' &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Nein, davon ist euch bisher noch nichts zu Ohren gekommen, ihr könnt es nicht wissen. Ich habe absichtlich geschwiegen, denn ich wusste, wie treulos ihr seid. Nicht umsonst nennt man euch 'das Volk, das sich von Anfang an gegen seinen Gott aufgelehnt hat'. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Damit mein Name weiter gepriesen wird, halte ich meinen Zorn zurück. Ich beherrsche mich und vernichte euch nicht, denn meine Ehre steht auf dem Spiel. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch bestrafen musste ich euch. Wie ein Silberschmied bin ich mit euch umgegangen: Er schmilzt das Silber, um es von allen Schlacken zu reinigen. So habe ich euch in den Schmelzofen des Elends geworfen. &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Um meinetwillen will ich euch jetzt retten, nur um meinetwillen! Mein Name soll nicht in den Schmutz gezogen werden. Nein, die Ehre, die mir zusteht, teile ich mit keinem anderen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Herr ist Israels Befreier ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Hört mir zu, ihr Nachkommen Jakobs, die ich als mein Volk auserwählt habe: Ich bin Gott. Ich bin der Erste und der Letzte. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich habe mit eigener Hand die Fundamente der Erde gelegt und den Himmel ausgespannt. Nur ein Wort von mir - und alles stand an seinem Platz. &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Versammelt euch und hört mir zu! Der Mann, den ich liebe, wird mein Urteil an Babylonien vollstrecken.&amp;lt;ref&amp;gt;Von welchem Mann wird hier gesprochen?&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit meiner Hilfe wird er das Heer der Chaldäer besiegen. Hat etwa einer der Götter dies schon angekündigt? &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Nein, nur ich habe es gesagt. Ich habe diesen Mann gerufen und ihn auf den Weg geschickt. Sein Plan wird gelingen. &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Kommt her und hört zu: Von Anfang an habe ich kein Geheimnis aus meinem Vorhaben gemacht. Jetzt führe ich es aus und halte die Fäden in der Hand.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun hat Gott, der Herr, mich gesandt und mir seinen Geist gegeben. &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;So spricht der Herr, euer Erlöser, der heilige Gott Israels:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin der Herr, euer Gott. Ich lehre euch, was gut für euch ist, und zeige euch den Weg, den ihr gehen sollt. &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Ach, hättet ihr doch meine Gebote befolgt! Dann wäre euer Friede wie ein Strom, der nie versiegt. Euer Glück würde sich ausbreiten wie die Meereswellen. &amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Unzählbar wären eure Nachkommen, so wie der Sand am Meer. Nie würde ich sie verstossen oder vernichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Schnell, verlasst Babylonien, ihr Israeliten, flieht aus dem Land der Chaldäer! Singt und jubelt vor Freude! Die ganze Welt soll hören, was geschehen ist. Erzählt es überall: 'Der Herr hat Israel, das Volk, das ihm dient, befreit! &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Als der Herr sie durch die Wüste führte, mussten sie keinen Durst leiden, denn er sorgte für Wasser: Er spaltete den Felsen, und ein Bach sprudelte hervor.'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch alle, die sich gegen mich auflehnen, werden keinen Frieden finden. Darauf gebe ich, der Herr, mein Wort!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Jesaja 48|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Jesaja 47]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Jesaja 49]]&lt;br /&gt;
* [[Buch Jesaja]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jesaja]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offene Fragen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=2._K%C3%B6nige_20&amp;diff=13210</id>
		<title>2. Könige 20</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bibel.ycc.ch/index.php?title=2._K%C3%B6nige_20&amp;diff=13210"/>
		<updated>2026-04-13T03:53:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Gott heilt den todkranken König&amp;lt;ref&amp;gt;Steht auch in [[2. Chronik 32|2. Chronik 32, 24]] und [[Jesaja 38|Jesaja 38, 1-8.21-22]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;In dieser Zeit wurde Hiskia todkrank. Der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, besuchte ihn und sagte: &amp;quot;So spricht der Herr: 'Regle noch die letzten Dinge, denn du bist unheilbar krank und wirst bald sterben.'&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Als Hiskia das hörte, drehte er sich zur Wand und betete: &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Ach Herr, denk doch daran, dass ich mein Leben lang treu bei dir geblieben bin und mit ganzer Hingabe getan habe, was dir gefällt.&amp;quot; Er fing laut an zu weinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;4/5&amp;lt;/sup&amp;gt;Jesaja war inzwischen wieder gegangen. Doch er war noch nicht einmal bis zum Tor des inneren Vorhofs gekommen, als der Herr ihn noch einmal mit einer Botschaft zu Hiskia zurücksandte. Jesaja ging erneut zum König und sagte: &amp;quot;Du König meines Volkes, höre, was der Herr, der Gott deines Vorfahren David, dir sagen lässt: 'Ich habe dein Gebet gehört und deine Tränen gesehen. Ich will dich gesund machen. Übermorgen kannst du wieder in den Tempel des Herrn gehen. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich verlängere dein Leben um fünfzehn Jahre. Auch will ich dich und diese Stadt vor dem assyrischen König bewahren. Um meiner eigenen Ehre willen und weil ich es meinem Diener David versprochen habe, beschütze ich Jerusalem.'&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Dann befahl Jesaja: &amp;quot;Man soll einen Umschlag aus gepressten Feigen machen und ihn auf das Geschwür des Königs legen!&amp;quot; Da wurde Hiskia gesund. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Vorher hatte Hiskia Jesaja gefragt: &amp;quot;Woran kann ich erkennen, dass der Herr mich wieder gesund macht und dass ich übermorgen zum Tempel gehen kann?&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Jesaja hatte geantwortet: &amp;quot;Der Herr gibt dir ein Zeichen, an dem du erkennen wirst, dass er sein Versprechen hält: Soll der Schatten an der Treppe zehn Stufen vorwärts gehen, oder soll er zehn zurückwandern?&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Hiskia antwortete: &amp;quot;Es ist nichts Besonderes, wenn der Schatten zehn Stufen vorangeht. Nein, er soll zehn Stufen zurückwandern!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Da betete der Prophet Jesaja zum Herrn. Und der Herr liess den Schatten an der Treppe, die seinerzeit König Ahas gebaut hatte, zehn Stufen zurückgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hiskia begeht einen grossen Fehler&amp;lt;ref&amp;gt;Steht auch in [[2. Chronik 32|2. Chronik 32, 31]] und [[Jesaja 39]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Kurze Zeit später kam eine Gesandtschaft des babylonischen Königs [[Merodach-Baladan]] zu [[Hiskia]]. Merodach-Baladan war ein Sohn [[Baladan]]s. Er hatte gehört, dass Hiskia schwer krank gewesen war, und liess ihm deshalb einen Brief und Geschenke überbringen. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Hiskia empfing die Gesandten freundlich und zeigte ihnen sein ganzes Schatzhaus. In alle Kammern liess er sie schauen. Sie sahen das Silber und das Gold, die kostbaren Öle und Gewürze. Sogar das Waffenlager und die Vorratshäuser zeigte er ihnen. Im ganzen Palast und im ganzen Reich gab es nichts Bedeutendes, was diese Männer nicht zu sehen bekamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Da ging der Prophet [[Jesaja]] zu König Hiskia. &amp;quot;Woher kamen diese Männer, und was wollten sie von dir?&amp;quot;, fragte er, und Hiskia antwortete: &amp;quot;Aus einem fernen Land sind sie gekommen, aus [[Babylonien]].&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Was haben sie im Palast gesehen?&amp;quot;, wollte Jesaja wissen. Hiskia erwiderte: &amp;quot;Sie haben alles gesehen, was ich besitze. In jede einzelne Schatzkammer liess ich sie schauen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Da sagte Jesaja: &amp;quot;Hör, was der Herr dazu sagt: &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;'Eines Tages wird der ganze Reichtum in deinem Palast - alle Schätze, die du und deine Vorfahren angehäuft haben - nach Babylon fortgebracht werden. Nichts wird übrig bleiben. &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Auch einige deiner Söhne, die dir noch geboren werden, wird man verschleppen. Sie müssen als Eunuchen im Palast des babylonischen Königs dienen.'&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Hiskia sagte nur: &amp;quot;Der Herr weiss, was er tut; ich beuge mich seinem Urteil. Wenn nur zu meinen Lebzeiten noch Friede und Ruhe herrschen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hiskias Tod&amp;lt;ref&amp;gt;Steht auch in [[2. Chronik 32|2. Chronik 32, 32-33]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Hiskias weiteres Leben und seine militärischen Erfolge sind in der Chronik der Könige von Juda beschrieben. Man kann dort nachlesen, wie er den Teich anlegen und die Wasserleitung bauen liess, um die Stadt mit Wasser zu versorgen. &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Als Hiskia starb, wurde sein Sohn Manasse zum Nachfolger erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:2. Könige 20|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[2. Könige 19]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[2. Könige 21]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:2. Könige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=1._Mose_29&amp;diff=13209</id>
		<title>1. Mose 29</title>
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		<updated>2026-04-12T04:53:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Jakob in Haran ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Danach brach [[Jakob (Stammvater)|Jakob]] auf und ging weiter nach Osten zu dem Gebiet, aus dem seine Mutter stammte. &amp;lt;sup&amp;gt;2/3&amp;lt;/sup&amp;gt;Eines Tages erreichte er einen Brunnen mitten in der Steppe. Die Hirten dieser Gegend tränkten daraus ihre Schafe und Ziegen. Schon drei Herden lagerten bei dem Brunnen, aber der grosse Stein auf dem Brunnenloch war noch nicht weggeschoben worden. Es war üblich, dass man so lange wartete, bis alle Hirten mit ihrem Vieh da waren; dann erst wälzten die Hirten gemeinsam den Stein vom Loch, tränkten das Vieh und verschlossen die Brunnenöffnung wieder mit dem Stein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Woher kommt ihr?&amp;quot;, fragte Jakob die Hirten. &amp;quot;Von [[Haran]]&amp;quot;, war die Antwort. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Kennt ihr dann vielleicht [[Laban]], den Sohn [[Nahor, Sohn des Terach|Nahor]]s?&amp;quot; &amp;quot;Sicher, den kennen wir&amp;quot;, erwiderten sie. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Geht es ihm gut?&amp;quot;, wollte Jakob wissen. &amp;quot;Es geht ihm gut. Da vorne kommt gerade seine Tochter [[Rahel]] mit ihrer Herde!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Weshalb wartet ihr eigentlich hier?&amp;quot;, fragte Jakob weiter. &amp;quot;Es ist doch noch viel zu früh, um die Schafe und Ziegen zusammenzutreiben! Tränkt sie, und lasst sie wieder auf die Weide!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Nein, das geht nicht&amp;quot;, entgegneten sie. &amp;quot;Wir warten so lange, bis alle Hirten mit ihren Herden eingetroffen sind. Dann wälzen wir den Stein gemeinsam vom Brunnenloch und tränken unsere Tiere.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Inzwischen war Rahel mit den Schafen und Ziegen ihres Vaters herangekommen, denn auch sie war eine Hirtin. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Das ist also die Tochter meines Onkels, und das ist sein Vieh&amp;quot;, dachte Jakob. Er ging zum Brunnen, wälzte den Stein vom Loch und tränkte Labans Herde. &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Dann küsste er Rahel und weinte laut vor Freude. &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Ich bin mit deinem Vater verwandt&amp;quot;, erklärte er ihr, &amp;quot;deine Tante [[Rebekka]] ist meine Mutter!&amp;quot; Als sie das hörte, lief sie zu ihrem Vater und erzählte es ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Da eilte Laban Jakob entgegen. Er umarmte und küsste ihn und nahm ihn mit in sein Haus. Dort erzählte Jakob seinem Onkel, weshalb er von zu Hause weggegangen war und was er unterwegs erlebt hatte. &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Es ist wahr - du bist mein Blutsverwandter!&amp;quot;, sagte Laban.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jakob muss sich seine Frauen verdienen ===&lt;br /&gt;
Jakob blieb bei seinem Onkel und half mit bei der Arbeit. Nach einem Monat &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;sagte Laban zu ihm: &amp;quot;Du bist mein Verwandter, aber deshalb sollst du nicht umsonst für mich arbeiten! Sag mir, welchen Lohn willst du haben?&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Laban hatte zwei Töchter; die ältere hiess [[Lea]] und ihre jüngere Schwester Rahel. &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Lea hatte glanzlose Augen, Rahel aber war eine sehr schöne Frau. &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Jakob liebte sie. Darum antwortete er: &amp;quot;Ich will sieben Jahre für dich arbeiten, wenn du mir Rahel gibst!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Einverstanden&amp;quot;, sagte Laban, &amp;quot;ich gebe sie lieber dir als einem fremden Mann. Bleib solange bei mir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Die sieben Jahre vergingen für Jakob wie im Flug. Dass er so lange für Rahel arbeiten musste, störte ihn nicht, weil er sie sehr liebte. &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Danach ging er zu Laban: &amp;quot;Die Zeit ist um! Gib mir Rahel, für die ich gearbeitet habe!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Laban lud alle Leute des Ortes zu einer grossen Hochzeitsfeier ein. &amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;Am Abend, als es dunkel war, brachte er aber nicht Rahel, sondern Lea zu Jakob, und er schlief mit ihr. &amp;lt;sup&amp;gt;24&amp;lt;/sup&amp;gt;Laban gab ihr seine Magd [[Silpa]] zur Dienerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt;Am nächsten Morgen entdeckte Jakob entsetzt, dass Lea neben ihm lag. Sofort stellte er Laban zur Rede: &amp;quot;Was hast du mir da angetan? Warum hast du mich betrogen? Ich habe doch für dich gearbeitet, um Rahel zu bekommen!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;26&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Es ist bei uns nicht Sitte, die jüngere Tochter vor der älteren zu verheiraten&amp;quot;, entgegnete Laban. &amp;lt;sup&amp;gt;27&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Verbring mit Lea die Hochzeitswoche, dann bekommst du Rahel noch dazu - allerdings musst du weitere sieben Jahre für mich arbeiten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;28&amp;lt;/sup&amp;gt;Jakob willigte ein. Eine Woche später bekam er auch Rahel zur Frau. &amp;lt;sup&amp;gt;29&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr wurde die Magd [[Bilha]] als Dienerin mitgegeben. &amp;lt;sup&amp;gt;30&amp;lt;/sup&amp;gt;Jakob schlief auch mit Rahel, und er liebte sie mehr als Lea. Er blieb noch einmal sieben Jahre bei Laban.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jakobs Kinder ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;31&amp;lt;/sup&amp;gt;Als der Herr sah, dass Lea nicht geliebt wurde, schenkte er ihr Kinder, während Rahel kinderlos blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;32&amp;lt;/sup&amp;gt;Lea nannte ihren ersten Sohn [[Ruben]] (&amp;quot;Seht, ein Sohn&amp;quot;), denn sie sagte sich: &amp;quot;Der Herr hat mein Elend gesehen; jetzt wird mein Mann mich lieben, weil ich ihm einen Sohn geboren habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;33&amp;lt;/sup&amp;gt;Danach brachte Lea den zweiten Sohn zur Welt. &amp;quot;Der Herr hat gehört, dass ich nicht geliebt werde. Darum hat er mir noch einen Sohn geschenkt!&amp;quot;, rief sie und gab ihm den Namen [[Simeon]] (&amp;quot;Der Herr hat gehört&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;34&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie wurde wieder schwanger und brachte erneut einen Sohn zur Welt. &amp;quot;Jetzt wird sich Jakob mir endlich zuwenden, weil ich ihm drei Söhne geboren habe!&amp;quot;, sagte sie. Deshalb nannte sie ihn [[Levi]] (&amp;quot;Zuwendung&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;35&amp;lt;/sup&amp;gt;Schliesslich wurde ihr vierter Sohn geboren. &amp;quot;Ich will den Herrn preisen!&amp;quot;, sagte sie und nannte ihn [[Juda]] (&amp;quot;Lobpreis&amp;quot;). Danach bekam sie keine Kinder mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:1. Mose 29|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[1. Mose 28]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[1. Mose 30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1. Mose]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Psalm_29&amp;diff=13208</id>
		<title>Psalm 29</title>
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		<updated>2026-04-11T04:00:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Gottes Stimme - herrlich und furchtbar zugleich! ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Ein Lied [[David]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lobt den Herrn, ihr mächtigen Engel, preist seine Grösse und Macht! &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Ehrt seinen herrlichen Namen! Werft euch vor ihm nieder, wenn ihr ihm, dem heiligen Gott, begegnet! &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Stimme des Herrn erschallt über die Meere, der erhabene Gott lässt den Donner grollen. Er ist der Herr, der über den Weltmeeren thront. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Wie gewaltig ist seine Stimme, wie herrlich und furchtbar zugleich! &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie spaltet mächtige Bäume, ja, der Herr zersplittert die starken Libanonzedern. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Das Libanongebirge lässt er wie ein Kalb hüpfen, der Berg [[Hermon]] springt wie ein junger Stier. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Stimme des Herrn lässt Blitze zucken, &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;sie erschüttert die Wüste, ja, die Wüste [[Kadesch]] bebt. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Hirschkühe kalben, wenn der Donner des Herrn sie in Schrecken versetzt, sein tosender Sturm reisst die Wälder kahl. In seinem Heiligtum rufen alle: &amp;quot;Ehre sei dem Herrn!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr thront über den Fluten, als König herrscht er für alle Zeit. &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr wird seinem Volk Macht verleihen, er wird es segnen und ihm Frieden schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Psalm 28]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Psalm 30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Psalm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Hiob_17&amp;diff=13207</id>
		<title>Hiob 17</title>
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		<updated>2026-04-10T03:30:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Ich habe keine Hoffnung mehr! ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Meine Kraft ist gebrochen, meine Tage schwinden, und auf mich wartet nur das Grab. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich muss mit ansehen, wie man mich verspottet; von allen Seiten werde ich bedrängt. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;O Gott, bürge du selbst für mich! Ich habe sonst keinen, der für mich eintritt! &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Meinen Freunden hast du jede Einsicht verschlossen, darum wirst du sie nicht triumphieren lassen. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie gleichen jenem Mann im Sprichwort, der sein Vermögen an viele Freunde verteilt und seine eigenen Kindern hungern lässt. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich bin dem Spott der Leute preisgegeben, ja, man spuckt mir ins Gesicht! &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Schmerz und Trauer haben mich fast blind gemacht; ich bin nur noch ein Schatten meiner selbst. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Darüber sind aufrichtige Menschen hell entsetzt; sie, die ein reines Gewissen haben, denken über mich: 'Wie gottlos muss der sein!' &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Und doch gehen sie ihren geraden Weg unbeirrbar weiter; sie, die schuldlos sind, bekommen neue Kraft. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Kommt nur alle wieder her, ihr Freunde, ich finde dennoch keinen Weisen unter euch! &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Ach, meine Tage sind verflogen, durchkreuzt sind alle Pläne, die einst mein Herz erfüllten! &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Meine Freunde erklären meine Nacht zum Tag! 'Das Licht ist nahe!', sagen sie, während ich ins Finstere starre! &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich habe nur noch das Grab zu erwarten; in der dunklen Welt der Toten muss ich liegen. &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Das Grab werde ich bald als 'Vater' begrüssen. Die Verwesung nenn ich 'meine Mutter, liebe Schwester'.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Wo ist meine Hoffnung geblieben, wo denn? Sieht jemand von ihr auch nur einen Schimmer? &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;O nein, auch sie versinkt mit mir im Tode, gemeinsam werden wir zu Staub!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Hiob 17|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Hiob 16]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Hiob 18]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hiob]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=1._Korinther_1&amp;diff=13206</id>
		<title>1. Korinther 1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bibel.ycc.ch/index.php?title=1._Korinther_1&amp;diff=13206"/>
		<updated>2026-04-09T03:21:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Anschrift und Gruss ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;[[Paulus]], den Gott zum [[Apostel]] [[Jesu Christi]] berufen hat, und sein Mitarbeiter [[Sosthenes]] schreiben diesen Brief &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;an die Gemeinde Gottes in [[Korinth]], an alle, die durch Jesus Christus zu Gott gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott hat euch dazu berufen, so zu leben, wie es ihm gefällt. Unser Brief richtet sich auch an alle anderen, die Jesus Christus auf der ganzen Welt als unseren gemeinsamen Herrn anbeten. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich wünsche euch Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dank für Gottes Geschenk ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Immer wieder danke ich Gott dafür, dass er euch durch Jesus Christus seine unverdiente Güte geschenkt hat. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Durch ihn seid ihr in allem reich geworden, er hat euch in reichem Mass befähigt, seine Botschaft zu verkünden und zu verstehen. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Botschaft von Christus ist der feste Grund eures Glaubens. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Darum fehlt bei euch keine der Gaben, die Gottes Geist den Glaubenden schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wartet ihr darauf, dass Jesus Christus, unser Herr, für alle sichtbar kommt. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Er wird euch die Kraft geben, im Glauben festzubleiben und das Ziel zu erreichen, so dass ihr vor ihm bestehen könnt, wenn er kommt. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Darauf könnt ihr euch verlassen, denn Gott steht zu seinem Wort. Er selbst hat euch ja zur Gemeinschaft mit seinem Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warnung vor Spaltungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Liebe Brüder und Schwestern, im Auftrag unseres Herrn [[Jesus Christus]] möchte ich euch aber bitten: Hört auf, euch zu streiten! Duldet keine Spaltungen in der Gemeinde, sondern steht fest zusammen, seid einig in allem, was ihr glaubt und entscheidet! &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Von Leuten aus dem Haus der [[Chloë]] habe ich erfahren, dass ihr Streit miteinander habt. &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Es soll einige bei euch geben, die sagen: &amp;quot;Wir gehören zu Paulus&amp;quot;, während andere erklären: &amp;quot;Wir halten uns an [[Apollos]]!&amp;quot; Die Nächsten meinen: &amp;quot;Nur was [[Petrus]] sagt, ist richtig!&amp;quot;; und die letzte Gruppe behauptet schliesslich: &amp;quot;Wir gehören allein zu Christus!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Was soll das? Wollt ihr etwa Christus zerteilen? Bin denn ich, Paulus, für euch gekreuzigt worden? Oder wurdet ihr auf meinen Namen getauft? &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich danke Gott dafür, dass ich ausser [[Krispus]] und [[Gajus]] niemanden von euch getauft habe. &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Sonst würdet ihr vielleicht noch behaupten, ich hätte euch getauft, damit ihr mir nachfolgt! &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Da fällt mir ein, dass ich auch [[Stephanas]] getauft habe und alle, die in seinem Haus leben. Von anderen aber weiss ich nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Christus hat mich nicht beauftragt, die Menschen zu taufen, sondern die rettende Botschaft zu verkünden. Dabei geht es mir nun wirklich nicht darum, meine Zuhörer durch menschliche Weisheit zu beeindrucken. Denn sonst wäre die Botschaft, dass Christus am Kreuz für uns starb, nicht mehr der Mittelpunkt unseres Glaubens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Botschaft vom Kreuz und die menschliche Weisheit ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Dass Jesus Christus am Kreuz für uns starb, muss freilich all denen, die verloren gehen, unsinnig erscheinen. Wir aber, die gerettet werden, erfahren gerade durch diese Botschaft vom Kreuz die ganze Macht Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Denn Gott spricht in der Heiligen Schrift: &amp;quot;Bei mir zählt nicht die Weisheit der Welt, nicht die Klugheit der Klugen. Ich werde sie verwerfen.&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Was aber haben sie dann noch zu sagen, all diese Philosophen, die Kenner der heiligen Schriften, die redegewandten Leute dieser Welt? Hat Gott ihre Weisheit nicht als Unsinn entlarvt? &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Denn Gott in seiner Weisheit hat es den Menschen unmöglich gemacht, mit Hilfe ihrer eigenen Weisheit Gott zu erkennen. Stattdessen beschloss er, alle zu retten, die einer scheinbar so unsinnigen Botschaft glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Juden wollen Wunder sehen, und die Griechen suchen nach Weisheit. &amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;Wir aber sagen den Menschen, dass Christus am Kreuz für uns sterben musste, auch wenn das für die Juden eine Gotteslästerung ist und für die Griechen blanker Unsinn. &amp;lt;sup&amp;gt;24&amp;lt;/sup&amp;gt;Und dennoch erfahren alle, die von Gott berufen sind - Juden wie Griechen -, dass sich gerade in diesem gekreuzigten Christus Gottes Kraft und Gottes Weisheit zeigen. &amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt;Was Gott getan hat, übersteigt alle menschliche Weisheit, auch wenn es unsinnig erscheint; und was bei ihm wie Schwäche aussieht, übertrifft alle menschliche Stärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;26&amp;lt;/sup&amp;gt;Schaut euch selbst an, liebe Brüder und Schwestern! Sind unter euch, die Gott berufen hat, wirklich viele, die man als gebildet und einflussreich bezeichnen könnte oder die aus einer vornehmen Familie stammen? &amp;lt;sup&amp;gt;27&amp;lt;/sup&amp;gt;Nein, denn Gott hat sich die aus menschlicher Sicht Törichten ausgesucht, um so die Klugen zu beschämen. Gott nahm sich der Schwachen dieser Welt an, um die Starken zu demütigen. &amp;lt;sup&amp;gt;28&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer von Menschen geringschätzig behandelt, ja verachtet wird, wer bei ihnen nichts zählt, den will Gott für sich haben. Aber alles, worauf Menschen so grossen Wert legen, das hat Gott für null und nichtig erklärt. &amp;lt;sup&amp;gt;29&amp;lt;/sup&amp;gt;Vor Gott kann sich niemand etwas auf sein Können einbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;30&amp;lt;/sup&amp;gt;Auch ihr verdankt alles, was ihr seid, der Gemeinschaft mit Jesus Christus. Er ist Gottes Weisheit für uns. Durch ihn haben wir Anerkennung vor Gott gefunden, durch ihn können wir ein Leben führen, wie es Gott gefällt, und durch ihn sind wir auch befreit von unserer Schuld. &amp;lt;sup&amp;gt;31&amp;lt;/sup&amp;gt;So trifft nun zu, was die Heilige Schrift sagt: &amp;quot;Wenn jemand stolz sein will, soll er auf das stolz sein, was Gott für ihn getan hat!&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Wo steht dieses Zitat?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:1. Korinther 1|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Römer 16]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[1. Korinther 2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offene Fragen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1. Korinther]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Hiob_21&amp;diff=13205</id>
		<title>Hiob 21</title>
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		<updated>2026-04-08T03:46:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Hiob: Wo bleibt denn Gottes Gerechtigkeit? ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Da erwiderte Hiob:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Ach, hört mir doch einmal zu! Damit würdet ihr mich trösten! &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Ertragt mich, wenn ich rede, und spottet hinterher weiter, wenn ihr wollt! &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich trage doch meine Klage nicht einem sterblichen Menschen vor, darum habe ich allen Grund, ungeduldig zu sein! &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Seht mich an! Lässt euch dieser Anblick kalt? Verschlägt es euch da nicht die Sprache? &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich bin bis ins Innerste aufgewühlt, ich zittere am ganzen Körper, wenn ich über dieser Frage grüble: &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Warum bleiben die Gottlosen am Leben, werden alt und immer mächtiger? &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihre Kinder wachsen heran, und auch ihre Enkel haben sie ständig um sich. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Gott hält jedes Unglück von ihren Häusern fern; so leben sie in Frieden, ohne Angst. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr Stier deckt die Kühe auf der Weide, und diese kalben ohne Fehlgeburt. &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihre Kinder spielen draussen; sie springen herum wie die Lämmer, die Jüngsten tanzen fröhlich umher. &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Man singt zu Tamburin und Laute und feiert beim Klang der Flöte. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie verbringen ihre Jahre glücklich und zufrieden und sterben einen sanften Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Und Gott? 'Lass mich in Ruhe!', sagen sie zu ihm. 'Ich will von dir nichts wissen und nicht den Weg gehen, den du mir zeigst! &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer ist schon Gott, dass ich ihm dienen sollte, was bringt es mir, wenn ich zu ihm bete?' - &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Und doch: Ihr Glück liegt nicht in ihrer Hand. Von ihren üblen Reden halte ich mich fern! -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Wie oft geschieht's denn, dass ihr Licht verlöscht, das Licht der Menschen, die Gott verachten? Wie oft holt sie das Unheil ein? Wann trifft sie jemals Gottes Zorn? &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Wann endlich sind sie wie dürres Laub im Wind, wie ein Strohhalm, den der Sturm wegwirbelt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr sagt: 'Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Gott straft stattdessen ihre Kinder!' Nein! Sie selbst sollen Gottes Strafe spüren! &amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Mit eigenen Augen sollen Übeltäter ihr Verderben sehen, vom Zorn des Höchsten bis zur bitteren Neige kosten! &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Denn was kümmert sie das Schicksal ihrer Kinder, wenn ihr eigenes Leben abgelaufen ist? &amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Gott richtet selbst die höchsten Engel. Wer unter uns will ihn da noch belehren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;Der eine stirbt, noch voll bei Kräften, hat sicher und sorglos gelebt. &amp;lt;sup&amp;gt;24&amp;lt;/sup&amp;gt;Seine Melkeimer flossen stets über von frischer Milch; er selbst war gesund und wohlgenährt. &amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt;Der andere stirbt einsam und verbittert, er hat sein Leben lang nicht eine Spur von Glück gesehen. &amp;lt;sup&amp;gt;26&amp;lt;/sup&amp;gt;Nun liegen sie beide unter der Erde, werden beide von Würmern zerfressen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;27&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich weiss genau, was ihr jetzt denkt, mit welchen Vorurteilen ihr mir unrecht tut! &amp;lt;sup&amp;gt;28&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr sagt: 'Wo ist es geblieben, das Haus des Tyrannen? Von der Bleibe der Gottlosen ist nichts mehr zu sehen!' &amp;lt;sup&amp;gt;29&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch habt ihr noch nie mit Reisenden gesprochen, die weit herumgekommen sind, und noch nie gehört, was sie erzählten: &amp;lt;sup&amp;gt;30&amp;lt;/sup&amp;gt;dass der Böse verschont wird, wenn Gott in seinem Zorn Gericht hält? Er kommt mit heiler Haut davon! &amp;lt;sup&amp;gt;31&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer sagt ihm ins Gesicht, was er getan hat? Wer bestraft ihn, wie er es verdient? Keiner! &amp;lt;sup&amp;gt;32&amp;lt;/sup&amp;gt;Nach seinem Tod wird er mit allen Ehren beigesetzt; an seinem Grab hält man noch Ehrenwache! &amp;lt;sup&amp;gt;33&amp;lt;/sup&amp;gt;Unübersehbar ist sein Leichenzug, der ihn zur letzten Ruh' geleitet, und Heimaterde deckt ihn freundlich zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;34&amp;lt;/sup&amp;gt;Wollt ihr mich mit blankem Schwindel trösten? Jede Antwort, die ihr gebt, ist eine glatte Lüge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Hiob 21|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Hiob 20]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Hiob 22]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hiob]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Matth%C3%A4us_27&amp;diff=13204</id>
		<title>Matthäus 27</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Matth%C3%A4us_27&amp;diff=13204"/>
		<updated>2026-04-07T03:35:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Jesus wird an die Römer ausgeliefert&amp;lt;ref&amp;gt;Steht auch in [[Markus 15|Markus 15, 1]], [[Lukas 23|Lukas 23, 1]] und [[Johannes 18|Johannes 18, 28-32]]&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Am frühen Morgen fassten alle Hohenpriester und führenden Männer des Volkes den Beschluss, Jesus töten zu lassen. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie liessen ihn fesseln und übergaben ihn [[Pilatus]], dem römischen Statthalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Judas begeht Selbstmord&amp;lt;ref&amp;gt;Steht auch in [[Apostelgeschichte 1|Apostelgeschichte 1, 16-19]]&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Als [[Judas]], der Verräter, sah, dass Jesus zum Tode verurteilt werden sollte, bereute er bitter, was er getan hatte. Er brachte den Hohenpriestern und den führenden Männern des Volkes die dreissig Silbermünzen zurück. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Ich habe eine grosse Schuld auf mich geladen und einen Unschuldigen verraten!&amp;quot;, bekannte er. &amp;quot;Was geht uns das an?&amp;quot;, gaben sie ihm zur Antwort. &amp;quot;Das ist deine Sache!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Da nahm Judas das Geld und warf es in den [[Tempel]]. Dann lief er fort und erhängte sich. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Hohenpriester sammelten die Münzen ein, waren aber der Meinung: &amp;quot;Dieses Geld dürfen wir nicht in den Tempelschatz legen, weil Blut daran klebt!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Nachdem sie die Sache besprochen hatten, beschlossen sie, eine Tongrube zu kaufen als Friedhof für die Fremden. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Noch heute heisst dieser Friedhof &amp;quot;Blutacker&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Auf diese Weise erfüllte sich das Wort des Propheten [[Jeremia]]: &amp;quot;Sie nahmen die dreissig Silbermünzen - so viel war er dem Volk [[Israel]] wert - &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;und kauften das Land von den Töpfern, wie der Herr es mir befohlen hatte.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Bibelstelle verlinken&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Todesurteil&amp;lt;ref&amp;gt;Steht auch in [[Markus 15|Markus 15, 2-15]], [[Lukas 23|Lukas 23, 2-5.17-25]] und [[Johannes 18|Johannes 18, 33]] - [[Johannes 19|19, 16]]&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Jesus wurde zu dem römischen Statthalter Pilatus gebracht. Der fragte ihn: &amp;quot;Bist du der König der Juden?&amp;quot; Jesus antwortete: &amp;quot;Ja, du sagst es!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Als nun die Hohenpriester und die führenden Männer des Volkes alle möglichen Anklagen gegen ihn vorbrachten, schwieg Jesus. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Hörst du denn nicht, wie schwer sie dich beschuldigen?&amp;quot;, fragte Pilatus. &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Aber Jesus erwiderte kein Wort. Darüber wunderte sich Pilatus sehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Statthalter begnadigte jedes Jahr zum [[Passahfest]] einen Gefangenen, den sich das Volk selbst auswählen durfte. &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;In diesem Jahr sass ein berüchtigter Verbrecher im Gefängnis. Er hiess [[Barabbas]]. &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Als sich nun die Menschenmenge vor dem Haus des Pilatus versammelt hatte, fragte er sie: &amp;quot;Wen soll ich diesmal begnadigen? Barabbas oder Jesus, euren [[Messias]]?&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Denn Pilatus wusste genau, dass die führenden Männer des jüdischen Volkes das Verfahren gegen Jesus nur aus Neid angezettelt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Während Pilatus die Gerichtsverhandlung leitete, schickte ihm seine Frau eine Nachricht: &amp;quot;Unternimm nichts gegen diesen Mann. Er ist unschuldig! Ich habe seinetwegen in der letzten Nacht einen furchtbaren Traum gehabt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Inzwischen aber hatten die Hohenpriester und die führenden Männer des Volkes die Menge aufgewiegelt. Sie sollten von Pilatus verlangen, Barabbas zu begnadigen und Jesus umzubringen. &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Als der Statthalter nun seine Frage wiederholte: &amp;quot;Wen von den beiden soll ich freilassen?&amp;quot;, schrie die Menge: &amp;quot;Barabbas!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Und was soll mit Jesus geschehen, eurem Messias?&amp;quot; Da brüllten sie alle: &amp;quot;Ans Kreuz mit ihm!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Was für ein Verbrechen hat er denn begangen?&amp;quot;, fragte Pilatus. Doch ununterbrochen schrie die Menge: &amp;quot;Ans Kreuz mit ihm!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;24&amp;lt;/sup&amp;gt;Als Pilatus sah, dass er so nichts erreichte und das der Tumult nur immer grösser wurde, liess er eine Schüssel mit Wasser bringen. Für alle sichtbar wusch er sich die Hände und sagte: &amp;quot;Ich bin am Blut dieses Menschen nicht schuldig. Die Verantwortung dafür tragt ihr!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Menge schrie zurück: &amp;quot;Ja, wir und unsere Kinder, wir tragen die Folgen!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;26&amp;lt;/sup&amp;gt;Da gab Pilatus ihnen Barabbas frei. Jesus liess er auspeitschen und zur Kreuzigung abführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus wird verhöhnt und misshandelt&amp;lt;ref&amp;gt;Steht auch in [[Markus 15|Markus 15, 16-20]] und [[Johannes 19|Johannes 19, 2-3]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;27&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Soldaten brachten Jesus in den Hof des Statthalterpalasts und riefen die ganze Truppe zusammen. &amp;lt;sup&amp;gt;28&amp;lt;/sup&amp;gt;Dann zogen sie ihm die Kleider aus und hängten ihm einen scharlachroten Mantel um. &amp;lt;sup&amp;gt;29&amp;lt;/sup&amp;gt;Aus Dornenzweigen flochten sie eine Krone und drückten sie ihm auf den Kopf. Sie gaben im einen Stock in die rechte Hand, knieten vor ihm nieder und riefen höhnisch: &amp;quot;Es lebe der König der [[Juden]]!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;30&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie spuckten ihn an und schlugen ihm mit dem Stock auf den Kopf. &amp;lt;sup&amp;gt;31&amp;lt;/sup&amp;gt;Nachdem sie ihn so verspottet hatten, zogen sie ihm den roten Mantel wieder aus und gaben ihm seine eigenen Kleider zurück. Dann führten sie Jesus ab zur Kreuzigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Kreuzigung&amp;lt;ref&amp;gt;Steht auch in [[Markus 15|Markus 15, 21-32]], [[Lukas 23|Lukas 23, 26-43]] und [[Johannes 19|Johannes 19,16-27]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;32&amp;lt;/sup&amp;gt;Auf dem Weg zur Hinrichtungsstätte begegnete ihnen ein Mann aus [[Kyrene]], der [[Simon]] hiess. Ihn zwangen sie, das Kreuz zu tragen, an das Jesus gehängt werden sollte. &amp;lt;sup&amp;gt;33&amp;lt;/sup&amp;gt;So zogen sie aus der Stadt hinaus nach [[Golgatha]], was &amp;quot;Schädelstätte&amp;quot; heisst. &amp;lt;sup&amp;gt;34&amp;lt;/sup&amp;gt;Dort gaben die Soldaten Jesus Wein mit einem bitteren Zusatz zur Betäubung. Als Jesus das merkte, wollte er nichts davon trinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;35&amp;lt;/sup&amp;gt;Dann nagelten sie ihn an das Kreuz. Seine Kleider verlosten sie unter sich. &amp;lt;sup&amp;gt;36&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie setzten sich neben das Kreuz und bewachten Jesus. &amp;lt;sup&amp;gt;37&amp;lt;/sup&amp;gt;Über seinem Kopf brachten sie ein Schild an, auf dem stand, weshalb man ihn verurteilt hatte: &amp;quot;Das ist Jesus, der König der Juden!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;38&amp;lt;/sup&amp;gt;Mit Jesus wurden zwei Verbrecher gekreuzigt, der eine rechts, der andere links von ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;39&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Leute, die am Kreuz vorübergingen, beschimpften ihn und schüttelten spöttisch den Kopf: &amp;lt;sup&amp;gt;40&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Den [[Tempel]] wolltest du zerstören und in drei Tagen wieder aufbauen? Dann rette dich doch selber! Komm vom Kreuz herunter, wenn du wirklich der Sohn Gottes bist!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;41&amp;lt;/sup&amp;gt;Auch die Hohenpriester, Schriftgelehrten und führenden Männer des Volkes verhöhnten Jesus: &amp;lt;sup&amp;gt;42&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Anderen hat er geholfen, aber sich selbst kann er nicht helfen. Wenn er wirklich der König Israels ist, soll er doch vom Kreuz heruntersteigen. Dann wollen wir an ihn glauben! &amp;lt;sup&amp;gt;43&amp;lt;/sup&amp;gt;Er hat sich doch immer auf Gott verlassen; jetzt wollen wir sehen, ob Gott ihn wirklich liebt und ihm hilft. Hat er nicht gesagt: 'Ich bin Gottes Sohn.'?&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;44&amp;lt;/sup&amp;gt;Ebenso beschimpften ihn die beiden Verbrecher, die mit ihm gekreuzigt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus stirbt am Kreuz&amp;lt;ref&amp;gt;Steht auch in [[Markus 15|Markus 15, 33-41]], [[Lukas 23|Lukas 23, 44-49]] und [[Johannes 19|Johannes 19, 28-37]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;45&amp;lt;/sup&amp;gt;Am Mittag wurde es plötzlich im ganzen Land dunkel. Diese Finsternis dauerte drei Stunden. &amp;lt;sup&amp;gt;46&amp;lt;/sup&amp;gt;Gegen drei Uhr rief Jesus laut: &amp;quot;Eli, Eli, lema sabachtani?&amp;quot; Das heisst: &amp;quot;Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;47&amp;lt;/sup&amp;gt;Einige von den Umstehenden aber meinten: &amp;quot;Er ruft den Propheten [[Elia]].&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;48&amp;lt;/sup&amp;gt;Einer von ihnen nahm schnell einen Schwamm, tauchte ihn in Essig und steckte ihn auf einen Stab, um Jesus davon trinken zu lassen. &amp;lt;sup&amp;gt;49&amp;lt;/sup&amp;gt;Aber die anderen sagten: &amp;quot;Lass doch! Wir wollen sehen, ob Elia kommt und ihm hilft.&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;50&amp;lt;/sup&amp;gt;Da schrie Jesus noch einmal laut auf und starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;51&amp;lt;/sup&amp;gt;Im selben Augenblick zerriss im [[Tempel]] der Vorhang vor dem Allerheiligsten von oben bis unten. Die Erde bebte, und die Felsen zerbarsten. &amp;lt;sup&amp;gt;52&amp;lt;/sup&amp;gt;Gräber öffneten sich, und viele Verstorbene, die nach Gottes Willen gelebt hatten, erwachten vom Tod. &amp;lt;sup&amp;gt;53&amp;lt;/sup&amp;gt;Nach der Auferstehung Jesu verliessen sie ihre Gräber, gingen in die Stadt und erschienen dort vielen Leuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;54&amp;lt;/sup&amp;gt;Der römische Hauptmann und die Soldaten, die Jesus bewachten, erschraken sehr bei diesem Erdbeben und allem, was sich sonst ereignete. Sie sagten: &amp;quot;Dieser Mann ist wirklich Gottes Sohn gewesen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;55&amp;lt;/sup&amp;gt;Viele Frauen aus [[Galiläa]] waren mit Jesus zusammen nach [[Jerusalem]] gekommen. Sie hatten für ihn gesorgt, und jetzt beobachteten sie das Geschehen aus der Ferne. &amp;lt;sup&amp;gt;56&amp;lt;/sup&amp;gt;Unter ihnen waren [[Maria]] aus [[Magdala]] und Maria, die Mutter von [[Jakobus]] und [[Joses]], sowie die Mutter der beiden Zebedäussöhne [[Jakobus]] und [[Johannes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus wird begraben&amp;lt;ref&amp;gt;Steht auch in [[Markus 15|Markus 15, 42-47]], [[Lukas 23|Lukas 23, 50-56]] und [[Johannes 19|Johannes 19, 38-42]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;57&amp;lt;/sup&amp;gt;Am Abend kam ein reicher Mann aus [[Arimathäa]]. Er hiess [[Josef]] und war ein Jünger Jesu. &amp;lt;sup&amp;gt;58&amp;lt;/sup&amp;gt;Er ging zu [[Pilatus]] und bat ihn um den Leichnam [[Jesu]]. Pilatus befahl, diese Bitte zu erfüllen. &amp;lt;sup&amp;gt;59&amp;lt;/sup&amp;gt;Josef nahm den Toten, wickelte ihn in ein neues Leinentuch &amp;lt;sup&amp;gt;60&amp;lt;/sup&amp;gt;und legte ihn in das Grab, das er für sich selbst in einen Felsen hatte hauen lassen. Dann wälzte er einen grossen Stein vor den Eingang des Grabes und ging fort. &amp;lt;sup&amp;gt;61&amp;lt;/sup&amp;gt;Maria aus Magdala und die andere Maria waren auch dabei. Sie blieben beim Grab sitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wache am Grab ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;62&amp;lt;/sup&amp;gt;Am nächsten Tag, es war der [[Sabbat]], kamen die Hohenpriester und Pharisäer zu Pilatus &amp;lt;sup&amp;gt;63&amp;lt;/sup&amp;gt;und sagten: &amp;quot;Herr, uns ist eingefallen, dass dieser Verführer einmal behauptet hat: 'Drei Tage nach meinem Tod werde ich auferweckt werden!' &amp;lt;sup&amp;gt;64&amp;lt;/sup&amp;gt;Lass darum das Grab bis zum dritten Tag bewachen, sonst stehlen seine Jünger noch den Leichnam und erzählen jedem, Jesus sei von den Toten auferstanden. Das aber wäre ein noch grösserer Betrug.&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;65&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Ich will euch eine Wache geben&amp;quot;, antwortete Pilatus. &amp;quot;Tut, was ihr für richtig haltet und sichert das Grab!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;66&amp;lt;/sup&amp;gt;Da versiegelten sie den Stein und stellten Wachposten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Matthäus 27|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Matthäus 26]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Matthäus 28]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Matthäus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offene Fragen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=1._Samuel_11&amp;diff=13203</id>
		<title>1. Samuel 11</title>
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		<updated>2026-04-07T03:14:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Saul handelt und siegt ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Kurze Zeit später zog [[Nahasch]], der König der [[Ammoniter]], mit seinem Heer zur israelitischen Stadt [[Jabesch]] in der Gegend von Gilead und belagerte sie. Da machten die Einwohner von Jabesch Nahasch folgendes Angebot: &amp;quot;Schliess einen Vertrag mit uns ab: Du lässt uns am Leben, und wir unterwerfen uns dir.&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Einverstanden&amp;quot;, antwortete König Nahasch. &amp;quot;Ich will den Vertrag mit euch schliessen, doch nur unter einer Bedingung: Jedem Einwohner eurer Stadt werde ich das rechte Auge ausstechen, damit ihr zu einem Schandfleck für ganz Israel werdet.&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Gib uns eine Woche Bedenkzeit&amp;quot;, baten die führenden Männer von Jabesch König Nahasch. &amp;quot;Wir wollen Boten in alle Gegenden Israels schicken und unser Volk um Unterstützung bitten. Sollte uns niemand helfen, ergeben wir uns.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Boten kamen auch nach Gibea, der Heimatstadt Sauls, und überbrachten den Einwohnern ihre Botschaft. Da brach die ganze Stadt in Tränen aus. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Saul kam gerade mit seinen Rindern vom Feld zurück, wo er gearbeitet hatte. Er fragte erstaunt: &amp;quot;Was ist den los? Warum weinen die Leute?&amp;quot; Man erzählte ihm, was die Boten aus Jabesch berichtet hatten. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Da kam der Geist Gottes über Saul, und er wurde vom Zorn gepackt. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Er schlachtete zwei seiner Rinder und zerstückelte sie. Dann schickte er Boten mit den Fleischstücken in alle Gebiete Israels und liess überall ausrichten: &amp;quot;Wer nicht mit Saul und Samuel gegen die Ammoniter in den Krieg zieht, dessen Rinder sollen genauso zerstückelt werden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Volk merkte, dass der Herr durch Saul sprach, erschrak es und meldete sich geschlossen zum Kampf. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;In der Nähe von [[Besek]] musterte Saul das Heer: Es waren insgesamt 300000 Mann aus den israelitischen Stämmen und 30000 Männer aus dem Stamm Juda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Boten aus Jabesch schickte man mit der Nachricht zurück: &amp;quot;Noch vor morgen Mittag seid ihr befreit!&amp;quot; Diese Botschaft löste in der ganzen Stadt grosse Freude aus. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Sofort schickten die führenden Männer von [[Jabesch]] Abgesandte zu ihren Feinden und liessen ihnen sagen: &amp;quot;Morgen ergeben wir uns! Wir werden zu euch herauskommen, und dann könnt ihr mit uns machen, was ihr wollt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Sehr früh am nächsten Morgen teilte Saul das Heer in drei Abteilungen auf. Noch vor Sonnenaufgang griffen sie an und drangen von drei Seiten mitten in das feinliche Lager ein. Schon gegen Mittag war die Schlacht entschieden: Die Ammoniter hatten schwere Verluste erlitten. Die wenigen Überlebenden wurden in alle Himmelsrichtungen auseinander gejagt, so dass nicht einmal zwei beieinander blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saul wird als König bestätigt und eingesetzt ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Nach dem Sieg kamen einige Israeliten zu Samuel und wollten wissen: &amp;quot;Wer sind die Herumtreiber, die Saul damals als König ablehnten? Los, gebt sie heraus, wir wollen sie umbringen!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch Saul wehrte ab: &amp;quot;Heute soll niemand von uns sterben, denn der Herr selbst hat Israel befreit.&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Dann forderte Samuel das Volk auf: &amp;quot;Versammelt euch in Gilgal. Dort wollen wir Saul noch einmal als König bestätigen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Alle Israeliten zogen nach [[Gilgal]]. Feierlich krönten sie Saul in der Gegenwart des Herrn zum König. Anschliessend feierten sie ein grosses Fest. Als Zeichen ihrer Freude brachten sie dem Herrn viele Dankopfer dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:1. Samuel 11|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[1. Samuel 10]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[1. Samuel 12]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1. Samuel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Jesaja_27&amp;diff=13202</id>
		<title>Jesaja 27</title>
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		<updated>2026-04-06T04:46:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Der Herr rechnet mit Israels Feinden ab ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;In dieser Zeit wird der Herr mit dem Leviatan abrechnen, diesem schnellen Ungeheuer, das sich windet wie eine Schlange. Gottes Mächtiges und scharfes Schwert wird ihn treffen, diesen Meeresdrachen.&amp;lt;ref&amp;gt;Um was für ein Ungeheuer handelt es sich hierbei? In welchem Zusammenhang steht diese Prophetie mit anderen Prophetien in der Bibel?&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Herr wird ihn töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das neue Weinberglied ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;An jenem Tag wird der Herr sagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein prächtigen Weinberg habe ich. Kommt, singt ein Lied zu seiner Ehre! &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich selbst, der Herr, bin sein Wächter. Ich bewässere ihn immer wieder. Tag und Nacht behüte ich ihn, damit nichts und niemand ihm schaden kann. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Mein Zorn ist längst vergangen! Wenn Dornengestrüpp und Disteln meinen Weinberg überwuchern wollen, erkläre ich ihnen den Krieg! Ausreissen und verbrennen werde ich sie! &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;So geht es allen, die nicht Schutz bei mir suchen und nicht Frieden mit mir schliessen. Ja, Frieden schliessen müssen sie mit mir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestrafung und Begnadigung Israels ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Es kommt die Zeit, da werden die Nachkommen Jakobs wieder in ihrem Land Wurzeln schlagen. Israel wird grünen und blühen und mit seinen Früchten die ganze Erde bedecken. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Gab der Herr seinem Volk genauso harte Schläge wie ihren Gegnern? Liess er sie auf dieselbe Weise umkommen wie ihre Feinde, die niedergemetzelt wurden? &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Nein, Herr, du hast den Israeliten eine erträgliche Strafe auferlegt: Du hast sie aus ihrer Heimat vertrieben, sie weggeblasen wie ein stürmischer Ostwind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Gott wird die Schuld er Israeliten vergeben. Weil er sie von ihren Sünden befreit, sagen sie sich vom Götzendienst los: Sie werden die heidnischen Altäre zerstören und sie in tausend Stücke schlagen. Die Statuen der Göttin Aschera und die Räucheropferaltäre bauen sie nie wieder auf. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Aber noch liegt die befestigte Stadt entvölkert da, stehen ihre Häuser leer, gleicht alles einer trostlosen Wüste. Nur einige Kälber weiden noch dort, ungestört fressen sie die Büsche kahl und ruhen sich aus. &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Wenn die Zweige dürr geworden sind, kommen Frauen, die sie abbrechen und als Brenholz verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesem Volk fehlt jede Einsicht! Darum hat sein Schöpfer auch kein Erbarmen mit ihnen. Er, der sie doch zum Volk gemacht hat, wird ihnen nicht einfach vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch es kommt die Zeit, da wird der Herr die Israeliten wieder sammeln. Vom Euphrat bis zum Grenzfluss nach Ägypten liest er einen nach dem anderen auf, wie ein Bauer, der sorgfältig seine Ähren ausklopft und die Körner zusammenliest. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;An diesem Tag wird laut das Horn geblasen als Signal für die vielen Verschleppten und Vertriebenen. Aus Assyrien und Ägypten kommen sie nach Jerusalem und beten auf dem heiligen Berg den Herrn an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Jesaja 27|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Jesaja 26]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Jesaja 28]]&lt;br /&gt;
* [[Buch Jesaja]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offene Fragen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jesaja]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Matth%C3%A4us_23&amp;diff=13201</id>
		<title>Matthäus 23</title>
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		<updated>2026-04-05T04:17:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Die Heuchelei der Pharisäer und Schriftgelehrten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Dann sprach [[Jesus]] zu der Volksmenge und zu seinen Jüngern: &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Die Schriftgelehrten und Pharisäer sind dazu eingesetzt, euch das Gesetz des [[Mose]] auszulegen. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Richtet euch nach ihren Vorschriften! Folgt aber nicht ihrem Beispiel! Denn sie selber tun nicht, was sie von den anderen verlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie bürden den Menschen unerträgliche Lasten auf, doch sie selbst rühren keinen Finger, um diese Lasten zu tragen. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Mit allem, was sie tun, stellen sie sich zur Schau. Am Arm tragen sie breite Gebetsriemen und an den Gewändern riesige Quasten. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Bei euren Festen wollen sie die Ehrenplätze bekommen, und auch in der Synagoge sitzen sie stets in der ersten Reihe. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Es gefällt ihnen, wenn man sie auf der Strasse ehrfurchtsvoll grüsst und 'Meister' nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Lasst ihr euch nicht so anreden! Nur Gott ist euer Meister, ihr seid untereinander alle Geschwister. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Niemand auf der Erde sollt ihr 'Vater' nennen, denn nur einer ist euer Vater: Gott im Himmel. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr sollt euch auch nicht Lehrer nennen lassen, weil ihr nur einen Lehrer habt: Christus. &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer unter euch gross sein will, der soll allen anderen dienen. &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Alle, die sich selbst ehren, werden gedemütigt werden. Wer sich aber selbst erniedrigt, wird geehrt werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fromm und doch gottlos ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Wehe euch, ihr Pharisäer und Schriftgelehrten! Ihr seid Heuchler! Durch euch wird anderen der Zugang in die neue Welt Gottes versperrt. Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, hindert ihr daran.&amp;lt;ref&amp;gt;Andere Textzeugen fügen hinzu (Vers 14): Wehe euch, ihr Pharisäer und Schriftgelehrten! Ihr seid Heuchler! Gierig reisst ihr das Vermögen der Witwen an euch, und eure langen Gebete sind nichts als Heuchelei. Dafür wird euch Gottes Urteil besonders hart treffen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Wehe euch, ihr Scheinheiligen! Ihr reist über das Meer und durchquert jede Wüste, um nur einen einzigen Nichtjuden dafür zu gewinnen, eure Gesetze anzuerkennen. Aber wenn ihr einen gefunden habt, dann wird er durch euch ein Kind der Hölle, das euch an Bosheit noch übertrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Wehe euch! Ihr seid selbst blind und wollt doch andere führen. So behauptet ihr: 'Beim Tempel Gottes schwören, das hat nichts zu bedeuten. Aber wer beim Gold im Tempel schwört, der muss seinen Eid halten.' &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr blinden Narren! Was zählt mehr: das Gold oder der Tempel, durch den das Gold erst geheiligt wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr sagt: 'Ein Eid, beim Altar geschworen, hat keine Bedeutung. Wer aber bei dem Opfer auf dem Altar schwört, der muss sein Versprechen halten.' &amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr Verblendeten! Was zählt denn mehr: die Gabe auf dem Altar oder der Altar, der die Gabe erst zum Opfer werden lässt? &amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer beim Altar schwört, schwört bei allem, was darauf liegt. &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer beim Tempel schwört, der ruft Gott zum Zeugen an, der dort wohnt. &amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Und wer beim Himmel schwört, schwört bei dem Thron Gottes und damit bei Gott selbst, der auf diesem Thron sitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer! Ihr Scheinheiligen! Sogar von Küchenkräutern wie Minze, Dill und Kümmel gebt ihr Gott den zehnten Teil. Aber die viel wichtigeren Forderungen Gottes nach Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Glaube sind euch gleichgültig. Doch gerade darum geht es hier: Das Wesentliche tun und das andere nicht unterlassen. &amp;lt;sup&amp;gt;24&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr aber entfernt jede kleine Mücke aus eurem Essen, doch ganze Kamele schluckt ihr bedenkenlos hinunter. Andere wollt ihr führen und seid doch selber blind!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt;Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer! Ihr Heuchler! Ihr poliert eure Becher und Schüsseln aussen auf Hochglanz, so wie das Gesetz es erfordert. Doch gefüllt sind sie mit dem, was ihr in eurer masslosen Gier anderen abgenommen habt. &amp;lt;sup&amp;gt;26&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr blinden Verführer, reinigt eure Becher erst einmal von innen, dann werden sie auch aussen sauber sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;27&amp;lt;/sup&amp;gt;Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer! Ihr seid wie die gepflegten Grabstätten: von aussen sauber und geschmückt, aber innen ist alles voll stinkender Verwesung. &amp;lt;sup&amp;gt;28&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr steht vor den Leuten als solche da, die Gott ehren, aber in Wirklichkeit seid ihr voller Bosheit und Heuchelei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;29&amp;lt;/sup&amp;gt;Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer! Ihr Scheinheiligen! Den Propheten baut ihr Denkmäler, und die Gräber derer, die nach Gottes Willen lebten, schmückt ihr. &amp;lt;sup&amp;gt;30&amp;lt;/sup&amp;gt;Dazu behauptet ihr noch: 'Wenn wir damals gelebt hätten, wir hätten die Propheten nicht umgebracht wie unsere Vorfahren.' &amp;lt;sup&amp;gt;31&amp;lt;/sup&amp;gt;Damit gebt ihr also zu, dass ihr die Nachkommen der Prophetenmörder seid. &amp;lt;sup&amp;gt;32&amp;lt;/sup&amp;gt;Ja, ihr treibt es sogar noch schlimmer als sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;33&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr Schlangenbrut! Wie wollt ihr Gottes Gericht und der Hölle entrinnen? &amp;lt;sup&amp;gt;34&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich werde euch Propheten, weise Männer und Lehrer schicken, die euch die Heilige Schrift erklären. Einige von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen. Andere werdet ihr in den Synagogen auspeitschen und sie von Stadt zu Stadt verfolgen. &amp;lt;sup&amp;gt;35&amp;lt;/sup&amp;gt;Dadurch seid ihr am Tod aller dieser Menschen schuldig, die nach Gottes Willen lebten; angefangen bei Abel bis zu Secharja, dem Sohn des Berechja, den ihr zwischen Tempel und Brandopferaltar ermordet habt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;36&amp;lt;/sup&amp;gt;Das sage ich euch: Das Strafgericht für all diese Schuld wird noch über diese Generation hereinbrechen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warnung an Jerusalem ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;37&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Jerusalem! O Jerusalem! Du tötest die Propheten und erschlägst die Boten, die Gott zu dir schickt. Wie oft schon wollte ich deine Bewohner um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt! Aber ihr habt es nicht gewollt! &amp;lt;sup&amp;gt;38&amp;lt;/sup&amp;gt;Und nun? Von eurem Tempel werden nur noch Trümmer bleiben! &amp;lt;sup&amp;gt;39&amp;lt;/sup&amp;gt;Und ich sage euch: Mich werdet ihr erst dann wiedersehen, wenn ihr rufen werdet: 'Gelobt sei, der im Namen des Herrn zu uns kommt!'&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Matthäus 23|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Matthäus 22]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Matthäus 24]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Matthäus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=1._Johannes_3&amp;diff=13200</id>
		<title>1. Johannes 3</title>
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		<updated>2026-04-04T04:42:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Was es bedeutet, Gottes Kind zu sein ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Seht doch, wie gross die Liebe ist, die der Vater uns schenkt! Denn wir dürfen uns nicht nur seine Kinder nennen, sondern wir sind es wirklich. Als seine Kinder sind wir Fremde für diese Welt, weil Gott für sie ein Fremder ist. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Meine Lieben! Wenn wir schon jetzt Kinder Gottes sind, was werden wir erst sein, wenn Christus kommt! Dann werden wir ihm ähnlich sein, denn wir werden ihn sehen, wie er wirklich ist. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer diese Hoffnung hat, der meidet jede Schuld, so wie Christus ohne Schuld war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer sündigt, lehnt sich gegen Gott und seine Gebote auf, denn sündigen heisst: Gottes Gebote missachten. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch ihr wisst ja, dass Christus Mensch wurde, um uns von unseren Sünden zu befreien, und er selbst war ohne jede Sünde. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer mit Christus verbunden bleibt, der wird nicht länger sündigen. Wer aber weiter sündigt, der weiss nichts von Christus und kennt ihn nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Meine geliebten Kinder! Lasst euch durch niemanden vom richtigen Weg abbringen! Ihr dürft nur dem vertrauen, der wie Christus ein Leben führt, das Gott gefällt. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer sich aber gegen Gott auflehnt, gehört dem [[Teufel]]. Denn der Teufel hat sich von Anfang an gegen Gott aufgelehnt. Doch der Sohn Gottes ist gerade deswegen zu uns gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer von Gott neues Leben bekommen hat und zu seinen Kindern gehört, der sündigt nicht; denn Gott hat ihm seine Kraft geschenkt, die in ihm wirkt. Weil er ein Kind Gottes ist, kann er nicht länger als Sünder leben. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Daran kann also jeder erkennen, wer ein Kind Gottes oder wer ein Kind des Teufels ist. Alle, die Unrecht tun und ihren Bruder oder ihre Schwester nicht lieben, sind niemals Gottes Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Massstab für unsere Liebe ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Von Anfang an habt ihr gehört: Wir sollen einander lieben. &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Nicht [[Kain]] darf unser Vorbild sein. Er war ein Kind des Teufels und tötete seinen Bruder [[Abel]]. Und warum hat er ihn ermordet? Weil seine eigenen Taten böse waren, aber das Leben seines Bruders Gott gefiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Genau aus demselben Grund hasst euch die Welt. Wundert euch also nicht darüber, liebe Brüder und Schwestern. &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Wir wissen, dass wir vom ewigen Tod gerettet wurden und jetzt neues Leben haben. Das zeigt sich an der Liebe zu unseren Brüdern und Schwestern. Wer nicht liebt, der bleibt dem Tod ausgeliefert. &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Jeder, der seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist ein Mörder. Und das wisst ihr: Ein Mörder hat das ewige Leben nicht. &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Liebe Christi haben wir daran erkannt, dass er sein Leben für uns opferte. Ebenso müssen wir bereit sein, unser Leben für unsere Geschwister hinzugeben. &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Denn wie kann Gottes Liebe in einem Menschen bleiben, dem die Not seines Bruders oder seiner Schwester gleichgültig ist, obwohl er selbst alles im Überfluss besitzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gott ist grösser als unser Gewissen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Deshalb, meine Kinder, lasst uns einander Lieben: nicht mit leeren Worten, sondern mit tatkräftiger Liebe und in aller Aufrichtigkeit. &amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Daran zeigt sich, dass die Wahrheit unser Leben bestimmt. So können wir mit einem guten Gewissen vor Gott treten. &amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch auch wenn unser Gewissen uns schuldig spricht, dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott grösser ist als unser Gewissen. Er kennt uns ganz genau.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe auch [[Jesaja 55|Jesaja 55, 7-9]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Kann uns also unser Gewissen nicht mehr verurteilen, meine Lieben, dann dürfen wir voller Freude und Zuversicht zu Gott kommen. &amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Er wird uns geben, worum wir ihn bitten; denn wir richten uns nach seinen Geboten und leben, wie es ihm gefällt. &amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;Und so lautet Gottes Gebot: Wir sollen seinem Sohn [[Jesus Christus]] vertrauen und einander so lieben, wie Christus es uns aufgetragen hat. &amp;lt;sup&amp;gt;24&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer sich an seine Gebote hält, der bleibt in ihm wohnen. Wir wissen, dass Gott in uns lebt; das bestätigt der Geist, den er uns geschenkt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:1. Johannes 3|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[1. Johannes 2]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[1. Johannes 4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1. Johannes]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Klagelieder_5&amp;diff=13199</id>
		<title>Klagelieder 5</title>
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		<updated>2026-04-03T05:30:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Herr, führe uns wieder zurück zu dir! ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Ach Herr, vergiss nicht, was man uns angetan hat! Sieh doch, wie wir gedemütigt werden! &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Unser Grund und Boden gehört einem anderen Volk, in unseren Häusern wohnen Fremde! &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Wir sind verlassen wie Waisenkinder, unsere Mütter schutzlos wie Witwen! &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Unser eigenes Trinkwasser müssen wir bezahlen, und auch Brennholz bekommen wir nur gegen Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Feind sitzt uns im Nacken; wir sind völig erschöpft, doch man gönnt uns keine Ruhe. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Wir unterwarfen uns den Ägyptern und Assyrern, damit wir genug Brot zu essen hatten. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Unsere Vorfahren haben gegen dich gesündigt. Sie leben nun nicht mehr, wir aber müssen für ihre Schuld bezahlen. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Sklaven herrschen über uns, und keiner schützt uns vor ihrer Willkür. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Räuberbanden machen das Land unsicher. Wenn wir die Stadt verlassen, um draussen nach Nahrung zu suchen, setzen wir unser Leben aufs Spiel. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Wir sind vom Hunger ausgezehrt, unsere Körper glühen vor Fieber. &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;In Jerusalem haben sie unsere Frauen vergewaltigt, in den Städten von Juda waren die Mädchen ihnen hilflos ausgeliefert. &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie haben unsere Fürsten aufgehängt, und selbst den Ältesten erweist man keine Ehrfurcht mehr. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Unsere Männer müssen Korn mahlen wie die Sklaven, die Jungen schlepen Brennholz und brechen unter der Last zusammen. &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Alten sitzen nicht mehr am Stadttor beieinander, und die Jungen spielen keine Instrumente mehr. &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Unsere Freude ist verflogen, das Singen und Tanzen ist zum Trauerlied geworden. &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Wir haben unseren Ruhm und Glanz verloren; die Strafe trifft uns, weil wir gegen Gott gesündigt haben. &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Darum ist unser Herz voll Trauer, und unsere Augen sind müde vom Weinen. &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Denn der heilige Berg Zion ist verwüstet, Schakale streunen durch die Ruinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Herr, du regierst für immer und ewig, du bist König für alle Zeiten. &amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Warum vergisst du uns? Wird sich das nie ändern? Willst du uns für immer verlassen? &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Herr, führe uns zurück zu dir, dann können wir zu dir umkehren! Lass unser Leben wieder so wie früher sein! &amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Oder hast du uns für immer verstossen? Hat dein Zorn über uns kein Ende?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Klagelieder 5|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Klagelieder 4]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Hesekiel 1]]&lt;br /&gt;
* [[Buch Klagelieder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klagelieder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Micha_7&amp;diff=13198</id>
		<title>Micha 7</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Micha_7&amp;diff=13198"/>
		<updated>2026-04-02T03:58:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Micha klagt über sein Volk ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich bin verzweifelt wie einer, der im Herbst nach der Ernte hungrig durch die Weinberge streift oder im Frühsommer nach Feigen sucht und alles abgeerntet findet. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Im ganzen Land gibt es keine rechtschaffenen Menschen mehr, keiner fragt mehr nach Gott. Einer lauert dem anderen auf und legt ihn herein, so wie der Jäger sein Wild ins Fangnetz treibt. Sie gehen sogar über Leichen. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie haben nur Böses im Sinn, und darin sind sie wahre Meister. Die führenden Männer lassen sich bestechen, die Richter sind käuflich, und die Mächtigen entscheiden aus reiner Willkür. So arbeiten sie alle Hand in Hand. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Selbst die Besten und Ehrlichsten unter ihnen sind wie Dornhecken, sie richten nur Schaden an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Tag kommt, an dem euch die Strafe trifft - die [[Propheten]] haben es euch angekündigt&amp;lt;ref&amp;gt;Bezieht sich Micha da auf eine spezielle Stelle oder sind mehrere Aussagen der Propheten gemeint?&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dann werdet ihr mit eurer Weisheit am Ende sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Trau keinem einzigen Menschen mehr, nicht einmal dem besten Freund! Sei verschwiegen wie ein Grab, auch bei der Frau in deinen Armen! &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Denn der Sohn achtet den Vater nicht mehr, die Tochter lehnt sich gegen die Mutter auf und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter. Die schlimmsten Feinde sind in der eigenen Familie!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch ich verlasse mich auf den Herrn, ich warte auf seine Hilfe. Ja, mein Gott wird mich erhören!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Herr wird uns retten! ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Freut euch nur nicht zu früh, ihr Feinde! Wir liegen zwar am Boden, doch wir stehen wieder auf. Wir sitzen im Finstern, aber der Herr ist unser Licht. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Gegen ihn haben wir gesündigt und müssen nun seinen Zorn ertragen. Doch er wird wieder für uns kämpfen und uns zu unserem Recht verhelfen. Er führt uns von neuem hinaus ins Licht. Wir werden erleben, wie er für uns eintritt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Wenn unsere Feinde das sehen, müssen sie sich in Grund und Boden schämen. Spöttisch riefen sie uns zu: &amp;quot;Wo bleibt denn der Herr, euer Gott?&amp;quot; Aber dann werden wir über sie triumphieren, man wird sie zertreten wie Kot auf der Strasse!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;[[Jerusalem]], es kommt die Zeit, in der deine Mauern wieder aufgebaut werden und dein Herrschaftsgebiet sich weit ausdehnt. &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;In jenen Tagen werden die Menschen zu dir strömen: von [[Assyrien]], aus den Städten [[Ägypten]]s und vom Gebiet am [[Euphrat]], ja, von weit entfernten Küsten und Gebirgen. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Die ganze Erde aber wird zur Wüste wegen der Schuld ihrer Bewohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Wann wird das geschehen? So viel ich weiss werden auch jetzt schon die Wüstengebiete grösser.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Herr, kümmere dich doch um dein Volk wie ein Hirte um seine Herde, denn wir gehören dir! Unsere Siedlungen liegen beengt in einsamen Waldgebieten, doch um uns her dehnt sich fruchtbares Land, auf dem sogar Obst gedeiht. Bring uns, deine Herde, wieder wie in vergangenen Zeiten auf die saftigen Weiden von [[Baschan]] und [[Gilead]]. &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Vollbringe Wunder für uns wie damals, als unsere Vorfahren aus Ägypten zogen. &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Dann müssen die anderen Völker beschämt zusehen und können trotz ihrer Macht nichts dagegen tun. Sprachlos werden sie sein, es wird ihnen Hören und Sehen vergehen! &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie sollen Staub lecken wie Schlangen und Würmer. Zitternd vor Angst werden sie aus ihren Festungen kriechen und sich vor dir, dem Herrn, unserem Gott, beugen. Ja, vor dir werden sie sich fürchten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Wo ist ein Gott wie du, Herr? Du vergibst denen, die von deinem Volk übrig geblieben sind, und verzeihst ihnen ihre Schuld. Du bleibst nicht für immer zornig, sondern lässt Gnade vor Recht ergehen, daran hast du Gefallen! &amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Ja, der Herr wird wieder Erbarmen mit uns haben und unsere Schuld auslöschen. Er wirft unsere Sünden ins tiefste Meer. &amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Herr, du wirst uns den Nachkommen [[Abraham]]s und [[Jakob]]s, von neuem deine Treue und Gnade erweisen, wie du es unseren Vorfahren geschworen hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Micha 7|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Micha 6]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Nahum 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offene Fragen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Micha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Offenbarung_20&amp;diff=13197</id>
		<title>Offenbarung 20</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Offenbarung_20&amp;diff=13197"/>
		<updated>2026-04-01T03:23:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Die tausendjährige Herrschaft ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Danach sah ich einen Engel vom Himmel herabkommen. In seiner Hand hielt er den Schlüssel zum Abgrund und eine schwere Kette. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Er ergriff den Drachen, die alte [[Schlange]] - sie ist nichts anderes als der [[Teufel]] oder [[Satan]] -, und legte ihn für tausend Jahre in Fesseln. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Engel warf ihn in den Abgrund, verschloss den Eingang und versiegelte ihn. Nun konnte der Satan die Völker nicht mehr verführen, bis die tausend Jahre vorüber waren. Nach dieser Zeit muss er noch einmal für kurze Zeit freigelassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Und ich sah mehrere Thronsessel. Auf ihnen nahmen alle Platz, die den Auftrag hatten, über andere Gericht zu halten. Ich sah die Seelen der Menschen, die man enthauptet hatte, weil sie sich treu zu [[Jesus]] und zu Gottes Botschaft bekannt hatten. Sie hatten das Tier und seine Statue nicht angebetet, hatten sein Zeichen nicht auf ihrer Stirn oder Hand getragen. Jetzt lebten sie mit [[Christus]] und herrschten mit ihm tausend Jahre lang. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Dies ist die erste Auferstehung. Die anderen Toten wurden erst wieder lebendig, nachdem die tausend Jahre vorüber waren. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Glücklich und von Gott angenommen sind alle, die an der ersten Auferstehung teilhaben. Über sie hat der zweite Tod keine Macht. Als [[Priester]] Gottes und Christi werden sie tausend Jahre mit ihm herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sieg über den Satan ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Wenn die tausend Jahre vorüber sind, wird der Satan für kurze Zeit aus seinem Gefängnis freigelassen. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Dann wird er alle Völker der Welt, [[Gog]] und [[Magog]], zum Kampf anstiften und aufmarschieren lassen. So zahlreich wie der Sand am Meer werden sie sein. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie zogen herauf, überrannten die ganze Erde und umzingelten das Lager des Gottesvolkes und die geliebte Stadt Gottes. Doch da fiel Feuer vom Himmel und vernichtete die Heere des Satans. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Er selbst, der sie verführt hatte, wurde nun auch in den See mit brennendem Schwefel geworfen zu dem Tier und dem Lügenpropheten. Immer und ewig müssen sie dort Tag und Nacht schreckliche Qualen erleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das letzte Gericht ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich sah einen grossen, weissen Thron und den, der darauf sass. Erde und Himmel konnten seinen Blick nicht ertragen, sie verschwanden im Nichts. &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Und ich sah alle Toten vor dem Thron Gottes stehen: die Mächtigen und die Namenlosen. Nun wurden Bücher geöffnet, auch das [[Buch des Lebens]]. Über alle Menschen wurde das Urteil gesprochen, und zwar nach ihren Taten, wie sie in den Büchern beschrieben waren. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Das Meer gab seine Toten zurück, ebenso der Tod und sein Reich. Alle, ohne jede Ausnahme, wurden entsprechend ihren Taten gerichtet. &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Tod und das ganze Totenreich wurden in den See aus Feuer geworfen. Das ist der zweite Tod. &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Und alle, deren Namen nicht im Buch des Lebens aufgeschrieben waren, wurden ebenfalls in den Feuersee geworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Offenbarung 20|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Offenbarung 19]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Offenbarung 21]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offenbarung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=4._Mose_25&amp;diff=13196</id>
		<title>4. Mose 25</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bibel.ycc.ch/index.php?title=4._Mose_25&amp;diff=13196"/>
		<updated>2026-03-31T03:56:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Die Moabiter und Midianiter verleiten Israel zum Götzendienst ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Als die Israeliten in [[Schittim]] lagerten, liessen sie sich mit moabitischen Frauen ein. &amp;lt;sup&amp;gt;2/3&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie wurden von ihnen zu Opferfesten eingeladen, assen dort das Fleisch der Opfertiere und beteten [[Baal-Peor]] an, den Gott der [[Moabiter]]. Ganz [[Israel]] verehrte ihn und warf sich vor ihm nieder. Da wurde der Herr zornig auf sein Volk. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Er sprach zu [[Mose]]: &amp;quot;Nimm die führenden Männer des Volkes gefangen, und häng sie am helllichten Tag auf! Sonst wird mein glühender Zorn das ganze Volk treffen.&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Mose befahl den Richtern Israels: &amp;quot;Tötet jeden von euren Leuten, der Baal-Peor als seinen Gott verehrt hat!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Das Volk hatte sich inzwischen bei [[Mose]] vor dem heiligen Zelt versammelt. Alle weinten und klagten. Da kam ein Israelit mit einer midianitischen Frau ins Lager. Vor aller Augen brachte er sie zu den Zelten seiner Sippe. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Als [[Pinhas]], der Sohn [[Eleasar]]s und Enkel des Priesters [[Aaron]], das sah, stand er auf, verliess die versammelte Menge und nahm sich eine Lanze. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Er folgte den beiden in den hinteren Teil des Zeltes, in dem sie verschwunden waren; dort stiess er ihnen die Lanze durch den Unterleib. Da griff die Seuche nicht mehr weiter um sich, die unter den Israeliten ausgebrochen war. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;24000 Menschen waren bereits tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr sprach zu Mose: &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Pinhas, der Sohn Eleasars und Enkel des Priesters Aaron, hat die Israeliten vor meiner Strafe gerettet. Er hat sich mit aller Kraft für mich eingesetzt und so verhindert, dass ich die Israeliten in meinem Zorn vernichte. &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Darum richte ihm aus: Ich will einen besonderen Bund mit ihm schliessen: &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Er und seine Nachkommen sollen für immer meine Priester sein. Das verspreche ich ihm, weil er sich für mich eingesetzt und das Volk Israel mit mir versöhnt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Israelit, der zusammen mit der Midianiterin getötet worden war, hiess [[Simri]]. Er war ein Sohn [[Salu]]s und das Oberhaupt einer Sippe vom [[Stamm Simeon]]. &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Frau hiess [[Kosbi]] und war eine Tochter von [[Zur]], dem Oberhaupt einer midianitischen Sippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr befahl Mose: &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Greift die [[Midianiter]] an, und vernichtet sie! &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie haben euch heimtückisch in die Falle gelockt mit ihrem Götzen [[Peor]] und ihrer Fürstentochter Kosbi, die getötet wurde, als ich euch wegen Peor ausrotten wollte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Israeliten werden zum zweiten Mal gezählt ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Als die Seuche vorüber war,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:4. Mose 25|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[4. Mose 24]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[4. Mose 26]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:4. Mose]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=4._Mose_30&amp;diff=13195</id>
		<title>4. Mose 30</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bibel.ycc.ch/index.php?title=4._Mose_30&amp;diff=13195"/>
		<updated>2026-03-30T03:15:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Die Opfer am Laubhüttenfest ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Alle diese Bestimmungen teilte [[Mose]] den Israeliten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wann sind Gelübde von Frauen gültig? ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Danach gab Mose den Oberhäuptern der Stämme [[Israel]]s erneut eine Weisung vom Herrn weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Wenn jemand dem Herrn etwas verspricht oder sich mit einem Eid verpflichtet, auf irgendetwas zu verzichten, darf er sein Wort nicht brechen. Er muss alles tun, was er gesagt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Gibt eine junge Frau, die noch bei ihren Eltern lebt, dem Herrn ein Versprechen &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;und ihr Vater lässt sie gewähren, so hat sie sich daran zu halten. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Erhebt aber ihr Vater am selben Tag, an dem er davon hört, Einwände gegen ihr Gelübde, wird es ungültig. Dann wird der Herr ihr verzeihen, dass sie es nicht einhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Wenn eine Frau sich vor ihrer Heirat durch ein Gelübde oder ein leichtfertiges Versprechen zu irgendetwas verpflichtet hat &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;und ihr Mann dazu schweigt, muss sie ihr Wort halten. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Erhebt er jedoch am selben Tag Einspruch, an dem er davon erfährt, ist sie nicht mehr an ihr Versprechen gebunden. Der Herr wird ihr vergeben, wenn sie in diesem Fall ihr Wort nicht hält. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Ist aber die Frau, die dem Herrn ein Versprechen gibt, verwitwet oder geschieden, so muss sie es erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Legt eine verheiratete Frau ein Gelübde ab &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;und ihr Mann sagt nichts dagegen, muss sie tun, was sie versprochen hat. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Mann kann das Gelübde jedoch am selben Tag aufheben, an dem er davon hört. Der Herr wird der Frau verzeihen, dass sie es nicht einhält. &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Mann hat das Recht, alles für ungültig zu erklären oder zu bestätigen, was seine Frau versprochen hat, ganz gleich, ob sie etwas tun oder auf etwas verzichten wollte. &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Wenn er sich am Tag, an dem er davon erfährt, nicht dazu äussert, bestätigt er ihr Gelübde. Durch sein Schweigen wird es verbindlich. &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Hebt er das Gelübde nach dem ersten Tag auf, trifft ihn allein die Schuld, wenn es gebrochen wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Diese Weisungen erhielt Mose vom Herrn. Sie regeln den Umgang mit Gelübden von verheirateten und unverheirateten Frauen und bestimmen, welchen Einfluss Väter und Ehemänner auf die Gelübde haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:4. Mose 30|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[4. Mose 29]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[4. Mose 31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:4. Mose]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Josua_20&amp;diff=13194</id>
		<title>Josua 20</title>
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		<updated>2026-03-29T04:20:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Sechs Zufluchtsorte für Totschläger ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr sprach zu Josua: &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Befiehl dem Volk, Städte auszuwählen, die als Zufluchtsorte dienen sollen, wie ich es euch schon durch Mose gesagt habe. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie sollen jedem Schutz bieten, der ohne Absicht einen Menschen getötet hat. An diesen Orten ist man vor der Blutrache sicher. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer dorthin flieht, muss sich gleich am Stadttor dem Ältestenrat stellen und seinen Fall schildern. Dann soll er in die Stadt aufgenommen werden und eine Unterkunft erhalten. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Wenn jemand ihn verfolgt, um den Getöteten zu rächen, dürfen die Einwohner der Stadt ihn nicht ausliefern. Denn er hat die Tat nicht vorsätzlich, sondern aus Versehen begangen. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Er soll an dem Zufluchtsort in Sicherheit sein, bis ein Gericht über ihn entschieden hat. Wird er freigesprochen, soll er bis zum Tod des Hohenpriesters in der Stadt bleiben. Erst dann darf der Totschläger in seine Heimatstadt zurückkehren, aus der er fliehen musste.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Israeliten wählten folgende Zufluchtsstädte aus: Kedesch im Bergland von Naftali in Galiläa, Sichem im Bergland von Ephraim und Kirjat-Arba, das heutige Hebron, im Bergland von Juda. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Östlich des Jordan bestimmten sie Bezer, das in der Steppe der Hochebene weit im Osten von Jericho liegt und zum Stamm Ruben gehört, dann Ramot im Land Gilead im Stammesgebiet von Gad und schliesslich Golan im Land Baschan im Gebiet Manasses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Diese Städte wurden für alle Israeliten und für alle Ausländer, die unter ihnen lebten, als Zufluchtsorte festgelegt. Dorthin konnte jeder fliehen, der unabsichtlich einen Menschen getötet hatte. Hier war er von der Blutrache sicher, bis ein Gericht über ihn entschieden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Josua 20|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Josua 19]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Josua 21]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Josua]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Jeremia_2&amp;diff=13193</id>
		<title>Jeremia 2</title>
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		<updated>2026-03-28T05:29:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Mein Volk läuft einem Trugbild nach ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr befahl mir: &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Geh nach [[Jerusalem]], und rufe den Menschen dort zu: So spricht der Herr: Ich denke daran, [[Israel]], wie du mir treu gewesen bist, als du noch jung warst. Du liebtest mich wie eine Braut ihren Bräutigam. Selbst durch die Wüste bist du mit mir gegangen, dorthin, wo man weder sät noch erntet. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Du gehörtest mir allein, so wie die ersten Früchte der Erde mir gehören. Wer sich an dir vergriff, machte sich schuldig, und ich brachte Unheil über ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Hört, was ich euch sage, ihr Nachkommen [[Jakob]]s, ihr Sippen Israels: &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Was habe ich euren Vorfahren Böses getan, dass sie sich so weit von mir entfernten? Sie liefen einem Trugbild nach, sie verehrten andere Götter und betrogen sich selbst damit. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Von mir wollten sie nichts mehr wissen, dabei hatte ich sie doch aus [[Ägypten]] geführt, durch die Wüste hatte ich sie geleitet, durch ein dürres und zerklüftetes Land, das trocken und dunkel ist, das niemand durchwandert und wo kein Mensch wohnt. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich brachte euch in ein fruchtbares Land, damit ihr seine besten Früchte geniessen könnt. Doch kaum wart ihr angekommen, da habt ihr es entweiht: mein eigenes Land habt ihr zu einem Ort gemacht, den ich verabscheue. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Priester haben nicht nach mir gefragt, sie, die mit dem Gesetz vertraut sein sollten, kannten mich nicht einmal! Die Führer meines Volkes haben sich gegen mich aufgelehnt, und die Propheten haben im Namen des Gottes [[Baal]] geweissagt, nutzlosen Götzen sind sie nachgelaufen! &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Darum muss ich euch weiterhin anklangen, euch und sogar noch eure Enkel!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Fahrt doch einmal übers Meer nach [[Zypern]], sendet Boten ins Wüstenland [[Kedar]], und forscht nach, ob es so etwas jemals gab: &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Hat eines dieser Völker je seine Götter gewechselt? Und dabei sind sie doch gar keine Götter! Mein Volk aber hat seinen herrlichen Gott mit einem Götzen vertauscht, der ihm nicht helfen kann! &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Entsetzt euch darüber, ihr Himmel, zittert vor Schreck und Empörung! &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Denn mein Volk hat eine doppelte Sünde begangen: Erst haben sie mich verlassen, die Quelle mit frischem Wasser, und dann haben sie sich rissige Zisternen ausgehauen, die das Wasser nicht halten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deine Untreue bringt dich zu Fall ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Israel, bist du denn ein Knecht, schon als Sklave geboren, dass jeder dich als Beute nimmt? &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Deine Feinde brüllen wie die Löwen, sie brüllen und verwüsten dein Land, die Städte sind niedergebrannt und menschenleer. &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Ägypter aus Memfis und Tachpanhes kommen und scheren dir den Kopf kahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Das alles hast du dir selbst zuzuschreiben, weil du mich, den Herrn, verlassen hast, deinen Gott, der dich so sicher geführt hat! &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Was versprichst du dir davon, nach Ägypten und [[Assyrien]] zu reisen? Willst du etwa aus dem [[Nil]] und aus dem [[Euphrat]] trinken? &amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Deine eigene Bosheit wird dich strafen, deine Untreue bringt dich zu Fall: Erkenne doch, wie schmerzlich und bitter es ist, dass du mich, den Herrn, deinen Gott, verlassen hast und mir keine Ehrfurcht mehr erweist. Das sage ich, der allmächtige Herr und Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Schon seit jeher hast du dich geweigert, mir zu dienen, du hast dich losgerissen, dich von mir befreit wie von einem drückenden Joch. Und dann warfst du dich anderen Göttern an den Hals wie eine Hure. Auf allen Hügeln und unter jedem dicht belaubten Baum bautest du deine Altäre auf. &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich hatte dich als edlen Weinstock eingepflanzt, als Rebe aus bester Züchtung. Wie kommt es dann, dass du zu einem wilden Weinstock wurdest, zu einer schlechten Rebe? &amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Du kannst dich waschen, soviel du willst, mit Seife, sogar mit Natronlauge - den Schmutz deiner Schuld wirst du nicht los, das sage ich, der Herr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;Wie kannst du da behaupten: 'Ich habe nichts getan! Niemals bin ich anderen Göttern nachgelaufen.'? Führ dir doch vor Augen, was du da unten im [[Hinnomtal]] treibst, denk über deine Taten nach! Du bist wie eine brünstige Kamelstute, die ständig hin und her läuft, &amp;lt;sup&amp;gt;24&amp;lt;/sup&amp;gt;wie eine wilde Eselin, die jeden Pfad in der Wüste kennt; vor Gier schnappt sie nach Luft, und niemand kann sie zurückhalten. Kein Hengst, der sie sucht, muss sich müde laufen: In ihrer Brunstzeit wird er sie schnell finden. &amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt;Israel, lauf dir nicht die Füsse wund, sieh zu, dass du nicht verdurstest, wenn du den Göttern hinterherrennst! Du aber sagst: 'Es hat keinen Zweck, mich zu ermahnen! Ich liebe sie nun einmal, die anderen Götter, und hinter ihnen bin ich her!'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;26&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch wie ein Dieb, der auf frischer Tat ertappt wird, kleinlaut dasteht, so wir auch Israel sich schämen: die Könige und führenden Männer, die Priester und Propheten, &amp;lt;sup&amp;gt;27&amp;lt;/sup&amp;gt;sie, die zu einer Holzstatue sagen: 'Du bist mein Vater!', und zu einer Steinsäule: 'Du hast mir das Leben geschenkt!' Mir kehren sie nur noch den Rücken zu. Doch wenn sie in Not geraten, dann schreien sie zu mir: 'O Herr, rette uns!' &amp;lt;sup&amp;gt;28&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr Judäer, wo sind nun eure Götter, die ihr euch selbst angefertigt habt? Sollen sie doch kommen und euch aus dem Unglück retten! Denn ihr habt so viele Götter wie Städte im Land! &amp;lt;sup&amp;gt;29&amp;lt;/sup&amp;gt;Warum klagt ihr mich an? Schliesslich habt ihr alle mich verlassen! &amp;lt;sup&amp;gt;30&amp;lt;/sup&amp;gt;Vergeblich habe ich euch geschlagen, ihr wolltet euch nicht ändern. Ich sandte Propheten zu euch, doch ihr habt euch auf sie gestürzt wie wilde Löwen und sie mit euren Schwertern umgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;31&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr seid ein Volk von Mördern! Hört, was ich, der Herr, euch sage: War ich etwa gefährlich für euch wie die Wüste, wie ein Land, in dem Finsternis herrscht? Warum ruft ihr denn: 'Wir wollen weg von dir und kehren nie wieder zurück!' &amp;lt;sup&amp;gt;32&amp;lt;/sup&amp;gt;Vergisst ein Mädchen seinen Schmuck oder eine Braut ihr Hochzeitskleid? Mein Volk jedoch hat mich seit langer Zeit vergessen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;33&amp;lt;/sup&amp;gt;Überall hast du nach Liebhabern gesucht, Israel - und hattest Erfolg damit! Selbst vor Verbrechen schreckst du nicht zurück. &amp;lt;sup&amp;gt;34&amp;lt;/sup&amp;gt;Das Blut unschuldiger, armer Menschen klebt an deinen Kleidern. Sie waren keine Einbrecher, du hast sie nicht in Notwehr getötet. Doch trotz allem &amp;lt;sup&amp;gt;35&amp;lt;/sup&amp;gt;behauptest du: 'Ich habe nichts getan! Gott wird schon nicht länger zornig auf mich sein!' Aber ich werde dich zur Rechenschaft ziehen, gerade weil du dich für unschuldig hältst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;36&amp;lt;/sup&amp;gt;Warum läufst du überall umher und suchst einen Bündnispartner? Ägypten wird dich genauso bitter enttäuschen, wie Assyrien es tat! &amp;lt;sup&amp;gt;37&amp;lt;/sup&amp;gt;Auch von dort wirst du völlig verzweifelt zurückkehren. Denn ich, der Herr, will von diesen Völkern, auf die du dein Vertrauen setzt, nichts wissen, du wirst mit ihnen kein Glück haben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Jeremia 2|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Jeremia 1]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Jeremia 3]]&lt;br /&gt;
* [[Buch Jeremia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jeremia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Psalm_41&amp;diff=13192</id>
		<title>Psalm 41</title>
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		<updated>2026-03-27T04:16:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Vom Tod gezeichnet, von Freuden verlassen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Ein Lied Davids.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Glücklich ist, wer sich für die Schwachen einsetzt! Wenn ihn ein Unglück trifft, hilft der Herr ihm wieder heraus. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr wird ihn beschützen und am Leben erhalten; im ganzen Land wird man von seinem Glück erzählen. Gott überlässt ihn nicht der Wut seiner Feinde. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Und wenn er auf dem Krankenbett liegt, steht der Herr ihm zur Seite und hilft ihm wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Deshalb bete ich zu dir: &amp;quot;Herr, ich habe gegen dich gesündigt, aber sei mir gnädig und mach mich wieder gesund!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Meine Feinde wünschen mir Böses und fragen hämisch: &amp;quot;Wann ist er endlich hinüber? Niemand soll mehr an ihn denken!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Wenn mich einer von ihnen besucht, heuchelt er Mitgefühl. In Wirklichkeit sucht er nur Stoff für seine Verleumdungen. Kaum ist er fort, verbreitet er seine Gerüchte über mich. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Alle, die mich hassen, tun sich zusammen und tuscheln hinter meinem Rücken. Sie planen Böses gegen mich und verfluchen mich. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Die Krankheit soll ihn auffressen!&amp;quot;, sagen sie. &amp;quot;Wer so daniederliegt, steht nicht wieder auf!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Sogar mein engster Freund, der oft an meinem Tisch ass und dem ich vertraute, tritt mich mit Füssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Du aber, Herr, sei mir gnädig, und richte mich wieder auf, damit ich mit meinen Feinden abrechnen kann! &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Lass sie nicht über meinen Tod jubeln, damit ich erkenne, dass du mich liebst. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Du hältst zu mir, weil ich unschuldig bin. Für immer darf ich in deiner Nähe bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, von jetzt an bis in alle Ewigkeit! Amen, amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Psalm 41|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Psalm 40]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Psalm 42]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psalm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Nehemia_6&amp;diff=13191</id>
		<title>Nehemia 6</title>
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		<updated>2026-03-26T04:17:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Mordpläne gegen Nehemia ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;[[Sanballat]], [[Tobija]], der Araber [[Geschem]] und unsere übrigen Feinde erfuhren, dass ich die Stadtmauer wieder aufgebaut hatte und dass sie keine Lücken mehr aufwies. Nur die Torflügel hatten wir noch nicht eingesetzt. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Da liessen Sanballat und Geschem mir ausrichten: &amp;quot;Wir wollen uns mit dir in [[Kefirim]] in der Ebene von [[Ono]] treffen!&amp;quot; Weil sie aber einen Anschlag gegen mich planten, &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;schickte ich ihnen einen Boten und liess ihnen sagen: &amp;quot;Ich kann nicht kommen, denn wir führen hier ein grosses Werk aus. Die ganze Arbeit müsste unterbrochen werden, wenn ich eurer Aufforderung folgen würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Noch viermal schickten sie mir dieselbe Botschaft, und jedes Mal gab ich ihnen die gleiche Antwort. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch Sanballat sandte mir zum fünften Mal einen seiner Männer, diesmal mit einem unverschlossenen Brief. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Darin stand: &amp;quot;Die anderen Völker des Landes erzählen, dass du mit den Juden einen Aufstand planst und darum die Mauer wieder aufbaust. Auch von Geschem habe ich das gehört. Anscheinend willst du König der [[Juden]] werden. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Du sollst sogar schon einige Propheten beauftragt haben, dich in [[Jerusalem]] zum König von Judäa auszurufen. Von solchen Gerüchten wird natürlich auch der persische König erfahren. Darum lass uns miteinander beraten, was zu tun ist!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich liess ihm ausrichten: &amp;quot;Keine deiner Behauptungen ist wahr. Sie sind alle frei erfunden!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Unsere Feinde wollten uns Angst einjagen, um die Fertigstellung der Mauer zu verhindern. Doch ich betete: &amp;quot;Herr, gib uns Mut und Kraft!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Eines Tages besuchte ich [[Schemaja]], den Sohn [[Delaja]]s und Enkel [[Mehetabel]]s, denn er konnte nicht zu mir kommen. Er sagte zu mir: &amp;quot;Wir müssen uns im inneren Raum des Tempels treffen und die Türen fest verschliessen, sie wollen dich nämlich umbringen - noch heute Nacht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich entgegnete: &amp;quot;Ein Mann wie ich läuft nicht davon! Ausserdem bin ich kein [[Priester]], ich darf den inneren Raum des [[Tempel]]s überhaupt nicht betreten, sonst hätte ich mein Leben verwirkt. Nein, ich gehe nicht!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Mir war klar geworden, dass Schemaja nicht im Auftrag Gottes sprach. Er tat, als habe er eine Botschaft Gottes empfangen, doch in Wirklichkeit hatten Tobija und Sanballat ihn bestochen. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie wollten mir Angst einjagen und mich zu einer Tat verleiten, durch die ich mich schuldig machte. So hätten sie meinen guten Ruf zerstören und mich zur Zielscheibe des Spottes machen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Ach Gott, vergiss nicht, was mir Tobija und Sanballat angetan haben! Denke daran, dass die Prophetin [[Noadja]] und die anderen Propheten mich einschüchtern wollten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Stadtmauer wird fertig gestellt ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Mauer wurde nach 52 Tagen, am 25. Tag des Monats [[Elul]], fertig. &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Als unsere Feinde aus den Völkern ringsum das hörten, bekamen sie Angst und verloren allen Mut. Denn sie erkannten, dass unser Gott uns geholfen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Während dieser ganzen Zeit hatten einige einflussreiche Männer Judäas ständig an Tobija geschrieben und auch Briefe von ihm erhalten. &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Viele Judäer hatten ihm Beistand geschworen, denn er war der Schwiegersohn [[Schechanja]]s, des Sohnes [[Arach]]s, und sein Sohn [[Johanan]] war mit einer Tochter [[Meschullam]]s, des Sohnes [[Berechja]]s, verheiratet. &amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Darum hoben sie vor mir die Verdienste Tobijas hervor und hinterbrachten ihm alles, was ich gesagt hatte. Tobija wollte mich daraufhin mit Briefen einschüchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Nehemia 6|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnote ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Nehemia 5]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Nehemia 7]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nehemia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Jesaja_24&amp;diff=13190</id>
		<title>Jesaja 24</title>
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		<updated>2026-03-25T04:37:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Der Herr richtet die ganze Erde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Seht ihr, wie der Herr die Erde leer fegt? Wie er alles zerstört und auf den Kopf stellt? Seht ihr, wie er ihre Bewohner in alle Himmelsrichtungen zerstreut? &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Volk und Priester, Knecht und Herr, Magd und Herrin, Käufer und Verkäufer, Gläubiger und Schuldner, solche, die verleihen, und solche, die borgen - alle trifft das gleiche Los. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Denn die Erde wird völlig verwüstet, ausgeplündert liegt sie da. Der Herr selbst hat es angekündigt. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Erde vergeht und verdorrt; die ganze Welt zerfällt, auch die Mächtigen der Erde gehen zugrunde. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Menschen haben die Erde entweiht, denn sie haben Gottes Gebote und Ordnungen missachtet und so den Bund gebrochen, den er damals für alle Zeiten mit ihnen geschlossen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Darum trifft sein Fluch die Erde und zehrt sie aus. Die Menschen müssen ihre gerechte Strafe tragen. Sie schwinden dahin, nur ein kleiner Rest wird überleben. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Weinberge verdorren, und die Trauben hängen zusammengeschrumpft an den Reben. Lachen verkehrt sich in Seufzen, &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;die fröhliche Musik von Taburinen und Zithern verstummt, der Lärm der Feiernden bricht plötzlich ab. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Weder Wein noch Gesang kann sie erheitern, jedes berauschende Getränk stösst ihnen bitter auf. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Stadt liegt in Trümmern; die Ruinen sind verriegelt, damit niemand hineingehen kann. &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Lautes Geschrei hallt durch die Gassen, weil es keinen Tropfen Wein mehr gibt. Jede Freude ist vergangen, aller Frohsinn verflogen. &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Von der Stadt bleibt nur ein grosses Trümmerfeld, alle Tore sind zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Ja, so wird es den Völkern auf der ganzen Erde ergehen. Es wird aussehen wie am Ende der Ernte, wenn am Ölbaum alle Oliven abgeschlagen wurden und im Weinberg kaum noch Trauben zu finden sind. &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Die wenigen Überlebenden aber werden laut jubeln vor Freude. Im Westen besingt man die Grösse und Majestät des Herrn, &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;und auch ihr im Osten: Erweist ihm Ehre! Lobt den Herrn, den Gott Israels, ihr Bewohner der fernsten Inseln! &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Vom Ende der Erde her hört man Gesang: &amp;quot;Preist den Herrn, denn er allein ist gerecht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich aber schreie: &amp;quot;Hilfe, ich vergehe! Ich bin verloren!&amp;quot; Skrupellose Verbrecher geben den Ton an. Kein Betrug ist ihnen zu hinterhältig, vor nichts schrecken sie zurück. &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Angst und Schrecken werden euch packen, in Fallgruben und Schlingen werdet ihr geraten, ihr Bewohnder der Erde! &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer dem Schrecken entfliehen will, stürzt in die Grube, und wer sich daraus noch befreien kann, der verfängt sich in der Schlinge. Ja, die Schleusen des Himmels öffnen sich, und die Erde wird in der Tiefe erschüttert. &amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie bebt, reisst auf und bricht auseinander. &amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie torkelt wie ein Betrunkener und wankt wie ein alter Schuppen im Sturm. Die unzähligen Sünden der Menschen lastet schwer auf ihr: Sie bricht darunter zusammen und steht nie wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;In jener Zeit wird der Herr ins Gericht gehen mit den Mächten des Himmels oben und mit den Königen unten auf der Erde. &amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie werden als Gefangene zusammengetrieben und in ein unterirdisches Verlies gestossen. In diesem finsteren Kerker müssen sie lange Zeit sitzen und auf ihre spätere Verurteilung warten. &amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;Der blasse Mond wird schamrot, und die glühende Sonne erbleicht, denn nun regiert der Herr, der allmächtige Gott, auf dem Berg Zion in Jerusalem. Die Ältesten, die ihn umgeben, werden ganz von seinem herrlichen Glanz überstrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Jesaja 24|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Jesaja 23]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Jesaja 25]]&lt;br /&gt;
* [[Buch Jesaja]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jesaja]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Richter_20&amp;diff=13189</id>
		<title>Richter 20</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Richter_20&amp;diff=13189"/>
		<updated>2026-03-25T04:27:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Gibea soll bestraft werden ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Alle Männer [[Israel]]s aus dem Gebiet von [[Dan]] im Norden bis [[Beerscheba]] im Süden und aus [[Gilead]] im Osten gingen nach [[Mizpa]] und versammelten sich dort in der Gegenwart des Herrn. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Auch die Oberhäupter der israelitischen Stämme waren gekommen. Sie stellten ein Heer von 400000 Soldaten auf, die alle mit Schwertern bewaffnet waren. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Im Stammesgebiet von [[Benjamin]] wusste man von diesem Treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Israeliten fragten: &amp;quot;Wie konnte dieses schreckliche Verbrechen nur geschehen?&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Der [[Levit]], dessen Frau ermordet worden war, berichtete: &amp;quot;Ich kam mit meiner Nebenfrau nach [[Gibea]] im Gebiet von Benjamin. Wir wollten dort übernachten. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Männer der Stadt versuchten, mich in ihre Gewalt zu bekommen. Sie umstellten in der Nacht das Haus meines Gastgebers und wollten mich töten. Meine Nebenfrau haben sie so brutal vergewaltigt, dass sie gestorben ist. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich habe ihre Leiche zerteilt und die Stücke überall in Israel herumzeigen lassen. Jeder sollte sehen, was für ein abscheuliches Verbrechen in unserem Land geschehen ist. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Darum seid ihr alle hier versammelt. Männer von Israel, bildet euch ein Urteil, und entscheidet, was zu tun ist!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Da standen alle Israeliten auf und erklärten einstimmig: &amp;quot;Keiner von uns wird nach Hause zurückkehren, &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;bevor Gibea seine gerechte Strafe bekommen hat. Wir müssen sofort gegen die Stadt vorgehen. Lasst uns auslosen, &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;wer Verpflegung für unser Heer besorgt. Dafür reicht jeder Zehnte von uns, alle anderen sollen gleich mit nach Gibea kommen. Wir werden die Bewohner dort zur Rechenschaft ziehen für das Verbrechen, das sie in unserem Land begangen haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;So zogen die Israeliten geschlossen nach Gibea, um die Stadt anzugreifen. &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Unterwegs sandten sie Boten zu allen Sippen des Stammes Benjamin und liessen ihnen ausrichten: &amp;quot;Bei euch ist eine abscheuliche Tat verübt worden. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Liefert uns die Männer von Gibea aus. Wir werden diese skrupellosen Kerle töten. Eine solche Schandtat darf in Israel nicht geduldet werden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dazu waren die Benjaminiter nicht bereit. &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Aus dem ganzen Stammesgebiet zogen sie nach Gibea, um der Stadt im Kampf gegen die Israelitn zu helfen. &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Noch am selben Tag stellten sie ein Heer von 26000 Mann auf, alle mit Schwertern bewaffnet. Dazu kamen weitere 700 erfahrene Soldaten aus Gibea selbst. &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Im ganzen [[Stamm Benjamin]] gab es 700 Männer, die sogar mit der linken Hand Steine schleudern konnten und nie ihr Ziel verfehlten. &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Israeliten hatten ohne den Stamm Benjamin 400000 kampferprobte Soldaten aufgeboten, die mit Schwertern bewaffnet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie zogen nach [[Bethel]] und fragen Gott: &amp;quot;Welcher Stamm soll uns in der Schlacht gegen Benjamin anführen?&amp;quot; Der Herr antwortete: &amp;quot;[[Juda]] soll vorangehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Krieg zwischen Israel und Benjamin ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Am nächsten Morgen zogen die Israeliten nach Gibea und schlugen in der Nähe ihr Heerlager auf. &amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie machten sich zum Angriff bereit und stellten sich in Schlachtordnung vor die Stadt. &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Da stürmten die Benjaminiter heraus und töteten an jenem Tag 22000 von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;22/23&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Israeliten flohen nach Bethel zum Heiligtum des Herrn und weinten dort bis zum Abend. Sie fragten den Herrn: &amp;quot;Sollen wir noch einmal gegen unsere Brüder vom Stamm Benjamin kämpfen?&amp;quot; Der Herr antwortete: &amp;quot;ja, greift sie an!&amp;quot; Nun fassten die Israeliten wieder Mut. Sie stellten sich am nächsten Tag an derselben Stelle auf, &amp;lt;sup&amp;gt;24&amp;lt;/sup&amp;gt;um Gibea anzugreifen. &amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch die Benjaminiter kamen ihnen erneut zuvor und brachten 18000 israelitische Soldaten um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;26&amp;lt;/sup&amp;gt;Da zog das ganze Heer der Israeliten wieder zum Heiligtum des Herrn nach Bethel; dort weinten und fasteten sie bis zum Abend. Sie brachten dem Herrn Brand- und Dankopfer dar &amp;lt;sup&amp;gt;27&amp;lt;/sup&amp;gt;und fragten ihn, was sie tun sollten. Zu dieser Zeit stand in Bethel die [[Bundeslade]] Gottes, &amp;lt;sup&amp;gt;28&amp;lt;/sup&amp;gt;und [[Pinhas]], ein Nachkomme [[Eleasar]]s und [[Aaron]]s, übte das Priesteramt aus. &amp;quot;Sollen wir noch einmal gegen unsere Stammesbrüder von Benjamin kämpfen, oder sollen wir aufgeben?&amp;quot;, fragten die Israeliten. &amp;quot;Greift sie an&amp;quot;, antwortete der Herr, &amp;quot;morgen schenke ich euch den Sieg über sie.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was hat es zu bedeuten, dass der Herr Sie zwei Mal hat verlieren lassen?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Benjaminiter werden beinahe ausgelöscht ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;29&amp;lt;/sup&amp;gt;Diesmal legten sich einige israelitische Soldaten rings um Gibea in den Hinterhalt. &amp;lt;sup&amp;gt;30&amp;lt;/sup&amp;gt;Die anderen stellten sich wie an den zwei ersten Tagen vor der Stadt zum Kampf auf. &amp;lt;sup&amp;gt;31&amp;lt;/sup&amp;gt;Wieder stürmten die Benjaminiter heraus und griffen an. Auf den Wegen, die nach Bethel und nach Gibea führten, und auf dem offenen Land töteten sie etwa dreissig Israeliten. Dabei entfernten sie sich immer weiter von der Stadt. &amp;lt;sup&amp;gt;32&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Jetzt schlagen wir sie wie die letzten Male!&amp;quot;, riefen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Männer Israels hatten sich einen Plan zurechtgelegt: &amp;quot;Wir fliehen vor ihnen und locken sie von der Stadt weg auf die Wege!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;33&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie rannten vor den Benjaminitern davon, bei [[Baal-Tamar]] aber kehrten sie sich um und stellten sich ihren Verfolgern entgegen. Die anderen Israeliten, die sich rings um Gibea auf freiem Feld versteckt gehalten hatten, kamen nun hervor. &amp;lt;sup&amp;gt;34&amp;lt;/sup&amp;gt;Plötzlich sahen sich die Benjaminiter von Gibea 10000 der besten Soldaten aus ganz Israel gegenüber, und es entbrannte eine heftige Schlacht. Unerwartet brach das Unglück über die Stadt herein. &amp;lt;sup&amp;gt;35&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Israeliten siegten mit der Hilfe des Herrn und töteten an jenem Tag 25100 benjaminitische Soldaten. &amp;lt;sup&amp;gt;36&amp;lt;/sup&amp;gt;Erst ganz zuletzt begriffen die Benjaminiter, dass sie verloren waren. Das israelitische Heer hatte sie durch seine Flucht von Gibea fortgelockt. Die Männer, die rings um Gibea im Hinterhalt lagen, &amp;lt;sup&amp;gt;37&amp;lt;/sup&amp;gt;brachen aus ihren Verstecken hervor, überfielen die Stadt und töteten alle Menschen dort mit dem Schwert. &amp;lt;sup&amp;gt;38&amp;lt;/sup&amp;gt;Dann legten sie Feuer und liessen eine grosse Rauchwolke aufsteigen. Dies war das Zeichen für die anderen Soldaten, &amp;lt;sup&amp;gt;39&amp;lt;/sup&amp;gt;Die zum Schein vor den Benjaminitern geflohen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Benjaminiter hatten etwa dreissig Israeliten getötet und gerufen: &amp;quot;Wir werden sie besiegen wie gestern und vorgestern!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;40&amp;lt;/sup&amp;gt;Plötzlich stieg hinter ihnen der Rauch aus der Stadt auf. Die Benjaminiter drehten sich um und sahen, dass ganz Gibea in Flammen stand. &amp;lt;sup&amp;gt;41&amp;lt;/sup&amp;gt;In diesem Augenblick machten die fliehenden Israeliten kehrt und griffen ihre Feinde an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da packte die Benjaminiter die Angst. Sie merkten, dass sie verloren waren, &amp;lt;sup&amp;gt;42/43&amp;lt;/sup&amp;gt;und versuchten nach Osten in Richtung Wüste zu entkommen. Nun verfolgten auch diejenigen Soldaten sie, die vorher Gibea aus dem Hinterhalt angegriffen hatten. Die Israeliten holten die Fliehenden ein, umzingelten sie und brachten sie um. &amp;lt;sup&amp;gt;44&amp;lt;/sup&amp;gt;18000 Benjaminiter, alles erfahrene Soldaten, fielen in der Schlacht. &amp;lt;sup&amp;gt;45&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Überlebenden versuchten, weiter in Richtung Wüste zum Rimmonfelsen zu fliehen. Doch die Israeliten überwältigten unterwegs 5000 von ihnen und stachen sie nieder. Weitere 2000 töteten sie bei [[Gidom]]. &amp;lt;sup&amp;gt;46&amp;lt;/sup&amp;gt;Insgesamt verloren die Benjaminiter in dieser Schlacht 25000 gute und kampferprobte Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;47&amp;lt;/sup&amp;gt;Nur 600 erreichten den Rimmonfelsen und versteckten sich dort vier Monate. &amp;lt;sup&amp;gt;48&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Israeliten brachen die Verfolgung ab und kehrten in das Stammesgebiet Benjamins zurück. Hier töteten sie alle Menschen und Tiere, die sie fanden und brannten die Städte nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Richter 20|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Richter 19]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Richter 21]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offene Fragen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Richter_20&amp;diff=13188</id>
		<title>Richter 20</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Richter_20&amp;diff=13188"/>
		<updated>2026-03-25T04:26:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Gibea soll bestraft werden ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Alle Männer [[Israel]]s aus dem Gebiet von [[Dan]] im Norden bis [[Beerscheba]] im Süden und aus [[Gilead]] im Osten gingen nach [[Mizpa]] und versammelten sich dort in der Gegenwart des Herrn. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Auch die Oberhäupter der israelitischen Stämme waren gekommen. Sie stellten ein Heer von 400000 Soldaten auf, die alle mit Schwertern bewaffnet waren. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Im Stammesgebiet von [[Benjamin]] wusste man von diesem Treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Israeliten fragten: &amp;quot;Wie konnte dieses schreckliche Verbrechen nur geschehen?&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Der [[Levit]], dessen Frau ermordet worden war, berichtete: &amp;quot;Ich kam mit meiner Nebenfrau nach [[Gibea]] im Gebiet von Benjamin. Wir wollten dort übernachten. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Männer der Stadt versuchten, mich in ihre Gewalt zu bekommen. Sie umstellten in der Nacht das Haus meines Gastgebers und wollten mich töten. Meine Nebenfrau haben sie so brutal vergewaltigt, dass sie gestorben ist. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich habe ihre Leiche zerteilt und die Stücke überall in Israel herumzeigen lassen. Jeder sollte sehen, was für ein abscheuliches Verbrechen in unserem Land geschehen ist. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Darum seid ihr alle hier versammelt. Männer von Israel, bildet euch ein Urteil, und entscheidet, was zu tun ist!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Da standen alle Israeliten auf und erklärten einstimmig: &amp;quot;Keiner von uns wird nach Hause zurückkehren, &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;bevor Gibea seine gerechte Strafe bekommen hat. Wir müssen sofort gegen die Stadt vorgehen. Lasst uns auslosen, &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;wer Verpflegung für unser Heer besorgt. Dafür reicht jeder Zehnte von uns, alle anderen sollen gleich mit nach Gibea kommen. Wir werden die Bewohner dort zur Rechenschaft ziehen für das Verbrechen, das sie in unserem Land begangen haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;So zogen die Israeliten geschlossen nach Gibea, um die Stadt anzugreifen. &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Unterwegs sandten sie Boten zu allen Sippen des Stammes Benjamin und liessen ihnen ausrichten: &amp;quot;Bei euch ist eine abscheuliche Tat verübt worden. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Liefert uns die Männer von Gibea aus. Wir werden diese skrupellosen Kerle töten. Eine solche Schandtat darf in Israel nicht geduldet werden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dazu waren die Benjaminiter nicht bereit. &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Aus dem ganzen Stammesgebiet zogen sie nach Gibea, um der Stadt im Kampf gegen die Israelitn zu helfen. &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Noch am selben Tag stellten sie ein Heer von 26000 Mann auf, alle mit Schwertern bewaffnet. Dazu kamen weitere 700 erfahrene Soldaten aus Gibea selbst. &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Im ganzen [[Stamm Benjamin]] gab es 700 Männer, die sogar mit der linken Hand Steine schleudern konnten und nie ihr Ziel verfehlten. &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Israeliten hatten ohne den Stamm Benjamin 400000 kampferprobte Soldaten aufgeboten, die mit Schwertern bewaffnet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie zogen nach [[Bethel]] und fragen Gott: &amp;quot;Welcher Stamm soll uns in der Schlacht gegen Benjamin anführen?&amp;quot; Der Herr antwortete: &amp;quot;[[Juda]] soll vorangehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Krieg zwischen Israel und Benjamin ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Am nächsten Morgen zogen die Israeliten nach Gibea und schlugen in der Nähe ihr Heerlager auf. &amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie machten sich zum Angriff bereit und stellten sich in Schlachtordnung vor die Stadt. &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Da stürmten die Benjaminiter heraus und töteten an jenem Tag 22000 von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;22/23&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Israeliten flohen nach Bethel zum Heiligtum des Herrn und weinten dort bis zum Abend. Sie fragten den Herrn: &amp;quot;Sollen wir noch einmal gegen unsere Brüder vom Stamm Benjamin kämpfen?&amp;quot; Der Herr antwortete: &amp;quot;ja, greift sie an!&amp;quot; Nun fassten die Israeliten wieder Mut. Sie stellten sich am nächsten Tag an derselben Stelle auf, &amp;lt;sup&amp;gt;24&amp;lt;/sup&amp;gt;um Gibea anzugreifen. &amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch die Benjaminiter kamen ihnen erneut zuvor und brachten 18000 israelitische Soldaten um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;26&amp;lt;/sup&amp;gt;Da zog das ganze Heer der Israeliten wieder zum Heiligtum des Herrn nach Bethel; dort weinten und fasteten sie bis zum Abend. Sie brachten dem Herrn Brand- und Dankopfer dar &amp;lt;sup&amp;gt;27&amp;lt;/sup&amp;gt;und fragten ihn, was sie tun sollten. Zu dieser Zeit stand in Bethel die [[Bundeslade]] Gottes, &amp;lt;sup&amp;gt;28&amp;lt;/sup&amp;gt;und [[Pinhas]], ein Nachkomme [[Eleasar]]s und [[Aaron]]s, übte das Priesteramt aus. &amp;quot;Sollen wir noch einmal gegen unsere Stammesbrüder von Benjamin kämpfen, oder sollen wir aufgeben?&amp;quot;, fragten die Israeliten. &amp;quot;Greift sie an&amp;quot;, antwortete der Herr, &amp;quot;morgen schenke ich euch den Sieg über sie.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was hat es zu bedeuten, dass der Herr Sie zwei Mal hat verlieren lassen?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Benjaminiter werden beinahe ausgelöscht ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;29&amp;lt;/sup&amp;gt;Diesmal legten sich einige israelitische Soldaten rings um Gibea in den Hinterhalt. &amp;lt;sup&amp;gt;30&amp;lt;/sup&amp;gt;Die anderen stellten sich wie an den zwei ersten Tagen vor der Stadt zum Kampf auf. &amp;lt;sup&amp;gt;31&amp;lt;/sup&amp;gt;Wieder stürmten die Benjaminiter heraus und griffen an. Auf den Wegen, die nach Bethel und nach Gibea führten, und auf dem offenen Land töteten sie etwa dreissig Israeliten. Dabei entfernten sie sich immer weiter von der Stadt. &amp;lt;sup&amp;gt;32&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Jetzt schlagen wir sie wie die letzten Male!&amp;quot;, riefen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Männer Israels hatten sich einen Plan zurechtgelegt: &amp;quot;Wir fliehen vor ihnen und locken sie von der Stadt weg auf die Wege!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;33&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie rannten vor den Benjaminitern davon, bei [[Baal-Tamar]] aber kehrten sie sich um und stellten sich ihren Verfolgern entgegen. Die anderen Israeliten, die sich rings um Gibea auf freiem Feld versteckt gehalten hatten, kamen nun hervor. &amp;lt;sup&amp;gt;34&amp;lt;/sup&amp;gt;Plötzlich sahen sich die Benjaminiter von Gibea 10000 der besten Soldaten aus ganz Israel gegenüber, und es entbrannte eine heftige Schlacht. Unerwartet brach das Unglück über die Stadt herein. &amp;lt;sup&amp;gt;35&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Israeliten siegten mit der Hilfe des Herrn und töteten an jenem Tag 25100 benjaminitische Soldaten. &amp;lt;sup&amp;gt;36&amp;lt;/sup&amp;gt;Erst ganz zuletzt begriffen die Benjaminiter, dass sie verloren waren. Das israelitische Heer hatte sie durch seine Flucht von Gibea fortgelockt. Die Männer, die rings um Gibea im Hinterhalt lagen, &amp;lt;sup&amp;gt;37&amp;lt;/sup&amp;gt;brachen aus ihren Verstecken hervor, überfielen die Stadt und töteten alle Menschen dort mit dem Schwert. &amp;lt;sup&amp;gt;38&amp;lt;/sup&amp;gt;Dann legten sie Feuer und liessen eine grosse Rauchwolke aufsteigen. Dies war das Zeichen für die anderen Soldaten, &amp;lt;sup&amp;gt;39&amp;lt;/sup&amp;gt;Die zum Schein vor den Benjaminitern geflohen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Benjaminiter hatten etwa dreissig Israeliten getötet und gerufen: &amp;quot;Wir werden sie besiegen wie gestern und vorgestern!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;40&amp;lt;/sup&amp;gt;Plötzlich stieg hinter ihnen der Rauch aus der Stadt auf. Die Benjaminiter drehten sich um und sahen, dass ganz Gibea in Flammen stand. &amp;lt;sup&amp;gt;41&amp;lt;/sup&amp;gt;In diesem Augenblick machten die fliehenden Israeliten kehrt und griffen ihre Feinde an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da packte die Benjaminiter die Angst. Sie merkten, dass sie verloren waren, &amp;lt;sup&amp;gt;42/43&amp;lt;/sup&amp;gt;und versuchten nach Osten in Richtung Wüste zu entkommen. Nun verfolgten auch diejenigen Soldaten sie, die vorher Gibea aus dem Hinterhalt angegriffen hatten. Die Israeliten holten die Fliehenden ein, umzingelten sie und brachten sie um. &amp;lt;sup&amp;gt;44&amp;lt;/sup&amp;gt;18000 Benjaminiter, alles erfahrene Soldaten, fielen in der Schlacht. &amp;lt;sup&amp;gt;45&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Überlebenden versuchten, weiter in Richtung Wüste zum Rimmonfelsen zu fliehen. Doch die Israeliten überwältigten unterwegs 5000 von ihnen und stachen sie nieder. Weitere 2000 töteten sie bei [[Gidom]]. &amp;lt;sup&amp;gt;46&amp;lt;/sup&amp;gt;Insgesamt verloren die Benjaminiter in dieser Schlacht 25000 gute und kampferprobte Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;47&amp;lt;/sup&amp;gt;Nur 600 erreichten den Rimmonfelsen und versteckten sich dort vier Monate. &amp;lt;sup&amp;gt;48&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Israeliten brachen die Verfolgung ab und kehrten in das Stammesgebiet Benjamins zurück. Hier töteten sie alle Menschen und Tiere, die sie fanden und brannten die Städte nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Richter 20|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Richter 19]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Richter 21]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Richter_20&amp;diff=13187</id>
		<title>Richter 20</title>
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		<updated>2026-03-25T04:25:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Gibea soll bestraft werden ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Alle Männer [[Israel]]s aus dem Gebiet von [[Dan]] im Norden bis [[Beerscheba]] im Süden und aus [[Gilead]] im Osten gingen nach [[Mizpa]] und versammelten sich dort in der Gegenwart des Herrn. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Auch die Oberhäupter der israelitischen Stämme waren gekommen. Sie stellten ein Heer von 400000 Soldaten auf, die alle mit Schwertern bewaffnet waren. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Im Stammesgebiet von [[Benjamin]] wusste man von diesem Treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Israeliten fragten: &amp;quot;Wie konnte dieses schreckliche Verbrechen nur geschehen?&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Der [[Levit]], dessen Frau ermordet worden war, berichtete: &amp;quot;Ich kam mit meiner Nebenfrau nach [[Gibea]] im Gebiet von Benjamin. Wir wollten dort übernachten. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Männer der Stadt versuchten, mich in ihre Gewalt zu bekommen. Sie umstellten in der Nacht das Haus meines Gastgebers und wollten mich töten. Meine Nebenfrau haben sie so brutal vergewaltigt, dass sie gestorben ist. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich habe ihre Leiche zerteilt und die Stücke überall in Israel herumzeigen lassen. Jeder sollte sehen, was für ein abscheuliches Verbrechen in unserem Land geschehen ist. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Darum seid ihr alle hier versammelt. Männer von Israel, bildet euch ein Urteil, und entscheidet, was zu tun ist!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Da standen alle Israeliten auf und erklärten einstimmig: &amp;quot;Keiner von uns wird nach Hause zurückkehren, &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;bevor Gibea seine gerechte Strafe bekommen hat. Wir müssen sofort gegen die Stadt vorgehen. Lasst uns auslosen, &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;wer Verpflegung für unser Heer besorgt. Dafür reicht jeder Zehnte von uns, alle anderen sollen gleich mit nach Gibea kommen. Wir werden die Bewohner dort zur Rechenschaft ziehen für das Verbrechen, das sie in unserem Land begangen haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;So zogen die Israeliten geschlossen nach Gibea, um die Stadt anzugreifen. &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Unterwegs sandten sie Boten zu allen Sippen des Stammes Benjamin und liessen ihnen ausrichten: &amp;quot;Bei euch ist eine abscheuliche Tat verübt worden. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Liefert uns die Männer von Gibea aus. Wir werden diese skrupellosen Kerle töten. Eine solche Schandtat darf in Israel nicht geduldet werden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dazu waren die Benjaminiter nicht bereit. &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Aus dem ganzen Stammesgebiet zogen sie nach Gibea, um der Stadt im Kampf gegen die Israelitn zu helfen. &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Noch am selben Tag stellten sie ein Heer von 26000 Mann auf, alle mit Schwertern bewaffnet. Dazu kamen weitere 700 erfahrene Soldaten aus Gibea selbst. &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Im ganzen [[Stamm Benjamin]] gab es 700 Männer, die sogar mit der linken Hand Steine schleudern konnten und nie ihr Ziel verfehlten. &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Israeliten hatten ohne den Stamm Benjamin 400000 kampferprobte Soldaten aufgeboten, die mit Schwertern bewaffnet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie zogen nach [[Bethel]] und fragen Gott: &amp;quot;Welcher Stamm soll uns in der Schlacht gegen Benjamin anführen?&amp;quot; Der Herr antwortete: &amp;quot;[[Juda]] soll vorangehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Krieg zwischen Israel und Benjamin ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Am nächsten Morgen zogen die Israeliten nach Gibea und schlugen in der Nähe ihr Heerlager auf. &amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie machten sich zum Angriff bereit und stellten sich in Schlachtordnung vor die Stadt. &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Da stürmten die Benjaminiter heraus und töteten an jenem Tag 22000 von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;22/23&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Israeliten flohen nach Bethel zum Heiligtum des Herrn und weinten dort bis zum Abend. Sie fragten den Herrn: &amp;quot;Sollen wir noch einmal gegen unsere Brüder vom Stamm Benjamin kämpfen?&amp;quot; Der Herr antwortete: &amp;quot;ja, greift sie an!&amp;quot; Nun fassten die Israeliten wieder Mut. Sie stellten sich am nächsten Tag an derselben Stelle auf, &amp;lt;sup&amp;gt;24&amp;lt;/sup&amp;gt;um Gibea anzugreifen. &amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch die Benjaminiter kamen ihnen erneut zuvor und brachten 18000 israelitische Soldaten um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;26&amp;lt;/sup&amp;gt;Da zog das ganze Heer der Israeliten wieder zum Heiligtum des Herrn nach Bethel; dort weinten und fasteten sie bis zum Abend. Sie brachten dem Herrn Brand- und Dankopfer dar &amp;lt;sup&amp;gt;27&amp;lt;/sup&amp;gt;und fragten ihn, was sie tun sollten. Zu dieser Zeit stand in Bethel die [[Bundeslade]] Gottes, &amp;lt;sup&amp;gt;28&amp;lt;/sup&amp;gt;und [[Pinhas]], ein Nachkomme [[Eleasar]]s und [[Aaron]]s, übte das Priesteramt aus. &amp;quot;Sollen wir noch einmal gegen unsere Stammesbrüder von Benjamin kämpfen, oder sollen wir aufgeben?&amp;quot;, fragten die Israeliten. &amp;quot;Greift sie an&amp;quot;, antwortete der Herr, &amp;quot;morgen schenke ich euch den Sieg über sie.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was hat es zu bedeuten, dass der Herr Sie zwei Mal hat verlieren lassen?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Benjaminiter werden beinahe ausgelöscht ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;29&amp;lt;/sup&amp;gt;Diesmal legten sich einige israelitische Soldaten rings um Gibea in den Hinterhalt. &amp;lt;sup&amp;gt;30&amp;lt;/sup&amp;gt;Die anderen stellten sich wie an den zwei ersten Tagen vor der Stadt zum Kampf auf. &amp;lt;sup&amp;gt;31&amp;lt;/sup&amp;gt;Wieder stürmten die Benjaminiter heraus und griffen an. Auf den Wegen, die nach Bethel und nach Gibea führten, und auf dem offenen Land töteten sie etwa dreissig Israeliten. Dabei entfernten sie sich immer weiter von der Stadt. &amp;lt;sup&amp;gt;32&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Jetzt schlagen wir sie wie die letzten Male!&amp;quot;, riefen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Männer Israels hatten sich einen Plan zurechtgelegt: &amp;quot;Wir fliehen vor ihnen und locken sie von der Stadt weg auf die Wege!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;33&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie rannten vor den Benjaminitern davon, bei [[Baal-Tamar]] aber kehrten sie sich um und stellten sich ihren Verfolgern entgegen. Die anderen Israeliten, die sich rings um Gibea auf freiem Feld versteckt gehalten hatten, kamen nun hervor. &amp;lt;sup&amp;gt;34&amp;lt;/sup&amp;gt;Plötzlich sahen sich die Benjaminiter von Gibea 10000 der besten Soldaten aus ganz Israel gegenüber, und es entbrannte eine heftige Schlacht. Unerwartet brach das Unglück über die Stadt herein. &amp;lt;sup&amp;gt;35&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Israeliten siegten mit der Hilfe des Herrn und töteten an jenem Tag 25100 benjaminitische Soldaten. &amp;lt;sup&amp;gt;36&amp;lt;/sup&amp;gt;Erst ganz zuletzt begriffen die Benjaminiter, dass sie verloren waren. Das israelitische Heer hatte sie durch seine Flucht von Gibea fortgelockt. Die Männer, die rings um Gibea im Hinterhalt lagen, &amp;lt;sup&amp;gt;37&amp;lt;/sup&amp;gt;brachen aus ihren Verstecken hervor, überfielen die Stadt und töteten alle Menschen dort mit dem Schwert. &amp;lt;sup&amp;gt;38&amp;lt;/sup&amp;gt;Dann legten sie Feuer und liessen eine grosse Rauchwolke aufsteigen. Dies war das Zeichen für die anderen Soldaten, &amp;lt;sup&amp;gt;39&amp;lt;/sup&amp;gt;Die zum Schein vor den Benjaminitern geflohen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Benjaminiter hatten etwa dreissig Israeliten getötet und gerufen: &amp;quot;Wir werden sie besiegen wie gestern und vorgestern!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;40&amp;lt;/sup&amp;gt;Plötzlich stieg hinter ihnen der Rauch aus der Stadt auf. Die Benjaminiter drehten sich um und sahen, dass ganz Gibea in Flammen stand. &amp;lt;sup&amp;gt;41&amp;lt;/sup&amp;gt;In diesem Augenblick machten die fliehenden Israeliten kehrt und griffen ihre Feinde an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da packte die Benjaminiter die Angst. Sie merkten, dass sie verloren waren, &amp;lt;sup&amp;gt;42/43&amp;lt;/sup&amp;gt;und versuchten nach Osten in Richtung Wüste zu entkommen. Nun verfolgten auch diejenigen Soldaten sie, die vorher Gibea aus dem Hinterhalt angegriffen hatten. Die Israeliten holten die Fliehenden ein, umzingelten sie und brachten sie um. &amp;lt;sup&amp;gt;44&amp;lt;/sup&amp;gt;18000 Benjaminiter, alles erfahrene Soldaten, fielen in der Schlacht. &amp;lt;sup&amp;gt;45&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Überlebenden versuchten, weiter in Richtung Wüste zum Rimmonfelsen zu fliehen. Doch die Israeliten überwältigten unterwegs 5000 von ihnen und stachen sie nieder. Weitere 2000 töteten sie bei [[Gidom]]. &amp;lt;sup&amp;gt;46&amp;lt;/sup&amp;gt;Insgesamt verloren die Benjaminiter in dieser Schlacht 25000 gute und kampferprobte Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;47&amp;lt;/sup&amp;gt;Nur 600 erreichten den Rimmonfelsen und versteckten sich dort vier Monate. &amp;lt;sup&amp;gt;48&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Israeliten brachen die Verfolgung ab und kehrten in das Stammesgebiet Benjamins zurück. Hier töteten sie alle Menschen und Tiere, die sie fanden und brannten die Städte nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Richter 20|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Richter 19]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Richter 21]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Psalm_127&amp;diff=13186</id>
		<title>Psalm 127</title>
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		<updated>2026-03-24T04:25:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== An Gottes Segen ist alles gelegen! ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Ein Lied Salomos für Festbesucher, die nach [[Jerusalem]] hinaufziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Herr nicht das Haus baut, dann ist alle Mühe der Bauleute umsonst. Wenn der Herr nicht die Stadt bewacht, dann wachen die Wächter vergeblich. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr steht frühmorgens auf und gönnt euch erst spät am Abend Ruhe, um das sauer verdiente Brot zu essen. Doch ohne Gottes Segen ist alles umsonst! Denn Gott gibt denen, die ihn lieben, alles Nötige im Schlaf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Auch Kinder sind ein Geschenk des Herrn; wer sie bekommt, wird damit reich belohnt. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Söhne eines jungen Mannes sind wie Pfeile in der Hand eines Kriegers. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer viele solcher Pfeile in seinem Köcher hat, der ist glücklich zu nennen! Seine Söhne werden ihm Recht verschaffen, wenn seine Feinde ihn vor Gericht anklagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Psalm 127|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Psalm 126]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Psalm 128]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psalm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Jesaja_2&amp;diff=13185</id>
		<title>Jesaja 2</title>
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		<updated>2026-03-23T04:47:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Jerusalem, der Mittelpunkt eines neuen Reiches ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;In einer Vision empfing [[Jesaja]], der Sohn des [[Amoz]], diese Botschaft für [[Juda]] und [[Jerusalem]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Am Ende der Zeit wird der Berg, auf dem der [[Tempel]] des Herrn steht, alle anderen Berge und Hügel weit überragen. Menschen aller Nationen strömen dann herbei. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Viele Völker ziehen los und rufen einander zu: &amp;quot;Kommt, wir wollen auf den Berg des Herrn steigen, zum Tempel des Gottes [[Israel]]s! Dort wird er uns seinen Weg zeigen, und wir werden lernen, so zu leben, wie er es will.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn vom Berg [[Zion]] aus wird der Herr seine Weisungen geben, dort in Jerusalem wird er der ganzen Welt seinen Willen verkünden. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Gott selbst schlichtet den Streit zwischen den Völkern, und unter den Nationen spricht er Recht. Dann schmieden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen um und ihre Speere zu Winzermesser.&amp;lt;ref&amp;gt;Umgekehrte Reihenfolge wie in [[Joel 4]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Kein Volk wird mehr das andere angreifen; niemand lernt mehr, Krieg zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Kommt, ihr Nachkommen [[Jakob]]s, wir wollen schon jetzt mit dem Herrn leben. Er ist unser Licht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der schreckliche Gerichtstag Gottes ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Herr, du hast dich von deinem Volk Israel abgewandt, weil sie die heidnischen Bräuche aus dem Osten übernommen haben. Sie treiben Zauberei wie ihre Nachbarn im Westen, die [[Philister]]. Bedenkenlos haben sie sich anderen Völkern angepasst. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Israel hat in jeder Hinsicht Überfluss: Das Land ist voll von Gold, Silber und anderen Schätzen; Pferde und Streitwagen sind in grosser Zahl vorhanden. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch auch mit Götzenstatuen ist das Land übersät. Vor selbst gemachten Figuren werfen die Menschen sich nieder und beten sie an. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Herr, verzeih ihnen das nicht! Du wirst jeden in die Knie zwingen, alle müssen sich vor dir beugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Ja, versteckt euch in den Höhlen, kriecht in die Erdlöcher! Denn der Herr verbreitet Furcht und Schrecken, wenn er sich in seiner Macht und Hoheit zeigt. &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Es kommt der Tag, an dem der Hochmut der Menschen ein Ende hat und ihr Stolz gebrochen wird. Dann wird nur einer gross sein: der Herr! &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Der allmächtige Gott hat einen Tag bestimmt, an dem er über die stolzen und hochmütigen Menschen Gericht hält und sie erniedrigt. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Alle hoch gewachsenen Zedern auf dem [[Libanon]] und die mächtigen Eichen in der [[Baschanebene]] wird er umhauen, &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;jeden hohen Berg und Hügel einebnen, &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;starke Türme und feste Mauern einreissen; &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;alle Handelsschiffe, die bis nach [[Tarsis]] in [[Spanien]] fahren, wird er mit ihrem ganzen Reichtum versenken. &amp;lt;sup&amp;gt;17/18&amp;lt;/sup&amp;gt;So macht er den Hochmut der Menschen zunichte. Die stolzen Herren liegen dann im Staub, und mit den Götzen ist es aus und vorbei. An diesem Tag wird nur einer gross sein: der Herr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Wenn Gott sich in seiner Macht und Hoheit zum Gericht erhebt und die Erde in Schrecken versetzt, fliehen seine Feinde voller Angst in die Felsenklüfte und verkriechen sich in Erdlöchern. &amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie werfen ihre silbernen und goldenen Götzenfiguren, die sie mit viel Mühe angefertigt haben, achtlos den Ratten und Fledermäusen hin, &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;um so schnell wie möglich in Felsspalten und Höhlen zu verschwinden. Angst und Grauen wird sie packen, wenn der Herr sich erhebt, um Gericht zu halten. Vor seiner Macht und Hoheit muss jeder vergehen. &amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Hört endlich auf, euch auf Menschen zu verlassen! Sie vergehen wie ein Lufthauch. Was bleibt von ihnen übrig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Jesaja 2|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnote ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Jesaja 1]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Jesaja 3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zukunft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jesaja]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Psalm_116&amp;diff=13184</id>
		<title>Psalm 116</title>
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		<updated>2026-03-22T05:00:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Du hast mir das Leben neu geschenkt! ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich liebe den Herrn, denn er hat mich erhört, als ich zu ihm um Hilfe schrie. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Ja, er hat sich zu mir herabgeneigt; mein Leben lang will ich zu ihm rufen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich war schon gefangen in den Klauen des Todes, Angst vor dem Grab überfiel mich, ich war völlig verzweifelt. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Da schrie ich laut zum Herrn, ich flehte ihn an: &amp;quot;O Herr, rette mein Leben!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Wie gnädig ist der Herr! Was er verspricht, das hält er auch. Unser [[Gott]] ist voll Erbarmen! &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Er beschützt alle, die sich selbst nicht helfen können. Ich war in grosser Gefahr, doch der Herr hat mir herausgeholfen! &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Nun sage ich mir: &amp;quot;Werde wieder ruhig! Der Herr hat dir Gutes erwiesen!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Ja, er hat mich vor dem sicheren Tod errettet. Meine Tränen hat er getrocknet und mich vor dem Untergang bewahrt. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich darf am Leben bleiben, in seiner Nähe. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Mein Vertrauen zu ihm blieb unerschüttert, auch als ich zugeben musste: &amp;quot;Jetzt weiss ich nicht mehr aus noch ein!&amp;quot;, &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;auch als ich bestürzt ausrief: &amp;quot;Keinem Menschen kann man vertrauen!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Wie soll ich dem Herrn nun danken für all das Gute, das er mir getan hat? &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Beim Opfermahl will ich vor allen den Kelch erheben als Zeichen meines Dankes. Denn der Herr hat mich gerettet - das allein will ich bekennen! &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;So will ich vor Gottes Volk erfüllen, was ich dem Herrn versprochen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr bewahrt alle, die ihn lieben, denn in seinen Augen ist ihr Leben wertvoll. &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Gott, du bist mein Herr, und ich diene dir, wie meine Mutter es schon tat. Du hast mich den Klauen des Todes entrissen. &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Deshalb will ich dir ein Dankopfer bringen; laut will ich bekennen, dass du mein Herr bist. &amp;lt;sup&amp;gt;18/19&amp;lt;/sup&amp;gt;Vor deinem ganzen Volk - auf dem Vorhof des [[Tempel]]s mitten in [[Jerusalem]] - will ich dir, Herr, meine Gelübde erfüllen. Halleluja!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Psalm 116|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Psalm 115]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Psalm 117]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psalm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=2._Mose_34&amp;diff=13183</id>
		<title>2. Mose 34</title>
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		<updated>2026-03-21T05:33:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Gott erneuert den Bund mit seinem Volk&amp;lt;ref&amp;gt;Steht auch in [[5. Mose 10|5. Mose 10, 1-5]] und [[5. Mose 7|5. Mose 7, 1-5.25-26]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr befahl Mose: &amp;quot;Meissle dir zwei Steintafeln zurecht wie die ersten beiden, die du zerschmettert hast! Dann will ich noch einmal dieselben Worte drauf schreiben. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Mach dich bereit, morgen früh auf den [[Berg Sinai]] zu steigen! Stell dich dort auf dem Gipfel vor mich hin! &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Keiner darf dich begleiten, auf dem ganzen Berg darf sich niemand sonst sehen lassen. Auch keine Schafe, Ziegen oder Rinder dürfen am Fuss des Berges weiden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;[[Mose]] fertigte zwei neue Steintafeln an, die wie die ersten aussahen. Früh am Morgen stand er auf und stieg auf den Berg Sinai, wie der Herr es ihm befohlen hatte. In seinen Händen hielt er die beiden Steintafeln. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Da kam der Herr in der Wolke herab, trat zu Mose und rief seinen Namen &amp;quot;der Herr&amp;quot; aus. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Er zog an Mose vorüber und rief: &amp;quot;Ich bin der Herr, der barmherzige und gnädige Gott. Meine Geduld ist gross, meine Liebe und Treue kennen kein Ende! &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich lasse Menschen meine Liebe erfahren über Tausende von Generationen. Ich vergebe die Schuld und die Bosheit derer, die sich gegen mich aufgelehnt haben, doch ich strafe auch. Wenn jemand mich verachtet, dann muss er die Folgen tragen, und nicht nur er, sondern auch seine Kinder, Enkel und Urenkel!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Schnell warf Mose sich zu Boden und betete den Herrn an: &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Herr, wenn ich wirklich in deiner Gunst stehe, dann zieh bitte mit uns, obwohl dieses Volk so starrsinnig ist! Vergib uns unsere Schuld, und lass uns wieder zu dir gehören!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr antwortete: &amp;quot;Ich schliesse einen Bund mit euch. Vor den Augen deines ganzen Volkes will ich Wunder vollbringen, wie sie bisher bei keinem Volk auf der Welt geschehen sind. Wenn die Israeliten sehen, was ich mit dir tue, werden sie grosse Ehrfurcht vor mir haben! &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Merkt euch genau, was ich euch heute befehle! Ich werde die [[Amoriter]], [[Kanaaniter]], [[Hetiter]], [[Perisiter]], [[Hiwiter]] und [[Jebusiter]] vertreiben und euch ihr Gebiet geben. &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Schliesst keinen Bund mit den Bewohnern des Landes, in das ihr kommt! Ihr geratet sonst durch sie in eine tödliche Falle. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Reisst ihre Altäre nieder, zertrümmert ihre heiligen Steinsäulen, und schlagt die Pfähle ihrer Göttin [[Aschera]] um!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Betet keinen anderen Gott an, denn ich, der Herr, dulde keinen neben mir! Ihr sollt mir allein gehören. &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Schliesst niemals einen Bund mit den Bewohnern des Landes! Denn sie haben sich ihren Götzen an den Hals geworfen und bringen ihnen Opfer dar. Sie könnten euch einladen, an ihren Opfermahlzeiten teilzunehmen. &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr würdet vielleicht eure Söhne mit ihren Töchtern verheiraten, und diese Frauen würden eure Söhne dazu verführen, den anderen Göttern nachzulaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Giesst euch keine Götterfiguren aus Metall!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die jährlichen Feste ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Feiert das Fest der ungesäuerten Brote! Sieben Tage im [[Monat Abib]] sollt ihr ungesäuertes Brot essen, wie ich es euch befohlen habe. Denn in diesem Monat seid ihr aus Ägypten fortgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Eure ältesten Söhne sollt ihr mir weihen, ebenso jedes männliche Tier, das zuerst geboren wird - ob Rind, Schaf oder Ziege. &amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Anstelle jedes zuerst geborenen Esels sollt ihr ein Lamm opfern und ihn so auslösen. Wollt ihr dies nicht, dann brecht dem jungen Esel das Genick. Eure ältesten Söhne aber müsst ihr auf jeden Fall auslösen. Zum Fest soll keiner mit leeren Händen zu meinem Heiligtum kommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr sollt sechs Tage arbeiten und am siebten Tag ruhen! Das gilt auch für die Zeit, in der ihr pflügt und erntet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Feiert das Erntefest, wenn ihr den ersten Weizen einbringt, und schliesslich das Fest der Wein- und Obsternte am Ende des Jahres! &amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;Dreimal im Jahr sollen sich alle Männer Israels vor mir, dem Herrn, eurem Gott, versammeln. &amp;lt;sup&amp;gt;24&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich will ganze Völker vertreiben und euer Gebiet immer grösser werden lassen. Niemand wird in euer Land einfallen, während ihr dreimal jährlich zum Heiligtum kommt, um mir, dem Herrn, eurem Gott, zu begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt;Wenn ihr ein Tier schlachtet und opfert, dürft ihr sein Blut nicht zusammen mit Brot darbringen, das Sauerteig enthält! Vom Fleisch der Tiere, die ihr am [[Passahfest]] opfert, darf nichts bis zum nächsten Morgen übrig bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;26&amp;lt;/sup&amp;gt;Bringt das Beste vom Ertrag eurer Felder als Gabe in mein Heiligtum!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kocht ein Ziegenböckchen nicht in der Milch seiner Mutter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Glanz auf Moses Gesicht ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;27&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr befahl [[Mose]]: &amp;quot;Schreib alles auf, was ich dir gesagt habe, denn es ist die Grundlage für den Bund, den ich mit dir und den Israeliten schliesse!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;28&amp;lt;/sup&amp;gt;Vierzig Tage und Nächte blieb Mose auf dem Berg in der Gegenwart des Herrn. Während dieser Zeit ass und trank er nichts. Er schrieb auf die Steintafeln die Zehn Gebote, auf die sich der Bund des Herrn mit den Israeliten gründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;29&amp;lt;/sup&amp;gt;Als Mose mit den beiden Tafeln in der Hand vom Berg Sinai herabstieg, lag ein Glanz auf seinem Gesicht, denn er hatte mit dem Herrn gesprochen; Mose selbst merkte nichts davon. &amp;lt;sup&amp;gt;30&amp;lt;/sup&amp;gt;[[Aaron]] und die anderen Israeliten aber sahen sein leuchtendes Gesicht und fürchteten sich, in seine Nähe zu kommen. &amp;lt;sup&amp;gt;31&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch Mose rief sie zu sich. Da traten Aaron und die führenden Männer des Volkes zu ihm, und Mose redete mit ihnen. &amp;lt;sup&amp;gt;32&amp;lt;/sup&amp;gt;Danach kamen auch die anderen Israeliten, und Mose gab ihnen alle Gebote weiter, die ihm der Herr auf dem Berg Sinai mitgeteilt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;33&amp;lt;/sup&amp;gt;Als Mose ihnen alles gesagt hatte, verhüllte er sein Gesicht mit einem Tuch. &amp;lt;sup&amp;gt;34&amp;lt;/sup&amp;gt;Immer wenn Mose ins Zelt der Begegnung ging, um mit dem Herrn zu reden, nahm er das Tuch ab, bis er das Zelt wieder verliess. Draussen teilte er den Israeliten mit, was ihm der Herr aufgetragen hatte, &amp;lt;sup&amp;gt;35&amp;lt;/sup&amp;gt;Und sie sahen den Glanz auf seinem Gesicht. Dann verhüllte er sich wieder mit dem Tuch, bis er das nächste Mal das Lager verliess, um mit dem Herrn zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:2. Mose 34|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[2. Mose 33]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[2. Mose 35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:2. Mose]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=4._Mose_12&amp;diff=13182</id>
		<title>4. Mose 12</title>
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		<updated>2026-03-20T04:14:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Mirjam und Aaron lehnen sich gegen Mose auf ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;[[Mirjam]] und [[Aaron]] machten [[Mose]] Vorwürfe, weil er eine Äthiopierin geheiratet hatte. &amp;lt;sup&amp;gt;2/3&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie sagten auch: &amp;quot;Spricht der Herr etwa nur durch Mose? Hat er nicht auch durch uns geredet?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mose schwieg dazu. Er war ein zurückhaltender Mann, demütiger als alle anderen Menschen auf der Welt. Aber der Herr hatte gehört, was Aaron und Mirjam gesagt hatten. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Darum befahl er den beiden und Mose: &amp;quot;Geht zum heiligen Zelt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drei gehorchten. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr kam in einer Wolkensäule herab und stellte sich an den Eingang des Zeltes. Er rief Aaron und Mirjam, und sie traten vor. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Dann wies er sie zurecht: &amp;quot;Hört, was ich euch sage! Wenn ich einem Propheten unter euch etwas mitteilen will, erscheine ich ihm in einer Vision oder spreche im Traum zu ihm. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Mit Mose aber rede ich anders. Denn er ist mein treuer Diener, ihm habe ich mein Volk anvertraut. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich rede mit ihm von Angesicht zu Angesicht, nicht in geheimnisvollen Bildern, sondern in klaren Worten. Er kann mich sogar sehen. Wie könnt ihr es da wagen, ihn anzugreifen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Nach diesen Worten entfernte sich der Herr voller Zorn, &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;und die Wolke verschwand vom heiligen Zelt. Als Aaron sich zu Mirjam umdrehte, war ihre Haut weiss wie Schnee, denn sie war aussätzig geworden!&amp;lt;ref&amp;gt;Wieso hat der Herr nur Mirjam Aussätzig gemacht und Aaron nicht? Lag das vielleicht daran, dass er Hohepriester war?&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Aaron flehte Mose an: &amp;quot;Bitte, vergib uns! Wir haben unrecht gehandelt und Schuld auf uns geladen. &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Aber lass Mirjam nicht wie eine Totgeburt aussehen, die halb verwest aus dem Mutterleib kommt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Da rief Mose zum Herrn: &amp;quot;O Gott, mach sie bitte wieder gesund!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr antwortete ihm: &amp;quot;Wenn ihr Vater ihr verächtlich ins Gesicht gespuckt hätte, würde sie sich da nicht eine Woche lang schämen? Deshalb soll sie sieben Tage ausserhalb des Lagers festgehalten werden. Danach könnt ihr sie wieder bei euch aufnehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;So musste Mirjam eine Woche ausserhalb des Lagers bleiben. In dieser Zeit zog das Volk nicht weiter. Erst als sie wieder zurückgekehrt war, &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;brachen die Israeliten von [[Hazerot]] auf und lagerten dann in der Wüste [[Paran]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:4. Mose 12|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[4. Mose 11]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[4. Mose 13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:4. Mose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offene Fragen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Psalm_28&amp;diff=13181</id>
		<title>Psalm 28</title>
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		<updated>2026-03-19T04:18:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Herr, schweige nicht! ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Von [[David]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur bei dir, Herr, finde ich Schutz, darum rufe ich zu dir. Hülle dich nicht in Schweigen! Wenn du mir die Hilfe verweigerst, werde ich bald sterben und unter der Erde liegen. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Höre, ich flehe dich an, ich schreie zu dir und hebe die Hände zum Gebet empor. Nach [[Jerusalem]] wende ich mich, dorthin, wo dein Heiligtum steht. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Bring mich nicht um wie die Gottlosen! Soll es mir so gehen wie denen, die nur Böses im Schilde führen? Mit ihren Mitmenschen reden sie freundlich, aber im Herzen schmieden sie finstere Pläne. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Zahle es ihnen heim; gib ihnen, was sie für ihre gemeinen Taten verdienen! Das Unheil, das sie angerichtet haben, soll sie selbst treffen. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie missachten, was der Herr getan hat, und sein Handeln ist ihnen gleichgültig. Deshalb wird er sie vernichten, und niemand wird übrig bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Lobt den Herrn, denn er hat meinen Hilfeschrei gehört! &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Er hat mir neue Kraft geschenkt und mich beschützt. Ich habe ihm vertraut, und er hat mir geholfen. Jetzt kann ich wieder jubeln! Mit meinem Lied will ich ihm danken. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr beschützt sein Volk, er verteidigt und rettet seinen auserwählten König. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Herr, hilf deinem Volk! Segne uns, denn wir gehören zu dir. Führe uns wie ein Hirte, und sorge allezeit für uns!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Psalm 28|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Psalm 27]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Psalm 29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psalm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=2._Korinther_12&amp;diff=13180</id>
		<title>2. Korinther 12</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bibel.ycc.ch/index.php?title=2._Korinther_12&amp;diff=13180"/>
		<updated>2026-03-18T04:16:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Gottes Kraft unsere Schwachheit ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Freilich ist solches Eigenlob im Grunde Unsinn und nützt niemandem. Trotzdem muss ich jetzt diese Gedanken zu Ende führen und von Visionen und Offenbarungen berichten, die der Herr schenkt. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich kenne einen Menschen, der mit Christus eng verbunden ist. Vor vierzehn Jahren wurde er in den dritten Himmel entrückt. Gott allein weiss, ob dieser Mensch leibhaftig oder mit seinem Geist dort war. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Und wenn ich auch nicht verstehe, wie er dorthin kam - auch das weiss allein Gott -, &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;er war im Paradies und hat dort Worte gehört, die für Menschen unaussprechlich sind. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Was dieser Mensch erlebt hat, das will ich rühmen. Bei mir selbst aber lobe ich nur meine Schwachheit. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch auch wenn ich mich selbst loben würde, wäre ich noch lange nicht verrückt, schliesslich sage ich die Wahrheit. Ich verzichte aber darauf, denn ihr sollt mich nicht überschätzen, sondern mich nur nach dem beurteilen, was ihr an meinem Leben sehen und aus meinen Worten hören könnt. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Gott selbst hat dafür gesorgt, dass ich mir auf die unbeschreiblichen Offenbarungen, die ich gesehen habe, nichts einbilde. Deshalb hat er mir ein quälendes Leiden auferlegt. Es ist, als ob ein Engel des Satans mich mit Fäusten schlägt, damit ich nicht überheblich werde. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Dreimal schon habe ich Gott angefleht, mich davon zu befreien. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Aber er hat zu mir gesagt: &amp;quot;Meine Gnade ist alles, was du brauchst! Denn gerade wenn du schwach bist, wirkt meine Kraft ganz besonders an dir.&amp;quot; Darum will ich vor allem auf meine Schwachheit stolz sein. Dann nämlich erweist sich die Kraft Christi an mir. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Und so trage ich alles, was Christus mir auferlegt hat - alle Misshandlungen und Entbehrungen, alle Verfolgungen und Ängste. Denn ich weiss: Gerade wenn ich schwach bin, bin ich stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paulus wirbt um Vertrauen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr habt mich gezwungen, mich wie ein Narr aufzuführen. Denn nicht ich sollte mich loben, sondern ihr solltet es tun. Obwohl ich ein &amp;quot;Nichts&amp;quot; bin, kann ich es mit euren grossartigen Aposteln aufnehmen. &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Durch meine unermüdliche Arbeit bei euch und durch Zeichen, Wunder und andere machtvolle Taten habe ich bewiesen, dass ich wirklich ein Apostel bin. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Habe ich euch etwa schlechter behandelt als andere Gemeinden, nur weil ich euch kein Geld abnahm? Dann verzeiht mir dieses &amp;quot;Unrecht&amp;quot;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich werde zum dritten Mal zu euch kommen, und auch diesmal nicht auf eure Kosten leben. Schliesslich geht es mir nicht um euer Geld, sondern um euch selbst. Ausserdem versorgen in der Regel nicht die Kinder ihre Eltern, sondern die Eltern ihre Kinder. &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Für euch würde ich alles hingeben, sogar mein Leben. Sollte ich tatsächlich von euch weniger geliebt werden, weil ich euch so sehr liebe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Nun gut, ich habe von euch kein Geld genommen. Aber vielleicht denkt ihr sogar, ich sei ganz besonders listig gewesen und hätte euch auf hinterhältige Weise ausgenutzt. &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Haben euch meine Mitarbeiter ausgebeutet, die ich zu euch schickte? &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Titus etwa, den ich selbst beauftragt habe, oder der von den Gemeinden entsandte Bruder? Natürlich nicht, das ist ausgeschlossen! Denn in dieser Sache sind wir vollkommen einer Meinung und gehen denselben Weg. &amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr meint wohl, wir wollen uns vor euch nur verteidigen. Ganz und gar nicht; denn als Christen sind wir allein Gott veratwortlich. Mit allem, was wir euch gesagt haben, liebe Brüder und Schwestern, wollen wir euch doch nur weiterhelfen. &amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Denn ich befürchte, dass ich euch bei meiner Ankunft nicht so antreffen werde, wie ich es erhoffe. Und dann - fürchte ich - werdet auch ihr von mir enttäuscht sein. Hoffentlich erwartet mich bei euch nicht wieder Streit, Neid, Zorn und hässliche Auseinandersetzungen! Hoffentlich gibt es nicht wieder Verleumdung und bösartiges Gerede, Hochmut und Unfrieden! &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich habe Angst, dass Gott mich aufs neue bei euch demütigen könnte und ich über viele von euch traurig sein müsste, die nicht bereit waren, von ihrem zügellosen, ausschweifenden Leben umzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:2. Korinther 12|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[2. Korinther 11]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[2. Korinther 13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:2. Korinther]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Psalm_105&amp;diff=13179</id>
		<title>Psalm 105</title>
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		<updated>2026-03-17T04:23:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Israels Geschichte zeigt: Gott hat Wort gehalten!&amp;lt;ref&amp;gt;Verse 1-15 stehen auch in [[1. Chronik 16|1. Chronik 16, 8-22]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Preist den Herrn, und ruft seinen Namen aus, verkündet seine grossen Taten allen Völkern! &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Singt und musiziert zu seiner Ehre, macht alle seine Wunder bekannt! &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Seid glücklich, dass ihr zu ihm, dem heiligen Gott, gehört! Ja, alle, die den Herrn suchen, sollen sich freuen! &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Fragt nach dem Herrn, und rechnet mit seiner Macht, wendet euch immer wieder an ihn! &amp;lt;sup&amp;gt;5/6&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr Nachkommen seines Dieners [[Abraham]], ihr Kinder und Enkel [[Jakob]]s, den er auserwählte, erinnert euch an die Wunder, die er getan hat! Denkt immer wieder an seine mächtigen Taten und an die Urteile, die er fällte! &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Er ist der Herr, unser Gott! Auf der ganzen Welt hat er das letzte Wort. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Niemals vergisst er seinen Bund mit uns, sein Versprechen, das er gab. Es gilt auch allen Generationen nach uns, selbst wenn es tausend sind. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Schon mit Abraham schloss er diesen Bund; er schwor auch [[Isaak]], sich daran zu halten. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;An Jakob bestätigte er ihn als gültige Ordnung, ja, als ewiges Bündnis für ganz Israel. &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Er sprach: &amp;quot;Euch gebe ich das Land [[Kanaan]], ihr sollt es für immer besitzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Als sie noch eine kleine Schar waren, nur wenige, dazu noch fremd im Land, &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;als sie von Volk zu Volk wanderten, von einem Land zum anderen, &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;da erlaubte der Herr keinem, sie zu unterdrücken. Um sie zu schützen, warnte er die Könige der fremden Völker: &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Rührt mein Volk nicht an! Ich habe es erwählt! Ich habe durch sie etwas Besonderes zu sagen&amp;lt;ref&amp;gt;Was will er besonderes sagen? Auf was könnte sich da der Psalmschreiber bezeihen?&amp;lt;/ref&amp;gt; - tut ihnen nichts Böses!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr liess eine Hungersnot ins Land kommen, und die Vorräte an Getreide und Brot gingen schnell zu Ende. &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Aber Gott hatte ihnen schon einen Mann nach [[Ägypten]] vorausgeschickt: [[Josef]], der als [[Sklave]] verkauft worden war. &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Man band seine Füsse mit Ketten und zwängte seinen Hals in einen eisernen Ring. &amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Dies änderte sich erst, als alles eintraf, was er vorausgesagt hatte. Es war das Wort, das Gott ihm gab, und so stellte sich heraus, dass Josef unschuldig war. &amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Da befahl der König, ihn von seinen Fesseln zu befreien; der Mann, der über viele Völker herrschte, gab ihn frei! &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Er berief ihn an die höchste Stelle seiner Regierung und machte ihn zum Verwalter seines Vermögens. &amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Die hohen Beamten wurden ihm unterstellt, und die Ratgeber des Königs sollten bei ihm lernen, wie man weise entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;Dann kamen Jakob und seine Familie nach Ägypten, und sie lebten dort als Fremde. &amp;lt;sup&amp;gt;24&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr liess sein Volk rasch wachsen und schliesslich mächtiger als seine Unterdrücker werden. &amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt;Er sorgte dafür, dass die Ägypter anfingen, sein Volk zu hassen. Am Ende behandelten sie es heimtückisch und gemein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;26&amp;lt;/sup&amp;gt;Dann sandte er seine Diener [[Mose]] und [[Aaron]], die er auserwählt hatte, zu ihnen. &amp;lt;sup&amp;gt;27&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie vollbrachten in Ägypten die Zeichen und Wunder, die der Herr vorher angedroht hatte: &amp;lt;sup&amp;gt;28&amp;lt;/sup&amp;gt;Er sandte pechschwarze Finsternis, und dennoch widersetzten sich die Ägypter seinem Befehl. &amp;lt;sup&amp;gt;29&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihre Gewässer verwandelte er in Blut und liess die Fische darin umkommen. &amp;lt;sup&amp;gt;30&amp;lt;/sup&amp;gt;Im ganzen Land wimmelte es von Fröschen, die auch vor dem Palast des Königs nicht Halt machten. &amp;lt;sup&amp;gt;31&amp;lt;/sup&amp;gt;Auf Gottes Weisung kam Ungeziefer, ganze Schwärme von Stechmücken bedeckten das Land. &amp;lt;sup&amp;gt;32&amp;lt;/sup&amp;gt;Und als die Ägypter auf Regen warteten, sandte er Hagel; Blitze flammten über das ganze Land und verursachten Brände.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[2. Mose 9|2. Mose 9, 13-35]]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;sup&amp;gt;33&amp;lt;/sup&amp;gt;Er zerschlug ihre Weinstöcke und Feigenbäume und zerbrach auch die anderen Bäume im Land. &amp;lt;sup&amp;gt;34&amp;lt;/sup&amp;gt;Auf seinen Befehl rückten Heuschrecken heran, riesige Schwärme, die nicht zu zählen waren. &amp;lt;sup&amp;gt;35&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie machten sich über alle Pflanzen im Lande her, alles, was grünte und blühte, frassen sie kahl. &amp;lt;sup&amp;gt;36&amp;lt;/sup&amp;gt;Schliesslich tötete der Herr in jeder Familie der Ägypter den ältesten Sohn - ihren ganzen Stolz.&amp;lt;ref&amp;gt;Reihenfolge der Plagen stimmt nicht mit den Berichten im 2. Mose überein. Wurden allenfalls Plagen weggelassen in dieser losen Aufzählung? Hat die andere Reihenfolge oder das weglassen gewisser Plagen eventuell eine Bedeutung?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;37&amp;lt;/sup&amp;gt;Dann führte er sein Volk heraus, gesund und stark, reich beladen mit Silber und Gold. &amp;lt;sup&amp;gt;38&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Ägypter waren froh, sie endlich los zu sein, so sehr hatte sie die Furcht vor ihnen gepackt. &amp;lt;sup&amp;gt;39&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr gab seinem Volk Schutz hinter einer Wolke, und in der Nacht erleuchtete ein Feuer ihnen den Weg. &amp;lt;sup&amp;gt;40&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie verlangten nach Speise, da liess er [[Wachtel]]n in ihr Lager kommen, und mit Brot vom Himmel machte er sie satt. &amp;lt;sup&amp;gt;41&amp;lt;/sup&amp;gt;Er öffnete einen Felsen: Wasser floss heraus und strömte in die Wüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;42&amp;lt;/sup&amp;gt;Ja, Gott hat Wort gehalten! Er löste sein heiliges Versprechen ein, das er Abraham, seinem Diener, gegeben hatte. &amp;lt;sup&amp;gt;43&amp;lt;/sup&amp;gt;So führte er sein auserwähltes Volk heraus, und sie sangen und jubelten vor Freude. &amp;lt;sup&amp;gt;44&amp;lt;/sup&amp;gt;Dann gab er ihnen das Land anderer Völker; was diese erarbeitet hatten, wurde nun ihr Besitz. &amp;lt;sup&amp;gt;45&amp;lt;/sup&amp;gt;Diese Wunder liess er sein Volk erleben, damit sie seinen Weisungen gehorchten und seine Gebote hielten. Halleluja!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Psalm 105|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Psalm 104]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Psalm 106]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offene Fragen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psalm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Psalm_124&amp;diff=13178</id>
		<title>Psalm 124</title>
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		<updated>2026-03-16T04:07:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Frei! ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Ein Lied Davids für Festbesucher, die nach Jerusalem hinaufziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Israel soll bekennen: Hätte der Herr uns nicht geholfen, &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;als die Feinde uns angriffen, wäre er nicht für uns eingetreten, &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;dann hätten sie uns wutentbrannt bei lebendigem Leib verschlungen. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Dann hätten uns mächtige Wogen überschwemmt und Wildbäche uns fortgerissen. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Wir alle wären in den tosenden Fluten versunken! &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Lasst uns den Herrn loben! Er hat nicht zugelassen, dass sie uns zerfleischten. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Wir sind ihnen entkommen wie ein Vogel aus dem Netz des Fallenstellers. Das Netz ist zerrissen, und wir sind frei! &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Ja, unsere Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Psalm 124|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Psalm 123]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Psalm 125]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psalm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Lukas_10&amp;diff=13177</id>
		<title>Lukas 10</title>
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		<updated>2026-03-15T04:58:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Arbeiter für Gottes Ernte&amp;lt;ref&amp;gt;Steht auch in [[Matthäus 9|Matthäus 9, 37-38]], [[Matthäus 10|Matthäus 10, 7-16]], [[Matthäus 11|Matthäus 11, 20-24]] und [[Markus 6|Markus 6, 7-13]]&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Danach wählte [[Jesus]] siebzig weitere [[Jünger]] aus und schickte sie immer zu zweit in die Städte und Dörfer, in die er später selbst kommen wollte. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Er sagte zu ihnen: &amp;quot;Die Ernte ist gross, aber es gibt nur wenige Arbeiter. Deshalb bittet den Herrn, dass er noch mehr Arbeiter aussendet, die seine Ernte einbringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wie meinte Jesus das? Spezifisch für die damalige Zeit oder generell?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Geht nun! Ich schicke euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Nehmt kein Geld, keine Tasche, keine Schuhe mit, und wenn ihr unterwegs Leute trefft, dann führt keine langen Gespräche!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Wenn ihr in ein Haus eintretet, dann sagt: 'Friede sei mit euch allen!' &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Wollen die Menschen [[Gott]]es Frieden annehmen, wird der Friede, den ihr ihnen bringt, bei ihnen bleiben. Lehnt man aber eure Friedensbotschaft ab, dann wird auch Gottes Friede nicht in diesem Haus sein. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Deshalb bleibt dort, wo man euch aufnimmt, esst und trinkt, was man euch anbietet. Denn weil ihr den Menschen dient, sollen sie für euch sorgen. Bleibt in dem einen Haus, und geht in kein anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Wenn ihr in eine Stadt kommt, in der euch die Leute bereitwillig aufnehmen, dann esst, was man euch anbietet. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Heilt die Kranken, und sagt allen Menschen: 'Jetzt beginnt Gottes neue Welt bei euch.'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Will man aber irgendwo nichts von euch wissen, dann verlasst diese Stadt und sagt den Einwohnern: &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;'Ihr habt euch selbst das Urteil gesprochen. Sogar den Staub eurer Strassen schütteln wir von unseren Füssen. Doch merkt euch das eine: Gottes neue Welt hat begonnen!'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich sage euch: Den Einwohnern von [[Sodom]] wird es am Tag des Gerichts besser ergehen als den Menschen einer solchen Stadt. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Wehe euch, ihr Einwohner von [[Chorazin]] und [[Betsaida]]! Wenn die Wunder, die ich bei euch getan habe, in den nichtjüdischen Städten [[Tyrus]] und [[Sidon]] geschehen wären, ihre Einwohner hätten längst Trauerkleider angezogen, sich Asche auf den Kopf gestreut und wären zu Gott umgekehrt. &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Am Tag des Gerichts wird es Tyrus und Sidon besser ergehen als euch. &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Und du, [[Kapernaum]], wirst du etwa zum Himmel erhoben werden? Nein, zur [[Hölle]] wirst du fahren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer auf euch hört, der hört auf mich. Und wer euch ablehnt, der lehnt mich ab. Aber wer mich ablehnt, der lehnt damit auch Gott ab, der mich gesandt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Rückkehr der siebzig Jünger ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Als die siebzig Jünger zurückgekehrt waren, berichteten sie voller Freude: &amp;quot;Herr, sogar die [[Dämonen]] mussten uns gehorchen, wenn wir deinen Namen nannten!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Jesus antwortete: &amp;quot;Ich sah den [[Satan]] wie einen Blitz vom [[Himmel]] fallen. &amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich habe euch die Macht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die Gewalt des Feindes zu brechen. Nichts wird euch schaden. &amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch freut euch nicht so sehr, dass euch die Dämonen gehorchen müssen; freut euch vielmehr darüber, dass eure Namen im Himmel aufgeschrieben sind!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus dankt dem Vater&amp;lt;ref&amp;gt;Steht auch in [[Matthäus 11|Matthäus 11, 25-27]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Erfüllt vom [[Heiligen Geist]], betete Jesus nun voller Freude: &amp;quot;Mein Vater, Herr über Himmel und [[Erde]]! Ich danke dir, dass du die Wahrheit vor den Klugen und Gebildeten verbirgst und sie den Unwissenden enthüllst. Ja, Vater, so entspricht es deinem Willen. &amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Mein Vater kennt den Sohn. Und nur der Sohn kennt den Vater und jeder, dem der Sohn ihn zeigt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;Zu seinen Jüngern sagte Jesus dann: &amp;quot;Ihr könnt glücklich sein, dass ihr dies alles seht und erlebt. &amp;lt;sup&amp;gt;24&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich sage euch: Viele [[Propheten]] und Könige hätten gerne gesehen, was ihr seht, und gehört, was ihr hört. Aber die Zeit war noch nicht da.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der barmherzige Samariter - das wichtigste Gebot&amp;lt;ref&amp;gt;Steht auch in [[Matthäus 22|Matthäus 22, 34-40]] und [[Markus 12|Markus 12, 28-34]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt;Da stand ein [[Schriftgelehrter]] auf, um Jesus eine Falle zu stellen. &amp;quot;Lehrer&amp;quot;, fragte er scheinheilig, &amp;quot;was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;26&amp;lt;/sup&amp;gt;Jesus erwiderte: &amp;quot;Was steht denn darüber im [[10 Gebote|Gesetz Gottes]]? Was liest du dort?&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;27&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Schriftgelehrte antwortete: &amp;quot;Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe, mit all deiner Kraft und mit deinem ganzen Verstand. Und auch deinen Mitmenschen sollst du so lieben wie dich selbst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;28&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Richtig!&amp;quot;, erwiderte Jesus. &amp;quot;Tu das, und du wirst ewig leben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;29&amp;lt;/sup&amp;gt;Aber der Mann gab sich damit nicht zufrieden und fragte weiter: &amp;quot;Wer gehört denn eigentlich zu meinen Mitmenschen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;30&amp;lt;/sup&amp;gt;Jesus antwortete ihm mit einer Geschichte: &amp;quot;Ein Mann wanderte von [[Jerusalem]] nach [[Jericho]]. Unterwegs wurde er von Räubern überfallen. Sie schlugen ihn zusammen, raubten ihn aus und liessen ihn halb tot liegen. Dann machten sie sich davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;31&amp;lt;/sup&amp;gt;Zufällig kam bald darauf ein [[Priester]] vorbei. Er sah den Mann liegen und ging schnell auf der anderen Strassenseite weiter. &amp;lt;sup&amp;gt;32&amp;lt;/sup&amp;gt;Genauso verhielt sich ein [[Tempeldiener]]. Er sah zwar den verletzten Mann, aber blieb nicht stehen, sondern machte einen grossen Bogen um ihn. &amp;lt;sup&amp;gt;33&amp;lt;/sup&amp;gt;Dann kam einer der verachteten [[Samariter]] vorbei. Als er den Verletzten sah, hatte er Mitleid mit ihm. &amp;lt;sup&amp;gt;34&amp;lt;/sup&amp;gt;Er beugte sich zu ihm hinunter, behandelte seine Wunden mit Öl und Wein und verband sie. Dann hob er ihn auf sein Reittier und brachte ihn in den nächsten Gasthof, wo er den Kranken besser pfelgen und versorgen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;35&amp;lt;/sup&amp;gt;Als er am nächsten Tag weiterreisen musste, gab er dem Wirt zwei Silberstücke und bat ihn: 'Pflege den Mann gesund! Sollte das Geld nicht reichen, werde ich dir den Rest auf meiner Rückreise bezahlen!'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;36&amp;lt;/sup&amp;gt;Was meinst du?&amp;quot;, fragte Jesus jetzt den Schriftgelehrten. &amp;quot;Welcher von den dreien hat an dem Überfallenen als Mitmensch gehandelt?&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;37&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Schriftgelehrte erwiderte: &amp;quot;Natürlich der Mann, der ihm geholfen hat.&amp;quot; &amp;quot;Dann geh und folge seinem Beispiel!&amp;quot;, forderte Jesus ihn auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus bei Maria und Marta ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;38&amp;lt;/sup&amp;gt;Jesus kam mit seinen Jüngern in ein Dorf, wo sie bei einer Frau aufgenommen wurden, die [[Marta]] hiess. &amp;lt;sup&amp;gt;39&amp;lt;/sup&amp;gt;[[Maria]], ihre Schwester, setzte sich zu Jesu Füssen hin und hörte ihm aufmerksam zu. &amp;lt;sup&amp;gt;40&amp;lt;/sup&amp;gt;Marta aber war unentwegt mit der Bewirtung ihrer Gäste beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich kam sie zu Jesus und fragte: &amp;quot;Herr, siehst du nicht, dass meine Schwester mir die ganze Arbeit überlässt? Kannst du ihr nicht sagen, dass sie mir helfen soll?&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;41&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch Jesus antwortete ihr: &amp;quot;Marta, Marta, du bist um so vieles besorgt und machst dir so viel Mühe. &amp;lt;sup&amp;gt;42&amp;lt;/sup&amp;gt;Nur eines aber ist wirklich wichtig und gut! Maria hat sich für dieses eine entschieden, und das kann ihr niemand mehr nehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Lukas 10|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Lukas 9]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Lukas 11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offene Fragen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lukas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=2._Mose_15&amp;diff=13176</id>
		<title>2. Mose 15</title>
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		<updated>2026-03-14T06:17:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Das Lied Moses ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Damals sangen [[Mose]] und die [[Israeliten]] dieses Lied zu Ehren des Herrn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich will dem [[Herrn]] singen, denn er ist mächtig und erhaben, Pferde und Reiter warf er ins Meer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr hat mir Kraft gegeben und mich froh gemacht; nun kann ich wieder singen. Er hat mich gerettet! Er ist mein Gott, ihn will ich preisen! Er ist der Gott meines Vaters, ihn allein will ich ehren. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr ist ein mächtiger Kämpfer; sein Name ist 'der Herr'. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Streitwagen des [[Pharao]]s und sein Heer hat er ins Meer geschleudert. Die besten Wagenkämpfer sind im [[Schilfmeer]] ertrunken. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Wasserfluten haben sie bedeckt, wie Steine sind sie in der Tiefe versunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Herr, deine Hand tut grosse Wunder, ja, deine gewaltige Hand zerschmettert den Feind! &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Du bist mächtig und erhaben. Du stürzt zu Boden, die sich gegen dich erheben. Dein glühender Zorn trifft sie und verbrennt sie wie Stroh. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Zornerfüllt hast du aufs Meer geblasen, da türmten sich die Wassermassen, die Fluten standen wie ein Wall, die Meerestiefen wie eine Mauer! &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Feind prahlte: 'Los, wir verfolgen sie! Wir holen sie ein und machen reiche Beute! Jeder bekommt, was er haben will. Wir ziehen das Schwert und rotten sie aus!' &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Aber als dein Atem bliess, verschlang sie das Meer. Wie Blei versanken sie in den mächtigen Wogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Herr, wer unter allen Göttern ist dir gleich? Wer ist wie du, herrlich und heilig? Wer vollbringt so grosse, furchterregende Taten? Wer tut Wunder - so wie du? &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Als du deinen rechten Arm ausstrecktest, verschlang die Erde unsere Feinde. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Voller Liebe hast du uns geführt, dein Volk, das du gerettet hast! Mit grosser Macht hast du uns geleitet bis zu dem heiligen Ort, an dem du wohnst. &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Als die anderen Völker hörten, was geschehen war, erschraken sie. Angst überfiel die [[Philister]], &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;und die Fürsten [[Edom]]s waren entsetzt. [[Moab]]s Herrscher fingen an zu zittern, und die Bewohner [[Kanaan]]s verloren allen Mut. &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Furcht und Schrecken packte sie. Sie sahen deine grosse Macht und standen wie versteindert da, bis dein Volk vorbeigezogen war, ja, bis das Volk, das dir gehört, vorbeigezogen war! &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Du bringst sie zu deinem Berg und pflanzt sie dort ein, an dem Ort, den du dir als Wohnung ausgewählt hast. Dort ist dein [[Heiligtum]], o Herr, das du mit eigener Hand errichtet hast!&amp;lt;ref&amp;gt;Welches Heiligtum ist hier gemeint? Den Tempel gab es damals noch nicht und das Zelt hatten die Israeliten nach den Anweisungen Gottes gebaut. Ist eventuell der Berg Zion gemeint?&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr ist König für immer und ewig!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Soldaten des Pharaos waren den Israeliten mit Pferden und Streitwagen ins Meer gefolgt. Da hatte der Herr das Wasser zurückfluten lassen, und die Wogen hatten sie verschlungen. Die Israeliten aber waren trockenen Fusses mitten durchs Meer gezogen. &amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Prophetin [[Mirjam]], [[Aaron]]s Schwester, nahm ihr [[Tamburin]] zur Hand. Auch die anderen Frauen schlugen ihr Tamburin, und zusammen tanzten sie im Reigen. &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Mirjam sang ihnen vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Singt dem Herrn, denn er ist mächtig und erhaben! Pferde und Reiter warf er ins Meer!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich bin der Herr, der euch heilt! ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Mose liess die Israeliten vom Schilfmeer aufbrechen. Sie zogen los und kamen in die Wüste Schur. Drei Tage lang waren sie hier unterwegs, ohne Wasser zu finden. &amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;Als sie endlich die Oase von [[Mara]] erreichten, war das Wasser dort so bitter, dass sie es nicht trinken konnten. Darum heisst dieser Ort Mara (&amp;quot;Bitterkeit&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;24&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Was sollen wir nun trinken?&amp;quot;, fragten die Leute Mose vorwurfsvoll. &amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt;Mose flehte den Herrn um Hilfe an, und der Herr zeigte ihm ein Stück Holz. Als Mose es ins Wasser warf, wurde das Wasser geniessbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mara gab der Herr seinem Volk Gesetze, nach denen sie leben sollten, und stellte sie auf die Probe.&amp;lt;ref&amp;gt;Seltsam... wird (nicht das ich wüsste) an keiner anderen Stelle erwähnt. Was hat es mit Mara auf sich und hat der Weg des Volkes zur Oase mit zwölf Quellen und siebzig Palmen auch eine weitere Bedeutung (vergleiche 12 und 70 Jünger... [[Lukas 10]])?&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;sup&amp;gt;26&amp;lt;/sup&amp;gt;Er sagte zu ihnen: &amp;quot;Hört auf mich, den Herrn, euren Gott, und lebt so, wie es mir gefällt! Haltet euch an meine Gebote und Weisungen! Wenn ihr das tut, werdet ihr keine der Krankheiten bekommen, mit denen ich die [[Ägypter]] bestraft habe. Denn ich bin der Herr, der euch heilt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;27&amp;lt;/sup&amp;gt;Dann brachen die Israeliten wieder auf und erreichten [[Elim]], eine Oase mit zwölf Quellen und siebzig Palmen. Dort schlugen sie ihr Lager auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:2. Mose 15|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[2. Mose 14]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[2. Mose 16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offene Fragen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:2. Mose]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Jesaja_39&amp;diff=13175</id>
		<title>Jesaja 39</title>
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		<updated>2026-03-13T04:45:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Hiskia begeht einen grossen Fehler&amp;lt;ref&amp;gt;Steht auch in [[2. Könige 20|2. Könige 20, 12-19]] und [[2. Chronik 32|2. Chronik 32, 31]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Kurze Zeit später kam eine Gesandtschaft des babylonischen Königs [[Merodach-Baladan]] zu [[Hiskia]]. Merodach-Baladan war ein Sohn [[Baladan]]s. Er hatte gehört, dass Hiskia nach schwerer Krankheit wieder gesund war, und liess ihm einen Brief und Geschenke überbringen. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Hiskia empfing die Gesandten freundlich und zeigte ihnen sein ganzes Schatzhaus. In alle Kammern liess er sie schauen. Sie sahen das Silber und das Gold, die kostbaren Öle und Gewürze. Sogar das Waffenlager und die Vorratshäuser zeigte er ihnen. Im ganzen Palast und im ganzen Reich gab es nichts Bedeutendes, was diese Männer nicht gesehen hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Da ging der Prophet [[Jesaja]] zu König Hiskia. &amp;quot;Woher kamen diese Männer, und was wollten sie von dir?&amp;quot;, fragte er, und Hiskia antwortete: &amp;quot;Aus einem fernen Land sind sie gekommen, aus [[Babylonien]].&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Was haben sie im Palast gesehen?&amp;quot;, wollte Jesaja wissen. Hiskia erwiderte: &amp;quot;Sie haben alles gesehen, was ich besitze. In jede einzelne Schatzkammer liess ich sie schauen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Da sagte Jesaja: &amp;quot;Hör, was der Herr, der allmächtige Gott, dazu sagt: &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;'Eines Tages wird der ganze Reichtum in deinem Palast - alle Schätze, die du und deine Vorfahren angehäuft haben - nach Babylon fortgebracht werden. Nichts wird übrig bleiben. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Auch einige deiner Söhne, die dir noch geboren werden, wird man verschleppen. Sie müssen als Eunuchen im Palast des babylonischen Königs dienen.'&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Hiskia sagte nur: &amp;quot;Der Herr weiss, was er tut; ich beuge mich seinem Urteil. Wenn nur zu meinen Lebzeiten noch Friede und Ruhe herrschen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Jesaja 39|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Jesaja 38]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Jesaja 40]]&lt;br /&gt;
* [[Buch Jesaja]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jesaja]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Spr%C3%BCche_22&amp;diff=13174</id>
		<title>Sprüche 22</title>
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		<updated>2026-03-12T04:27:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Wer andere ungerecht behandelt... ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Ein guter Ruf ist wertvoller als grosser Reichtum; und beliebt sein ist besser, als Silber und Gold zu besitzen. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Reiche und Arme haben eines gemeinsam: Gott, der Herr, schenkte ihnen das Leben. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Kluge sieht das Unglück voraus und bringt sich in Sicherheit; ein Unerfahrener läuft hinein und muss die Folgen tragen. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer Gott achtet und ihm gehorcht, besitzt Reichtum und Anerkennung und hat ein erfülltes Leben. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Weg hinterlistiger Menschen ist verschlungen und dornenreich; wer sein Leben liebt, hält sich fern von ihnen! &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Erziehe dein Kind schon in jungen Jahren - es wird die Erziehung nicht vergessen, auch wenn es älter wird. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Reiche hat die Armen in seiner Hand; denn wer sich Geld leiht, ist abhängig von seinem Gläubiger. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer andere ungerecht behandelt, stürzt sich selbst ins Unglück; mit der Unterdrückung seiner Mitmenschen ist es dann vorbei! &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer Mitleid zeigt und den Armen hilft, den wird Gott segnen. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Schicke den ewigen Spötter fort, dann haben Zank und Streit ein Ende! &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer ehrlich ist und treffende Worte findet, den nimmt der König zum Freund. &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr sorgt dafür, dass die Wahrheit siegt, denn er entlarvt die Worte der Lügner. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Faulpelz findet immer eine Ausrede. &amp;quot;Ich kann nicht zur Arbeit gehen&amp;quot;, sagt er, &amp;quot;auf der Strasse könnte ja ein Löwe sein, der mich anfällt und tötet!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Die verführerischen Worte einer fremden Frau sind so gefährlich wie eine tiefe Grube; wem Gott zürnt, der fällt hinein! &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Ein Kind, das nur Dummheiten im Kopf hat, wird durch Strenge zur Vernunft gebracht. &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer sich bei reichen Leuten mit Geschenken einschmeichelt oder wer den Armen unterdrückt, um sich Gewinn zu verschaffen, der wird schliesslich im Elend enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dreissig Worte weiser Menschen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Höre, ich will dir erzählen, was weise Menschen gesagt haben. Nimm dir meine Worte zu Herzen, &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;behalte sie immer im Gedächtnis und rede davon; sie werden dir helfen. &amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich unterrichte gerade dich, damit du es lernst, dem Herrn zu vertrauen. &amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Schon vor einiger Zeit habe ich dir meine Ratschläge aufgeschrieben, um dir Einsicht zu vermitteln. &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie werden dir zeigen, wie zuverlässig die Wahrheit ist. Dann wirst auch du gute Antworten geben können, wenn dich Menschen um Rat fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Beraube nicht den Armen, der sich nicht wehren kann, und hintergehe keinen Hilflosen vor Gericht! &amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;Denn der Herr sorgt für ihr Recht, und denen, die sie hintergehen, raubt er das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;24&amp;lt;/sup&amp;gt;Lass dich nicht mit einem Jähzornigen ein, halte dich von einem Hitzkopf fern, &amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt;sonst übernimmst du seine Gewohnheiten und bringst dich selbst zu Fall!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;26&amp;lt;/sup&amp;gt;Verpflichte dich nie durch einen Handschlag, für die Schulden eines anderen zu bürgen! &amp;lt;sup&amp;gt;27&amp;lt;/sup&amp;gt;Denn wenn du dann selbst nicht bezahlen kannst, nimmt man dir sogar dein Bett weg!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;28&amp;lt;/sup&amp;gt;Versetze niemals die Grenzsteine, die deine Vorfahren festgesetzt haben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;29&amp;lt;/sup&amp;gt;Kennst du jemanden, der geschickt ist bei seiner Arbeit? Er wird erfolgreich sein, und du wirst ihn nur bei einflussreichen Leuten finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Sprüche 22|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Sprüche 21]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Sprüche 23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprüche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Lukas_19&amp;diff=13173</id>
		<title>Lukas 19</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Lukas_19&amp;diff=13173"/>
		<updated>2026-03-11T05:02:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Jesus bei Zachäus ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;[[Jesus]] zog mit seinen Jüngern durch [[Jericho]]. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Dort lebte ein sehr reicher Mann namens [[Zachäus]], der oberste Zolleinnehmer. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Zachäus wollte Jesus unbedingt sehen; aber er war sehr klein, und die Menschenmenge machte ihm keinen Platz. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Da rannte er ein Stück voraus und kletterte auf einen Maulbeerbaum, der am Weg stand. Von hier aus konnte er alles überblicken. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Als Jesus dort vorbeikam, entdeckte er ihn. &amp;quot;Zachäus, komm schnell herab!&amp;quot;, rief Jesus. &amp;quot;Ich möchte heute dein Gast sein!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Eilig stieg Zachäus vom Baum herunter und nahm Jesus voller Freude mit in sein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Die anderen Leute empörten sich über Jesus: &amp;quot;Wie kann er das nur tun? Er lädt sich bei einem Gauner und Betrüger ein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Zachäus aber sagte zu Jesus: &amp;quot;Herr, ich werde die Hälfte meines Vermögens an die Armen verteilen, und wem ich am Zoll zu viel abgenommen habe, dem gebe ich es vierfach zurück.&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Da sagte Jesus zu ihm: &amp;quot;Heute hat Gott dir und allen, die in deinem Haus leben, Rettung gebracht. Denn auch du bist ein Nachkomme [[Abraham]]s. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Menschensohn ist gekommen, Verlorene zu suchen und zu retten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beauftragt zu handeln&amp;lt;ref&amp;gt;Steht auch in [[Matthäus 25|Matthäus 25, 14-30]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Leute hörten Jesus aufmerksam zu. Sie meinten, Gottes neue Welt würde sichtbar kommen, sobald Jesus in [[Jerusalem]] eintraf. Darum erzählte er ihnen noch ein Gleichnis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Ein Fürst trat eine weite Reise an. Er sollte zum König gekrönt werden und dann wieder in sein Land zurückkehren. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Bevor er abreiste, rief er zehn seiner Knechte zu sich, gab jedem ein Pfund Silberstücke und sagte: 'Setzt dieses Geld gewinnbringend ein! Ich komme bald zurück!'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Viele Bürger seines Landes aber hassten ihn. Sie schickten eine Gesandtschaft hinter ihm her mit der Erklärung: 'Diesen Mann werden wir nicht als König anerkennen!' &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Trotzdem wurde er gekrönt und kam als König in sein Land zurück. Er befahl die Knechte zu sich, denen er das Geld gegeben hatte, und wollte wissen: 'Was habt ihr damit gemacht?'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Der erste berichtete: 'Herr, ich habe das Zehnfache deines Geldes als Gewinn erwirtschaftet.' &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;'Ausgezeichnet!', rief der König. 'Das hast du gut gemacht! Du hast dich in dieser kleinen Aufgabe bewährt. Ich vertraue dir die Verwaltung von zehn Städten an.' &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Darauf trat der nächste Mann vor und berichtete: 'Herr, ich habe das Fünffache an Silberstücken hinzugewonnen.' &amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;'Gut!', antwortete sein Herr. 'Du wirst Verwalter über fünf Städte.'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Nun trat ein anderer Knecht vor und sagte: 'Herr, hier hast du dein Geld zurück. Ich habe es in ein Tuch eingewickelt und aufbewahrt! &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich fürchte dich als strengen Herrn. Denn du nimmst, was dir nicht gehört, und du erntest, was andere gesät haben.' &amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Da rief der König zornig: 'Du richtest dich mit deinen eigenen Worten, du Nichtsnutz! Wenn du weisst, dass ich ein strenger Herr bin, dass ich nehme, was mir nicht gehört, und ernte, wo ich nicht angebaut habe, &amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;warum hast du das Geld dann nicht zur Bank gebracht? Dann hätte ich wenigstens Zinsen dafür bekommen!'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;24&amp;lt;/sup&amp;gt;Er forderte die Umstehenden auf: 'Nehmt ihm das Geld ab und gebt es dem Mann, der zehn Pfund Silberstücke erwirtschaftet hat.' &amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt;'Aber Herr', widersprachen seine Leute, 'der hat doch schon genug!' &amp;lt;sup&amp;gt;26&amp;lt;/sup&amp;gt;Da sagte ihnen der König: 'Ich versichere euch: Wer viel hat, der bekommt noch mehr dazu. Wer aber nichts hat, dem wird selbst noch das Wenige, das er hat, genommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;27&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch jetzt holt meine Feinde her, die mich nicht als König anerkennen wollten: Sie sollen vor meinen Augen hingerichtet werden!'&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus wird als König empfangen&amp;lt;ref&amp;gt;Steht auch in [[Matthäus 21|Matthäus 21, 1-11]], [[Markus 11|Markus 11, 1-11]] und [[Johannes 12|Johannes 12, 12-19]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;28&amp;lt;/sup&amp;gt;Nachdem Jesus diese Geschichte erzählt hatte, brach er nach Jerusalem auf. &amp;lt;sup&amp;gt;29&amp;lt;/sup&amp;gt;In der Nähe der Dörfer [[Betfage]] und [[Betanien]], die beide am Ölberg liegen, schickte er zwei seiner Jünger voraus mit dem Auftrag: &amp;lt;sup&amp;gt;30&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Geht in das Dorf da vorne! Gleich am Eingang werdet ihr einen jungen Esel finden, der dort angebunden ist. Auf ihm ist noch nie jemand geritten. Bindet ihn los und bringt ihn her! &amp;lt;sup&amp;gt;31&amp;lt;/sup&amp;gt;Sollte jemand fragen, was ihr da macht, dann sagt einfach: 'Der Herr braucht ihn.'&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;32&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Jünger fanden den Esel, wie Jesus es ihnen beschrieben hatte. &amp;lt;sup&amp;gt;33&amp;lt;/sup&amp;gt;Als sie ihn losbanden, fragten die Besitzer: &amp;quot;Was macht ihr denn da?&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;34&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie antworteten: &amp;quot;Der Herr braucht ihn.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;35&amp;lt;/sup&amp;gt;Dann brachten sie den Esel zu Jesus. Einige legten dem Tier ihre Mäntel auf den Rücken, bevor sich Jesus darauf setzte. &amp;lt;sup&amp;gt;36&amp;lt;/sup&amp;gt;Auf dem Weg nach Jerusalem breiteten die Menschen ihre Kleider als Teppich vor Jesus aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;37&amp;lt;/sup&amp;gt;Als sie auf der Höhe des [[Ölberg]]s angekommen waren, jubelten und sangen die Menschen. Sie dankten Gott für die vielen Wunder, die Jesus getan hatte. &amp;lt;sup&amp;gt;38&amp;lt;/sup&amp;gt;Laut sangen sie: &amp;quot;Gelobt sei der König, der im Auftrag des Herrn kommt! Gott hat Frieden mit uns geschlossen. Lob und Ehre dem Allerhöchsten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;39&amp;lt;/sup&amp;gt;Empört riefen da einige [[Pharisäer]] aus der Menge: &amp;quot;Lehrer, verbiete das deinen Jüngern!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;40&amp;lt;/sup&amp;gt;Er antwortete ihnen nur: &amp;quot;Glaubt mir: Wenn sie schweigen, dann werden die Steine am Weg schreien.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tränen über die Stadt ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;41&amp;lt;/sup&amp;gt;Als Jesus die Stadt Jerusalem vor sich liegen sah, weinte er über sie. &amp;lt;sup&amp;gt;42&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Wenn du doch nur erkannt hättest, was dir Frieden bringt!&amp;quot;, rief er. &amp;quot;Aber jetzt bist du mit Blindheit geschlagen. &amp;lt;sup&amp;gt;43&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Tag wird kommen, an dem deine Feinde einen Wall um deine Mauern aufschütten und dich von allen Seiten belagern. &amp;lt;sup&amp;gt;44&amp;lt;/sup&amp;gt;Deine Mauern werden fallen und alle Bewohner getötet werden. Kein Stein wird auf dem anderen bleiben. Warum hast du die Gelegenheit nicht genutzt, die Gott dir geboten hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus jagt die Händler aus dem Tempel&amp;lt;ref&amp;gt;Steht auch in [[Matthäus 21|Matthäus 21, 12-17]], [[Markus 11|Markus 11, 15-19]] und [[Johannes 2|Johannes 2, 13-16]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;45&amp;lt;/sup&amp;gt;Kaum hatte Jesus den [[Tempel]] betreten, da begann er, die Händler hinauszujagen, &amp;lt;sup&amp;gt;46&amp;lt;/sup&amp;gt;und rief: &amp;quot;Ihr wisst doch, was Gott in der Heiligen Schrift sagt: 'Mein Haus soll ein Ort des Gebets sein', ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;47&amp;lt;/sup&amp;gt;Jeden Tag sprach er im Tempel zu den Menschen, obwohl die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und führenden Männer des Volkes nach einer passenden Gelegenheit suchten, ihn umzubringen. &amp;lt;sup&amp;gt;48&amp;lt;/sup&amp;gt;Noch konnten sie nichts gegen ihn unternehmen, denn die Menschen folgten Jesus überall hin und achteten auf jedes seiner Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Lukas 19|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Lukas 18]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Lukas 20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lukas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=1._K%C3%B6nige_20&amp;diff=13172</id>
		<title>1. Könige 20</title>
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		<updated>2026-03-10T04:39:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Die Syrer belagern Samaria ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Eines Tages liess König [[Ben-Hadad]] von [[Syrien]] sein ganzes Heer mit Pferden und Streitwagen gegen [[Israel]] aufmarschieren. Die 32 Könige, die von ihm abhängig waren, mussten ihm ihre Truppen zur Verfügung stellen. Mit diesem Heer belagerte er die Hauptstadt [[Samaria]] und erklärte Israel den Krieg. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Er schickte Boten in die Stadt mit folgender Nachricht für König [[Ahab]] von Israel: &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Ben-Hadad lässt dir sagen: 'Ab heute bist du mein Untertan! Dein Silber und Gold, deine Frauen und Söhne gehören nun mir.'&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Der König von Israel liess Ben-Hadad melden: &amp;quot;Ich unterwerfe mich dir, mein Herr und König, mit allem, was ich habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Nach kurzer Zeit kamen die Boten wieder und richteten ihm aus: &amp;quot;Höre, was Ben-Hadad dir sagen lässt: 'Du hast dich bereit erklärt, dich mir zu unterwerfen mit allem, was du hast, mit Silber und Gold, mit Frauen und Kindern. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Schon morgen um diese Zeit werde ich meine Soldaten zu dir schicken, damit sie deinen Palast und die Häuser deiner Beamten gründlich von innen anschauen! Eins kann ich dir versprechen: Alles, was euch lieb und teuer ist, werden sie mitnehmen.'&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Da liess König Ahab alle Sippenoberhäupter Israels zu sich kommen und sagte: &amp;quot;Der König von Syrien will uns zugrunde richten. Erst erhebt er Anspurch auf meine Frauen und Kinder, auf mein Silber und Gold, und ich gestehe ihm alles zu. Und nun das!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Ältesten rieten ihm: &amp;quot;Das musst du dir nicht bieten lassen! Gib nicht nach!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Da antwortete der König den Boten: &amp;quot;Richtet meinem Herrn, dem König, aus: 'Ich gestehe dir alles zu, was du in deiner ersten Botschaft von mir verlangt hast. Aber auf deine letzte Forderung kann ich nicht eingehen.'&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boten überbrachten Ben-Hadad diese Nachricht, &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;und er schickte sogleich seine Antwort an Ahab zurück: &amp;quot;Die Götter sollen mich schwer bestrafen, wenn ich Samaria nicht in Schutt und Asche lege! Von der Stadt wird nicht einmal so viel übrig bleiben, dass meine Soldaten eine Hand voll Staub als Andenken mitnehmen können!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;König Ahab antwortete den Boten: &amp;quot;Sagt ihm: 'Nimm den Mund nicht zu voll! Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.'&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Ben-Hadad und seine Verbündeten feierten im Zeltlager gerade ein Trinkgelage, als man ihm die Antwort Ahabs überbrachte. Erbost befahl er: &amp;quot;Greift sie an!&amp;quot; Sofort wurde zum Angriff geblasen, und die Truppen stellten sich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die erste Schlacht gegen die Syrer ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Unterdessen war ein Prophet zu König Ahab von [[Israel]] gekommen und richtete ihm eine Botschaft vom Herrn aus: &amp;quot;Du weisst, wie mächtig das Heer der Feinde ist. Und doch gebe ich sie heute in deine Gewalt. Daran wird du erkennen, dass ich der Herr bin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Wer soll denn kämpfen?&amp;quot;, fragte Ahab. &amp;quot;Die Truppen deiner Bezirksverwalter&amp;quot;, bekam er zur Antwort. &amp;quot;Und wer soll den Kampf eröffnen?&amp;quot; &amp;quot;Du!&amp;quot;, antwortete der Prophet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Da liess der König die Truppen der Bezirksverwalter antreten; es waren 232 Soldaten. Danach rief er alle wehrfähigen Israeliten zusammen, ein Heer von 7000 Mann. &amp;lt;sup&amp;gt;16/17&amp;lt;/sup&amp;gt;Am Mittag rückten die Truppen aus, allen voran die Truppe der Bezirksverwalter. Ben-Hadad und seine 32 Verbündeten zechten immer noch in ihren Zelten, als man ihnen meldete: &amp;quot;Aus Samaria kommen Männer!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Ben-Hadad befahl: &amp;quot;Nehmt sie auf jeden Fall gefangen, ob sie in friedlicher Absicht kommen oder nicht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch schon griff die Truppe der Bezirksverwalter an, und das übrige israelitische Heer folgte ihr auf dem Fuss. &amp;lt;sup&amp;gt;20/21&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie überwältigten ihre Gegner und schlugen sie in die Flucht. Die Israeliten nahmen die Verfolgung auf und griffen nun unter dem Oberbefehl König Ahabs auch die Reiter und die Streitwagen an. Sie brachten den [[Syrer]]n eine schwere Niederlage bei. König Ben-Hadad konnte auf seinem Pferd entkommen, ebenso einige Wagenkämpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zweite Schlacht gegen die Syrer ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Wieder kam der Prophet zu König Ahab von Israel und riet ihm: &amp;quot;Sei wachsam, und überleg dir genau, wie du dich auf einen neunen Angriff vorbereiten willst. Denn im nächsten Frühling wird der König von Syrien wieder gegen dich in den Krieg ziehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;Auch der König von Syrien wurde beraten. Seine hohen Beamten erklärten ihm: &amp;quot;Die Götter der Israeliten sind Berggötter. Nur deswegen war ihr Heer uns überlegen. Das nächste Mal wollen wir in der Ebene mit ihnen kämpfen; dann werden wir sie auf jeden Fall besiegen! &amp;lt;sup&amp;gt;24&amp;lt;/sup&amp;gt;Aber wir geben dir einen guten Rat: Entzieh den 32 Königen ihre Befehlsgewalt, und ersetze sie durch fähige Heerführer! &amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt;Stell ein neues Heer auf; es soll genauso stark sein wie das vorige! Besorg dir neue Pferde und Streitwagen, bis du wieder so viele hast wie vorher. Dann nehmen wir in der Ebene den Kampf mit ihnen auf. Verlass dich darauf, wir werden sie besiegen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Ben-Hadad befolgte ihren Rat. &amp;lt;sup&amp;gt;26&amp;lt;/sup&amp;gt;Sobald es Fühling wurde, berief er die wehrfähigen Syrer ein, zog mit diesem Heer nach [[Afek]] und erklärte Israel wieder den Krieg. &amp;lt;sup&amp;gt;27&amp;lt;/sup&amp;gt;Auch die Israeliten stellten ihre Truppen auf. Nachdem sie sich ausreichend mit Verpflegung eingedeckt hatten, marschierten sie den Syrern entgegen und schlugen ihr Lager in zwei Gruppen den Feinden gegenüber auf. Das grosse Heer der Syrer füllte die ganze Ebene aus; dagegen wirkten die Israeliten wie zwei kleine Herden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;28&amp;lt;/sup&amp;gt;Da kam der Prophet zu König Ahab und teilte ihm mit: &amp;quot;So spricht der Herr: 'Weil die Syrer behauptet haben, ich, der Herr, sei ein Berggott, der im Flachland nichts ausrichten kann, darum gebe ich ihr riesiges Heer in deine Hand. Daran werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin.'&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;29&amp;lt;/sup&amp;gt;Eine Woche lang lagerten die Heere einander gegenüber. Erst am siebten Tag kam es zur Schlacht. Die Israeliten waren den Syrern weit überlegen. Sie töteten an diesem einen Tag 100000 Fusssoldaten. &amp;lt;sup&amp;gt;30&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer von den Syrern entfliehen konnte, suchte in der Stadt Afek Zuflucht. Es waren 27000 Mann. Doch plötzlich fiel die Stadtmauer ein und begrub sie alle unter sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ahab verschont König Ben-Hadad ===&lt;br /&gt;
Auch König Ben-Hadad war geflohen. Er suchte in einem Haus in [[Afek]] Zuflucht und verkroch sich im hintersten Zimmer. &amp;lt;sup&amp;gt;31&amp;lt;/sup&amp;gt;Da ermutigten ihn seine Ratgeber: &amp;quot;Majestät, die Könige von Israel sind doch für ihre Güte bekannt. Könnten wir es da nicht wagen, uns dem israelitischen König zu stellen? Wir binden uns ein grobes Tuch um die Hüften und legen uns einen Strick um den Hals, damit er sieht, dass wir uns ihm, dem Sieger, unterwerfen. Vielleicht lässt er dich dann am Leben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;32&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Ratgeber Ben-Hadads banden sich ein grobes Tuch um die Hüften, legten einen Strick um den Hals und stellten sich König Ahab. Sie sagten zu ihm: &amp;quot;Dein ergebener Diener Ben-Hadad bittet dich inständig, ihn am Leben zu lassen.&amp;quot; &amp;quot;Er lebt also noch?&amp;quot;, antwortete Ahab. &amp;quot;Gut, er soll mein Bruder sein!&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;33&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Syrer waren angenehm überrascht von dieser Antwort. Schnell legten sie Ahab darauf fest: &amp;quot;Wir nehmen dich beim Wort: Ben-Hadad ist dein Bruder!&amp;quot; &amp;quot;Ja&amp;quot;, bestätigte Ahab und befahl ihnen: &amp;quot;Geht jetzt, und holt ihn hierher!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kam auch Ben-Hadad heraus, und Ahab liess ihn zu sich auf den Wagen steigen. &amp;lt;sup&amp;gt;34&amp;lt;/sup&amp;gt;Ben-Hadad bot dem König von Israel an: &amp;quot;Ich gebe dir alle Städte zurück, die mein Vater deinem Vater weggenommen hat. Du kannst auch in unserer Hauptstadt [[Damaskus]] Handelsniederlassungen gründen, so wie mein Vater dies schon in Samaria getan hat.&amp;quot; &amp;quot;Gut&amp;quot;, antwortete der König von Israel, &amp;quot;Ich gebe dir dafür die Freiheit.&amp;quot; Sie schlossen den Vertrag, und Ahab liess den syrischen König frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein Prophet tadelt Ahab ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;35&amp;lt;/sup&amp;gt;Ein Prophetenjünger forderte im Auftrag des Herrn seinen Gefährten auf, ihn zu schlagen. Als der sich weigerte, &amp;lt;sup&amp;gt;36&amp;lt;/sup&amp;gt;sagte der Prophet zu ihm: &amp;quot;Sobald du von hier weggehst, wird der Herr dich dafür bestrafen, dass du seinem Befehl nicht gehorcht hast. Ein Löwe wird dich zerreissen.&amp;quot; Der Mann war noch nicht weit gekommen, da fiel ihn ein Löwe an und zerriss ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;37&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Prophet begegnete einem anderen Mann und forderte ihn auf: &amp;quot;Los, schlag mich!&amp;quot; Der Mann gehorchte und schlug ihn blutig. &amp;lt;sup&amp;gt;38&amp;lt;/sup&amp;gt;Nun stellte der Prophet sich an den Strassenrand und wartete auf König Ahab, der hier vorbeikommen sollte. Damit ihn niemand erkannte, hatte er sich die Augen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;39&amp;lt;/sup&amp;gt;Als Ahab vorbeikam, sprach der Prophet ihn an und erzählte: &amp;quot;Mein König, ich war in der Schlacht dabei. Mitten im Kampf brachte einer unserer Soldaten einen Gefangenen zu mir. Er schärfte mir ein: 'Bewache ihn gut. Pass auf, dass er nicht entkommt! Sonst kostet dich das deinen Kopf, oder du musst einen Zentner Silber bezahlen.' &amp;lt;sup&amp;gt;40&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich hatte noch dies und das zu tun, und so kam es, dass der Gefangene auf einmal weg war.&amp;quot; König Ahab erwiderte: &amp;quot;Du hast dein Urteil selbst gesprochen! Was dich erwartet, weisst du ja.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;41&amp;lt;/sup&amp;gt;Da nahm der Mann schnell seine Augenbinde ab, und der König erkannte sofort, dass er einer der Propheten war. &amp;lt;sup&amp;gt;42&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Prophet sagte: &amp;quot;So spricht der Herr: 'Ich hatte beschlossen, dass Ben-Hadad sterben muss. Du aber hast ihn einfach laufen lassen! Er lebt - dafür musst du sterben! Seinem Volk wird es gut gehen, über dein Volk wird Leid kommen.'&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;43&amp;lt;/sup&amp;gt;Zornig ging der König weiter und kam schlecht gelaunt zu Hause in [[Samaria]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:1. Könige 20|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[1. Könige 19]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[1. Könige 21]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1. Könige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Prediger_1&amp;diff=13171</id>
		<title>Prediger 1</title>
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		<updated>2026-03-09T04:47:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Es gibt nichts Neues unter der Sonne ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;In diesem Buch sind die Worte des Predigers aufgeschrieben. Er war ein Sohn [[David]]s und herrschte als König in [[Jerusalem]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wer sagt, dass es Salomo gewesen sei?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Alles ist vergänglich und vergeblich, sagte der Prediger, nichts hat Bestand, ja, alles ist völlig sinnlos! &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Mensch plagt sich ab sein Leben lang, doch was bringt es ihm ein? Hat er irgendeinen Gewinn davon? &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Generationen kommen und gehen, nur die Erde bleibt für alle Zeiten bestehen! &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Sonne geht auf und wieder unter, dann eilt sie dorthin, wo sie aufs Neue aufgeht. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Wind weht bald von Norden, bald von Süden, ruhelos dreht er sich, schlägt ständig um und kommt dann am Ende wieder aus der alten Richtung. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Unaufhörlich fliessen die Flüsse, sie alle münden ins Meer, und doch wird das Meer niemals voll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Nichts kann der Mensch vollkommen in Worte fassen, so sehr er sich auch darum bemüht! Das Auge sieht sich niemals satt, und auch das Ohr hat nie genug gehört. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Was früher geschehen ist, wird wieder geschehen; was man früher getan hat, wird man wieder tun: Es gibt nichts Neues unter der Sonne! &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Zwar sagt man ab und zu: &amp;quot;So etwas ist noch nie da gewesen!&amp;quot;, aber auch dies hat es schon einmal gegeben, in längst vergangenen Zeiten! &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Niemand denkt mehr an das, was früher geschehen ist, und auch an die Taten unserer Nachkommen werden sich deren Kinder einmal nicht mehr erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lohnt es sich, alles zu erforschen? ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich, der Prediger, war König von [[Israel]] und regierte in Jerusalem. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich gab mir viel Mühe, alles auf der Welt mit meiner Weisheit zu erforschen und zu begreifen. Doch was für eine grosse Last ist das! Gott hat sie den Menschen auferlegt, sie sollen sich damit abmühen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich beobachtete, was auf der Welt geschieht, und erkannte: Alles ist vergebliche Mühe - gerade so, als wollte man den Wind einfangen. &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Was krumm gewachsen ist, kann man nicht gerade biegen, und was nicht da ist, kann man nicht zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich überlegte und sagte mir: &amp;quot;Ich habe grosse Weisheit erlangt und viel Wissen erworben, mehr als jeder andere, der vor mir in Jerusalem regierte.&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch dann dachte ich darüber nach, was die Weisheit ausmacht und worin sie sich von Unvernunft und Verblendung unterscheidet, und ich erkannte: Wer sich um Weisheit bemüht, kann genaso gut versuchen, den Wind einzufangen! &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Je grösser die Weisheit, desto grösser der Kummer; und wer sein Wissen vermehrt, der vermehrt auch seinen Schmerz.&amp;lt;ref&amp;gt;Wieso? Wird das im folgenden Kapitel erklärt?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Prediger 1|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Sprüche 31]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Prediger 2]]&lt;br /&gt;
* [[Buch Prediger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offene Fragen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prediger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=3._Mose_24&amp;diff=13170</id>
		<title>3. Mose 24</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bibel.ycc.ch/index.php?title=3._Mose_24&amp;diff=13170"/>
		<updated>2026-03-08T05:29:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Der Leuchter und die Gott geweihten Brote ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr sprach zu [[Mose]]: &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Sag den Isareliten, sie sollen dir reines Öl aus zerstossenen Oliven für den Leuchter bringen, damit die Lampen ständig brennen. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;[[Aaron]] soll den Leuchter im heiligen Zelt aufstellen - vor dem Vorhang zum Allerheiligsten, in dem die Bundeslade steht. Vom Abend bis zum Morgen soll das Licht brennen und mein Heiligtum erhellen. Diese Weisung gilt für euch und alle kommenden Generationen. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Aaron muss dafür sorgen, dass die Lampen auf dem goldenen Leuchter im Heiligtum nicht verlöschen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Backt zwölf Fladenbrote, jedes aus zweieinhalb Kilogramm Weizenmehl, &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;und legt sie in zwei Stapeln zu je sechs Broten auf den goldenen Tisch in meinem Heiligtum! &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Auf die Brote sollt ihr reinen Weihrauch streuen. Anschliessend müsst ihr den Weihrauch - anstelle der Brote - auf dem Altar verbrennen. &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;An jedem Sabbat werden neue Brote im Heiligtum aufgeschichtet. Die Weisung sollen die Israeliten für alle Zeiten beachten! &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Nur Aaron und seine Söhne dürfen von den Broten im Bereich des Heiligtums essen. Sie stehen ihnen für alle Zeiten als Anteil an den besonders heiligen Gaben zu.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strafen für Gotteslästerung, Mord und Körperverletzung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;10/11&amp;lt;/sup&amp;gt;Im Lager der Israeliten lebte ein Mann, der eine israelitische Mutter und einen ägyptischen Vater hatte. Seine Mutter hiess [[Schelomit]], sie war eine Tochter [[Dibri]]s und gehörte zum [[Stamm Dan]]. Dieser Mann geriet eines Tages mit einem Israeliten in Streit. Dabei fluchte er und verhöhnte den Herrn. Man brachte ihn zu Mose &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;und nahm ihn dann in Gewahrsam, um auf eine Weisung des Herrn zu warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr sprach zu Mose: &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Führe den Mann, der mich verhöhnt hat, aus dem Lager hinaus! Alle Zeugen, die sein Fluchen gehört haben, sollen ihm die Hand auf den Kopf legen. Dann müssen alle Versammelten ihn steinigen. &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Sag den Israeliten: Jeder, der seinen Gott verflucht, muss die Folgen seiner Sünde tragen: &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer den Namen des Herrn verhöhnt, muss mit dem Tod bestraft werden. Alle Israeliten sollen ihn steinigen, ganz gleich, ob er ein Fremder oder ein Einheimischer ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer einen anderen Menschen umbringt, muss ebenfalls sterben. &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer ein Stück Vieh tötet, muss es ersetzen. Es gilt der Grundsatz: Leben für Leben! &amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Wenn jemand einem Mitmenschen Schaden zufügt und ihn verletzt, soll er dasselbe am eigenen Leib zu spüren bekommen. &amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Bei der Festlegung jeder Strafe sollt ihr euch nach dem Grundsatz richten: Auge um Auge, Zahn um Zahn, Knochenbruch um Knochenbruch. Was jemand einem anderen angetan hat, muss ihm selbst zugefügt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jesus nimmt in [[Matthäus 5|Matthäus 5, 38]] Bezug auf diese Stelle im Gesetz.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Wer ein Stück Vieh tötet, soll es ersetzen. Wer einen Menschen umbringt, muss sterben. &amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Für alle ob Einheimische oder Fremde, soll das gleiche Recht gelten. Ich bin der Herr, euer Gott.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;Mose richtete den Israeliten alle Worte des Herrn aus. Daraufhin führten sie den Mann, der den Herrn verhöhnt hatte, aus dem Lager hinaus und steinigten ihn. So befolgten sie die Weisung, die Mose vom Herrn bekommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:3. Mose 24|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[3. Mose 23]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[3. Mose 25]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:3. Mose]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Hosea_11&amp;diff=13169</id>
		<title>Hosea 11</title>
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		<updated>2026-03-07T05:26:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Israel ist untreu doch Gottes Liebe bleibt ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr sagt: &amp;quot;Als Israel jung war, begann ich, es zu lieben. Israel, meinen Sohn, rief ich aus Ägypten. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Schon oft habe ich die Israeliten gerufen, doch stets sind sie mir davongelaufen. Sie haben den Götzen geopfert und vor ihren Götterfiguren Räucheropfer angezündet. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich war es, der Ephraim das Laufen lehrte, ich nahm ihn immer wieder auf meine Arme. Aber die Menschen in Israel haben nicht erkannt, dass alles Gute, das ihnen geschah, von mir kam. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Mit Freundlichkeit und Liebe wollte ich sie gewinnen. Ich habe ihnen ihre Last leicht gemacht - wie ein Bauer, der seinem Ochsen das Joch hochhebt, damit er besser fressen kann, ja, der sich bückt, um ihn selbst zu füttern. &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Trotzdem weigern sie sich, zu mir umzukehren. Sie bitten lieber die Ägypter um Hilfe. Deshalb soll nun der assyrische König über sie herrschen! &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;In ihren Städten wird das Schwert wüten, und die Orakelpriester, die falsche Ratschläge geben, werden sterben. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Mein Volk ist mir untreu, und davon lässt es sich nicht abbringen! Sie rufen zu ihren Götzen, doch die können ihnen nicht helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Ach, wie könnte ich dich im Stich lassen, Ephraim? Wie könnte ich dich aufgeben, Israel? Sollte ich dich vernichten wie die Städte Adma und Zebojim? Nein, es bricht mir das Herz, ich kann es nicht; ich habe Mitleid mit dir! &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Mein Zorn wird dich nicht wieder treffen, ich will dich nicht noch einmal vernichten, Ephraim. Denn ich bin Gott und kein Mensch. Ich bin der Heilige, der bei euch wohnt. Ich komme nicht, um euch im Zorn zu töten. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Alle werde ich zurückbringen, die aus diesem Land verschleppt wurden. Ich werde ihnen vorangehen und brüllen wie ein Löwe. Sie werden mir folgen und mit Zittern zurückkehren - über das Meer im Westen, &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;aus Ägypten und Assyrien. Sie werden kommen wie Tauben, die herbeifliegen. Dann lasse ich sie wieder in ihren Häusern wohnen. Das verspreche ich, der Herr!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Hosea 11|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Hosea 10]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Hosea 12]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hosea]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Hesekiel_1&amp;diff=13168</id>
		<title>Hesekiel 1</title>
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		<updated>2026-03-06T04:22:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Hesekiel sieht Gott in seiner Herrlichkeit ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1-3&amp;lt;/sup&amp;gt;Im 30. Jahr lebte ich, der Priester [[Hesekiel]], der Sohn [[Busi]]s, mit den verbannten Judäern am Fluss [[Kebar]] in [[Babylonien]]. Fünf Jahre war es her, dass König [[Jojachin]] nach [[Babylon]] verschleppt worden war. Am 5. Tag des 4. Monats öffnete sich plötzlich über mir der Himmel, und ich sah eine Erscheinung Gottes. Der Herr sprach zu mir und legte seine Hand auf mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich sah von Norden einen Sturm heranbrausen, der eine grosse Wolke vor sich hertrieb. Blitze schossen aus ihr hervor, und ein heller Glanz umgab sie. Dann öffnete sich die Wolke, und aus ihrem Inneren strahlte ein Licht wie glänzendes Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;In dem Licht erschienen vier lebendige Wesen, die wie Menschen aussahen. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch jedes von ihnen hatte vier Gesichter und vier Flügel. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihre Beine waren gerade wie die eines Menschen, aber statt der Füsse hatten sie die Hufe eines Stieres, die wie polierte Bronze glänzten. &amp;lt;sup&amp;gt;8/9&amp;lt;/sup&amp;gt;Jede Gestalt besass vier Hände, je eine Hand unter jedem Flügel. Mit ihren Flügeln berührten die Gestalten einander. Beim Gehen brauchten sie sich nie umzudrehen, denn in jede Richtung blickte eines ihrer Gesichter. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Jedes sah anders aus: Vorne war das Gesicht eines [[Mensch]]en, rechts das eines [[Löwe]]n, links das eines [[Stier]]es und hinten das eines [[Adler]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche mit [[Offenbarung 4]]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Zwei ihrer Flügel hatten sie nach oben ausgespannt, und ihre Spitzen berührten die der anderen Gestalten. Mit den anderen zwei Flügeln bedeckten sie ihren Leib. &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie gingen, wohin Gottes Geist sie trieb; sie brauchten sich nie umzudrehen, denn in jede Richtung blickte eines ihrer Gesichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Zwischen den Gestalten bemerkte ich etwas, das wie glühende Kohlen aussah und wie Fackeln, die sich hin- und herbewegten. Das Feuer leuchtete, und Blitze schossen aus ihm. &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Gestalten liefen so schnell umher, dass sie selbst zuckenden Blitzen glichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;Als ich sie genauer betrachtete, entdeckte ich vier Räder auf dem Boden - eines vor jeder Gestalt. &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie schienen aus Edelsteinen zu bestehen. Alle vier waren gleich gebaut; mitten in jedes Rad war ein zweites im rechten Winkel eingefügt, &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;und so konnten sie in jede beliebige Richtung laufen, ohne zu wenden. &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Felgen der Räder waren sehr gross und ringsum mit Augen bedeckt. &amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Wenn die vier Gestalten gingen, dann liefen auch die Räder mit; und wenn die Gestalten sich von der Erde erhoben, dann hoben sich auch die Räder. &amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie gingen, wohin Gottes Geist sie trieb, und die Räder bewegten sich mit ihnen, denn die Lebewesen hatten Macht über sie. &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Wenn die Gestalten sich bewegten, dann liefen auch die Räder; blieben die Gestalten stehen, standen auch die Räder still. Erhoben sich die Lebewesen, dann hoben sich auch die Räder mit ihnen, denn die Lebewesen lenkten sie, wohin sie wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Über den Köpfen der Gestalten entdeckte ich etwas, das aussah wie ein Gewölbe aus leuchtendem Kristall, und ich erschrak bei seinem Anblick. &amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;Jedes der Lebewesen darunter hatte zwei seiner Flügel zu der Gestalt neben sich ausgestreckt; mit den beiden anderen Flügeln bedeckte es seinen Leib. &amp;lt;sup&amp;gt;24&amp;lt;/sup&amp;gt;Wenn die vier sich bewegten, rauschten ihre Flügel wie das Brausen gewaltiger Wassermassen, wie die Stimme des allmächtigen Gottes. Es war so laut wie die Rufe einer grossen Menschenmenge, wie der Lärm in einem Heerlager. Wenn sie stillstanden, liessen sie ihre Flügel herabhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt;Plötzlich hörte ich eine Stimme aus dem Gewölbe über ihnen, da blieben sie stehen und senkten ihre Flügel. &amp;lt;sup&amp;gt;26&amp;lt;/sup&amp;gt;Oberhalb des Gewölbes über ihren Köpfen bemerkte ich einen Thron aus [[Saphir]]. Darauf sass eine Gestalt, die einem Menschen glich. &amp;lt;sup&amp;gt;27&amp;lt;/sup&amp;gt;Von der Hüfte an aufwärts schimmerte sein Leib wie [[Gold]] in einem Feuerkranz; unterhalb der Hüfe sah er aus wie ein Feuer, umgeben von hellem Lichtglanz. &amp;lt;sup&amp;gt;28&amp;lt;/sup&amp;gt;In dem Licht konnte ich alle Farben des Regenbogens entdecken. Es war die Erscheinung Gottes in seiner Herlichkeit. Bei ihrem Anblick fiel ich nieder und berührte mit meinem Gesicht den Boden. Dann hörte ich eine Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Hesekiel 1|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Klagelieder 5]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Hesekiel 2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hesekiel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Psalm_85&amp;diff=13167</id>
		<title>Psalm 85</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Psalm_85&amp;diff=13167"/>
		<updated>2026-03-05T04:47:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Wenn Gott neues Leben schenkt ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Ein Lied der [[Korachiter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Herr, du bist deinem Land gnädig gewesen und hast sein Geschick wieder zum Guten gewendet. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Schuld deines Volkes hast du vergeben und alle seine Sünden zugedeckt. &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Dein Zorn fand ein Ende, seine Glut ist verloschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;So hilf uns auch jetzt, damit wir wieder stark werden. Gib deinen Unwillen gegen uns auf! &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Willst du für immer zornig auf uns sein - ohne Ende, von einer Generation zur anderen? &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Willst du uns nicht wieder neues Leben schenken, damit wir uns über dich freuen können? &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Herr, zeige doch, wie sehr du uns liebst! Komm uns zu Hilfe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich will hören, was Gott, der Herr, zu sagen hat: Er verkündet Frieden seinem Volk - denen, die ihn lieben; doch sollen sie nicht in ihre alten Fehler zurückfallen. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Eins ist sicher: Er wird allen helfen, die ihm mit [[Ehrfurcht]] begegnen, seine Macht und Hoheit wird wieder in unserem Lande wohnen. &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Dann verbünden sich Güte und Treue, dann küssen einander Gerechtigkeit und Frieden. &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Treue wird aus der Erde spriessen und Gerechtigkeit vom Himmel herabblicken. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr selbst wird uns mit vielen Gütern beschenken, und unsere Felder werden reiche Ernte einbringen. &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;Ja, Gerechtigkeit wird dem Herrn vorausgehen und ihm den Weg bahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Psalm 85|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[Psalm 84]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Psalm 86]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psalm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Judas_1&amp;diff=13166</id>
		<title>Judas 1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bibel.ycc.ch/index.php?title=Judas_1&amp;diff=13166"/>
		<updated>2026-03-04T04:33:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Anschrift und Gruss ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;[[Judas]], der [[Jesus Christus]] dient, ein Bruder des [[Jakobus]], schreibt diesen Brief an alle, die [[Gott]] zum Glauben berufen hat. Gott, der Vater, liebt euch alle, und Jesus Christus wird euch sicher ans Ziel bringen. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Ich wünsche euch, dass Gottes Barmherzigkeit, sein Friede und seine Liebe euch immer mehr erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warnung vor falschen Lehren ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Liebe Freunde! Eigentlich wollte ich euch über die Rettung schreiben, die Gott uns gemeinsam geschenkt hat. Das liegt mir sehr am Herzen. Doch nun muss ich in meinem Brief ermahnen und warnen. Setzt euch entschlossen für den Glabuen ein, wie er denen, die zu Gott gehören, ein für alle Mal überliefert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Bei euch haben sich einige Leute eingeschlichen, über die schon längst das Urteil gefällt wurde. Sie wollen von Gott nichts wissen und missbrauchen seine Gnade als Freibrief für ihr zügelloses Leben; ja, sie verraten Jesus Christus, der doch allein unser Herr und Herrscher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Was ich jetzt sage, ist euch allen längst bekannt. Und doch möchte ich euch daran erinnern: Zwar befreite Gott das ganze Volk Israel aus [[Ägypten]]. Trotzdem vernichtete er später alle, die sich von ihm abgewandt hatten. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Gott bestrafte auch die [[Engel]], die ihren Auftrag missachtet und den Platz verlassen hatten, der ihnen von Gott zugewiesen war. Bis zum Tag des letzten Gerichts hält er sie mit unlösbaren Ketten in der Finsternis eingeschlossen. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;Vergesst auch nicht [[Sodom und Gomorra]] und die umliegenden Städte. Sie verhielten sich ähnlich wie jene Engel. Denn auch sie führten ein Leben voll sexueller Zügellosigkeit und wollten sich mit Wesen anderer Art einlassen. Sie sind ein warnendes Beispiel: Jetzt müssen sie die Qualen des ewigen Feuers erleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Genauso lassen sich in euer Gemeinde Leute von falschen Visionen leiten und vergehen sich am eigenen Körper. Sie leugnen Gott als ihren Herrn und lästern alle höheren Mächte. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Das wagte nicht einmal [[Michael]], und der ist doch ein Fürst der Engel. Als der Teufel ihm den Leichnam des [[Mose]] streitig machen wollte, sagte er nur: &amp;quot;Der Herr soll dich bestrafen!&amp;quot; Er beschimpfte und verurteilte den Teufel nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Woher nimmt Judas sein Wissen über die Begebenheit mit dem Engelfürst Michael?&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Diese Leute aber spotten über Dinge, die sie überhaupt nicht kennen. Ohne jede Vernunft, wie die Tiere, folgen sie nur ihren Trieben. Damit richten sie sich selbst zugrunde. &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;Wehe ihnen! Sie folgen dem Beispiel [[Kain]]s, der seinen Bruder umbrachte. Wie [[Bileam]] sind sie für Geld zu allem bereit. Und wie [[Korach]] gehen sie an ihrer Aufsässigkeit zugrunde. &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;Wenn ihr euch zu euren Mahlzeiten versammelt, schlagen sie sich hemmungslos die Bäuche voll. Ein Schandfleck sind sie für eure Gemeinde! Sie sind wie Wolken, die der Wind vor sich hertreibt, ohne dass sie den ersehnten Regen bringen; wie verdorrte Bäume, auf denen man zur Erntezeit die Früchte vergeblich sucht. Sie sind vollkommen tot und entwurzelt. &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie sind wie die wilden Meereswogen, die ihren Schmutz und Unrat ans Ufer werfen. Sie gleichen Sternen, die aus der Bahn geraten sind, und werden in der ewigen Finsternis versinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;[[Henoch]], der in der siebten Generation nach [[Adam]] lebte, hatte schon damals über solche Leute vorausgesagt: &amp;quot;Seht, der Herr kommt mit vielen tausend heiligen Engeln, &amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;um über alle Menschen Gericht zu halten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wo steht diese Prophezeihung? In den Apokryphe vielleicht.&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle, die von Gott nichts wissen wollten und sich gegen ihn auflehnen, wird er dann verurteilen. Ja, sie bekommen ihre Strafe für ihr gottloses Treiben und ihr höhnisches Geschwätz.&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;Diese Leute sind ständig unzufrieden und beklagen voller Selbstmitleid ihr Schicksal. Sie lassen sich von ihren Begierden antreiben, schwingen einerseits grosse Reden und kriechen andererseits vor den Leuten, wenn sie nur irgendeinen Vorteil davon haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lasst euch im Glauben nicht beirren! ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihr aber, meine lieben Freunde, sollt daran denken, was euch die [[Apostel]] unseres Herrn Jesus Christus schon vor langer Zeit gesagt haben. &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie warnten euch davor, dass in den letzten Tagen dieser Welt Spötter auftreten werden, die von Gott nichts wissen wollen und sich nur von ihren selbstsüchtigen Begierden leiten lassen. &amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Sie spalten die Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gemeindespaltung]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr ganzes Tun und Denken ist auf diese Welt ausgerichtet; aber Gottes Geist ist nicht in ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Doch für euch, meine lieben Freunde, ist der Glaube, den Gott euch selbst geschenkt hat, wie ein festes Fundament: Baut euer Leben darauf! Betet in der Kraft des Heiligen Geistes! &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Bleibt fest in der Liebe Gottes, und wartet geduldig auf den Tag, an dem euch unser Herr Jesus Christus in seiner Barmherzigkeit zum ewigen Leben führen wird. &amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Kümmert euch liebevoll um alle, die im Glauben Zweifel haben. &amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;Helft ihnen, und reisst sie aus den Flammen des Gerichts. Auch allen anderen Menschen sollt ihr mit Güte begegnen. Aber nehmt euch in Acht, dass ihr euch nicht von ihrer Zügellosigkeit anstecken lasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lob Gottes ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;24&amp;lt;/sup&amp;gt;Gott allein kann uns davor bewahren, dass wir vom rechten Weg abirren. So können wir von Schuld befreit und voller Freude vor ihn treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt;Ihm, dem einzigen Gott, der uns durch Jesus Christus, unseren Herrn, gerettet hat, gehört Ehre, Ruhm, Macht und Herrlichkeit. So war es schon immer, so ist es jetzt und wird es in alle Ewigkeit sein. Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:Judas 1|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[3. Johannes 1]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[Offenbarung 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offene Fragen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://bibel.ycc.ch/index.php?title=1._Mose_6&amp;diff=13165</id>
		<title>1. Mose 6</title>
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		<updated>2026-03-03T04:17:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kempi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bibeltext ==&lt;br /&gt;
=== Gott greift ein ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1/2&amp;lt;/sup&amp;gt;Die Menschen wurden immer zahlreicher und breiteten sich auf der Erde aus. Da bemerkten die [[Engel]], wie schön die Töchter der Menschen waren. Sie wählten die Schönsten aus und nahmen sie zu Frauen. &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Da sagte der Herr: &amp;quot;Die Menschen sollen nicht mehr so alt werden, ich werde ihnen meinen Lebensatem nicht für immer geben. Sie lassen sich immer wieder zum Bösen verleiten. Ich werde ihre Lebenszeit auf hundertzwanzig Jahre begrenzen.&amp;quot; &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Aus der Verbindung der Engel mit den Menschentöchtern gingen die Riesen hervor. Sie lebten damals - und auch später noch - auf der Erde und waren als die berühmten Helden bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr sah, dass die Menchen voller Bosheit waren. Jede Stunde, jeden Tag ihres Lebens hatten sie nur eines im Sinn: Böses planen, Böses tun. &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;Der Herr war bekümmert und wünschte, er hätte die Menschen nie erschaffen. &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;quot;Ich werde die Menschen und mit ihnen die Tiere wieder vernichten!&amp;quot;, sagte er. &amp;quot;Es wäre besser, ich hätte sie gar nicht erst erschaffen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Noah soll verschont werden ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;Nur [[Noah]] fand Gnade beim Herrn. &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;Dies ist seine Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noah lebte so, wie es Gott gefiel, und hörte auf ihn. Er tat nur, was in Gottes Augen gut war. Die Menschen, die ihn kannten, wussten, dass er ein vorbildliches Leben führte. &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;Er hatte drei Söhne: [[Sem]], [[Ham]], und [[Jafet]]. &amp;lt;sup&amp;gt;11/12&amp;lt;/sup&amp;gt;Die übrige Menschheit aber war vollkommen verdorben. Keiner wollte von Gott etwas wissen, niemand beachtete das Recht und die Gesetze. Es gab nur ein Gesetz: Grausamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;Da sprach Gott zu Noah: &amp;quot;Ich habe beschlossen, die gesamte Menschheit zu vernichten, denn wo man auch hinsieht, herrscht Grausamkeit. Darum werde ich alles auslöschen! &amp;lt;sup&amp;gt;14-16&amp;lt;/sup&amp;gt;Bau dir ein Schiff aus Holz, und dichte es aussen und innen mit Pech ab! Drei Stockwerke soll es haben und jedes Stockwerk mehrere Räume. Es muss 150 Meter lang, 25 Meter breit und 15 Meter hoch sein. Setze ein Dach darauf, das einen halben Meter hoch ist, und bau an einer Schiffsseite eine Tür ein! &amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;Mit einer grossen Wasserflut werde ich die Erde überschwemmen. Kein Lebewesen soll verschont bleiben. &amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;Nur dir gebe ich ein Versprechen: Du sollst überleben. Geh mit deiner Frau, deinen Söhnen und Schwiegertöchtern ins Schiff! &amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;Nimm von allen Tieren ein Männchen und ein Weibchen mit, damit keine Tierart ausstirbt. &amp;lt;sup&amp;gt;20&amp;lt;/sup&amp;gt;Jede Art der Vögel, des Viehs und aller anderen Landtiere soll mit ins Schiff kommen, damit sie alle erhalten bleiben. &amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt;Leg genug Vorräte an, dass es für euch und die Tiere ausreicht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;Noah führte alles so aus, wie Gott es ihm aufgetragen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Gedanken ==&lt;br /&gt;
Unter [[Diskussion:1. Mose 6|Diskussion]] kannst du deine persönlichen Gedanken zum Bibeltext rein schreiben oder die Gedanken der anderen Autoren lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Vorhergehendes Kapitel [[1. Mose 5]]&lt;br /&gt;
* Nachfolgendes Kapitel [[1. Mose 7]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibeltext]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1. Mose]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kempi</name></author>
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